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Häusliche Isolation – Herausforderung oder Chance?

Fremdbestimmte und plötzliche häusliche Isolation stellt eine große Herausforderung für unser psychisches Wohlbefinden dar – Gefühle von Angst, Ärger und Freiheitsberaubung können depressive Symptome auslösen und im Ernstfall sogar posttraumatische Belastungsreaktionen hervorrufen.

Quarantäne: Auslöser für individuelle psychische Reaktionen

Je nach Lebenslage kann eine Quarantäne anders wahrgenommen werden – während sich der Single plötzlich einsam und alleine fühlt, sehnt sich der/die ein oder andere in der Partnerschaft vielleicht sogar genau danach, endlich einmal ein paar Minuten für sich zu haben. Besonders mit Kindern erfordert die Situation eine große Anpassungsleistung von allen Seiten – man muss die eigenen vier Wände plötzlich zum „Abenteuerspielplatz“ machen und rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

So wird die Isolation zur Chance für Wachstum

Mit ein paar kleinen Maßnahmen kann man die Situation gut meistern und im besten Fall sogar gestärkt daraus hervorgehen:

  • Wenn man alleine wohnt ist es sehr wichtig, sich nicht vollkommen abzukapseln. Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, mit anderen in Kontakt zu treten und Freundschaften zu pflegen. Scheuen Sie sich auch nicht, professionelle Unterstützung zu Rate zu ziehen, wenn die Gefühle von Einsamkeit Überhand nehmen. Die psychologische Beratung bei Instahelp können Sie beispielsweise sowohl schriftlich als auch telefonisch nutzen – mit oder ohne Video!
  • Unerwartet viel Zeit zu haben, kann für eine Partnerschaft oder Familie auch durchaus eine wunderbare Chance bieten, einander wieder näher zu kommen und ganz bewusst Zeit miteinander zu genießen. Wichtig dabei ist, nicht in eine passiv abwartende Haltung zu verfallen, sondern aktiv zu bleiben und den Tag sinnvoll zu gestalten.
  • Gönnen Sie sich selbst und/oder Ihren Liebsten gerade jetzt besondere Momente: Etwas Aufwendiges kochen und genießen, Spielen und gemeinsam kreativ sein, ausmisten und längst aufgeschobene Dinge erledigen.
  • Nehmen Sie Ihre Gefühle an – nicht jeder Tag ist gleich! Auch wenn negative Gefühle Überhand nehmen, können Sie Techniken erlernen, um mit diesen Befindlichkeiten umzugehen.

Bieten Sie ihre Hilfe an

Aus der Forschung weiß man, dass es die Resilienz steigert, wenn man anderen Gutes tut. Unser Gehirn belohnt uns mit der Ausschüttung von Glückshormonen und einem Gefühl von Sinnhaftigkeit. Sie müssen dabei nicht die Welt bewegen – bieten Sie der Nachbarin an, einen Einkauf zu erledigen oder rufen Sie jemanden an, der sich vielleicht alleine fühlt.

Fotocredits: unsplash.com/@hamzaports

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