Gesund im Job - Sascha Brandenburg

Mitarbeiterführung: Mit diesen Tipps die eigene Führungskompetenz stärken

Was zeichnet eine gute Führungskraft aus? Ein überragendes Expertenwissen? Ein außerordentlicher Arbeitseinsatz im Verbund mit einer gehörigen Portion Biss? Nein, das Wichtigste ist die Mitarbeiterführung.

Die “soften” Eigenschaften zählen

In der guten Mitarbeiterführung kommen neben einem organisatorischen Geschick und der Fähigkeit zum Überblick und systemischen Denken vor allem die sog. Soft Skills zum Tragen. Die wichtigsten “soften” Eigenschaften einer Führungskraft sind

  • die Sozialkompetenz und Menschenkenntnis,
  • die Kommunikationskompetenz und
  • die Fähigkeit zu motivieren.

Menschenkenntnis und Sozialkompetenz

Alle Menschen haben besondere Talente, Fähigkeiten und Kenntnisse. Zur Führungskompetenz bzw. guten Mitarbeiterführung zählt es, die Potenziale der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkennen und gezielt fördern zu können. Daneben hilft es ungemein, im direkten Kontakt konstruktive Kritik und vor allem Lob zu äußern. Anerkennungen, in welcher Form auch immer, für das Erreichen gesetzter Ziele fördern den Arbeitseinsatz.

Kommunikationskompetenz

Achten Sie auf eine offene Kommunikationskultur und leben Sie dies vor. Gibt es ein Problem? Sprechen Sie es an! Haben Sie eine spezielle Frage? Fragen Sie die Person, die sich am besten auskennt! Kommen Mitarbeiter mit einem Anliegen zu Ihnen? Lassen Sie sie es vortragen! Haben Sie eine wichtige Ansage zu machen? Tragen Sie sie allen vor, die es betrifft, und erklären Sie es!

Motivation

Nur ein motiviertes Team vollbringt besondere Leistungen. Voraussetzung dafür, ist, dass sich die Mitarbeiter als Team begreifen, das an einem gemeinsamen Ziel arbeitet. Deshalb sollte dem Teambuilding und dem Stärken des Teamgeistes bei der Mitarbeiterführung die nötige Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dies hat nicht nur positive Auswirkungen auf das Arbeitsklima und den Krankenstand, es verbessert auch die Kommunikation und die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern. Führungskompetenz bedeutet auch, Entscheidungen und Aufgaben delegieren zu können – was nebenbei für die betrauten Personen eine ungeheuer motivierende Wirkung und für die Führungskraft einen entlastenden Effekt haben kann.

Mitarbeiterführung kann man lernen

Dieser kurze Abriss zeigt: die Reflexion der eigenen Führungskompetenz ist von enormer Wichtigkeit für das Arbeitsklima, die Motivation und den Unternehmenserfolg. Manchen Führungskräften ist der Umgang mit Menschen inklusive der entsprechenden Kommunikation bereits in die Wiege gelegt worden. Andere müssen ihn sich erst aneignen. Allerdings: Wem die Mitarbeiterführung Schwierigkeiten bereitet und wer sich keinen externen Rat und Unterstützung holt, für den wird die Stärkung der Führungskompetenz ein mühsamer Lernprozess.

Gute Mitarbeiterführung ist lernbar. Sowohl für die persönliche Entwicklung als auch für das Unternehmen macht es Sinn, die gezielte Unterstützung erfahrener Coaches oder Psychologen in Anspruch zu nehmen. Die Erfahrungen, die auf diesem Wege gemacht werden können, werden im gesamten weiteren Berufsleben nützlich sein.

Fotoquelle: iStock.com/Jirsak


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Elisabeth Feiks

Mag. Elisabeth Feiks

Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin

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