Ängste und Phobien - Instahelp

Allein zu Hause im globalen Ausnahmezustand – 7 Tipps für dich, wie das Studentenleben weitergehen kann

Noch nie hat sich keine Uni zu haben so wenig nach Freiheit angefühlt wie jetzt. Alle Lehrveranstaltungen sind gecancelt, die Studentenparty wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Seit dem Ausbruch des Coronavirus, und vor allem seit wir uns zu Hause isolieren sollen, ist das Studentenleben in einem surrealen Standby-Modus hängen geblieben.

Laut einer Umfrage der Studierenden-App Studo löst diese neue Situation bei über 50% der Studierenden zumindest ein wenig Angst aus, 6,5% empfinden sogar starke Angst oder Panik. Egal wie herausfordernd die jetzige Situation für dich ist, hier kommt deine Chance, dein Studentenleben wieder in die Hand zu nehmen. Wir haben 7 Tipps für dich, die du sofort umsetzen und so das Beste für dich herausholen kannst.

Corona-Angst und Tipps für Studierende

Quelle: Studo

1. Mach dir einen individuellen Tagesplan

Gerade jene, die viele Pflichtveranstaltungen hatten, vermissen jetzt den strukturierten Tagesablauf. In Wirklichkeit brauchst du diese von außen auferlegte Verpflichtung aber nicht unbedingt, denn immerhin hast du dich von Anfang an freiwillig für dieses Studium entschieden, der innere Antrieb ist also bereits da. Und sind wir uns ehrlich – gefühlt könnte jede Lehrveranstaltung auch gerne ein Stündchen später anfangen. Nutze also jetzt die Chance und mach dir einen für dich passenden Tagesplan. Schreib dir auf, was du heute erledigen möchtest, wann du damit täglich beginnst, und wieviel Zeit du pro Studienfach einteilen möchtest. Dein individueller Stundenplan sollte auch Punkte beinhalten, die dir Spaß machen. Leg fest wann deine tägliche Freizeit beginnt, und probiere einen neuen Online-Sportkurs aus, oder koch dir am Abend dein Lieblingsessen.

2. Mach deine Wohnung zur Bibliothek

Du hattest gute Gründe dafür, dass du bis jetzt nur auf der Uni-Bibliothek gelernt hast, denn wenn sich selbst ablenken eine Meisterschaft wäre, hättest du Ruhm, Ehre und viele Medaillen gewonnen. Deshalb solltest du dir jetzt bewusst aussuchen welche Orte in deiner Wohnung zu Lernplätzen werden, und welche du nur in deiner Freizeit nutzt. Zieh die logische Konsequenz, dass du nicht im Bett oder auf der Couch lernen wirst, genauso wenig wie du am Schreib- oder Küchentisch schlafen würdest.

3. Gib dir Zeit, dich an die neue Situation anzupassen

Als würde die globale Herausforderung vor der wir stehen nicht schon genug negative Gefühle auslösen, kommt jetzt auch noch der persönliche Druck dazu, weil das Studium momentan nicht so verläuft, wie geplant. Gib dir selbst Zeit und passe deine Erwartungen an dich selbst an. Der stundenlange Lernmarathon mit deinen Kollegen ist momentan vielleicht nicht drin, aber wenn du realistische Ziele setzt, kommst du trotzdem im Studium voran. Probiere dazu neue Lerntechniken aus wie die Pomodoro-Technik, bei der man nur 25 Minuten am Stück zu lernt und dazwischen bewusste Pausen macht.

4. Mach dir bewusst, wie wertvoll es ist, dass du dich fürs zu Hause bleiben entscheidest

Dass wir jetzt einige Tage alleine verbringen ist für die meisten von uns eine völlig neue Situation, und alles andere als einfach. Umso wichtiger ist es sich jetzt bewusst zu machen, dass jeder einzelne der zu Hause bleibt, genau damit einen wichtigen Beitrag leistet, und wir uns so alle gegenseitig schützen. Du darfst ruhig stolz auf dich sein, weil du eine neue schwierige Situation meisterst, und dabei auch noch auf andere aufpasst.

5. Mach anderen und dir selbst eine Freude

Du musst und sollst jetzt nicht auf alles verzichten. Nutze alle dir zur Verfügung stehenden Technologien, um dich weniger einsam zu fühlen. Ruf deine Familie und Freunde oft an, und veranstalte die nächste Studentenparty online über einen Video-Gruppenchat. Stell beim Spazierengehen eine kleine Aufmerksamkeit vor der Haustüre eines guten Freundes ab, oder frag deinen älteren Nachbarn, ob du Besorgungen für ihn erledigen kannst. Alle diese Aktivitäten bringen für dich und andere Freude in den neuen Alltag.

6. Denk deine Sorgen zu Ende

Das Coronavirus, die neue unsichtbare Bedrohung, kann tiefgreifende Ängste auslösen. Dass wir uns täglich über den aktuellen Stand der Dinge informieren müssen, macht es nicht gerade leichter. Umso wichtiger ist es, sich bei Medienanbietern zu informieren, die sich auf eine faktenbasierte Berichterstattung konzentrieren. Wenn du dennoch unter angstauslösenden Gedanken leidest, versuch sie rational zu Ende zu denken. Was würde wirklich passieren wenn du das Virus bekommst? Wie hoch ist dein Risiko für einen schweren Verlauf tatsächlich? Mach dir bewusst, dass in den meisten Fällen ein milder Verlauf viel wahrscheinlicher ist als das Katastrophenszenario im Kopf.

7. Du musst diese Situation nicht alleine bewältigen, also hol dir rechtzeitig Hilfe

Dass diese neue Situation Sorgen und Ängste auslöst, ist völlig normal. Du musst diese Ausnahmesituation aber nicht alleine bewältigen und kannst dir jederzeit Hilfe holen, indem du dich beispielsweise online psychologisch beraten lässt. Mit unserem neuen Partner Studo kannst du jetzt die psychologische Beratung online ganz bequem über den Student Helpchat nutzen, den du im Sidebar-Menü der Studo-App findest. Viele Hochschulen ermöglichen bereits eine kostenlose Beratung über den Student Helpchat. Ist deine Hochschule nicht dabei, bekommst du als Studierender € 20 Rabatt auf deine Erstberatung mit dem Code STUDO20. Gemeinsam mit einem für dich passenden Psychologen, gehst du so gestärkt aus dieser Herausforderung hervor.

Fotocredit: https://www.pexels.com/@andrew

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