{"id":679,"date":"2015-11-05T08:00:48","date_gmt":"2015-11-05T07:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/instahelp.me\/?post_type=lexikon&#038;p=679"},"modified":"2019-12-23T15:28:39","modified_gmt":"2019-12-23T14:28:39","slug":"postpartale-depression","status":"publish","type":"lexikon","link":"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/postpartale-depression\/","title":{"rendered":"Postpartale Depression"},"content":{"rendered":"Bis zu 25 Prozent der frischgebackenen M\u00fctter empfinden kein Gl\u00fccksgef\u00fchl \u00fcber ihre Neugeborenen. Zuwendung durch den Partner, psychotherapeutische Behandlung und in manchen F\u00e4llen Medikamente k\u00f6nnen helfen. <!--more-->\r\n<div class=\"lex-start-test grid-parent\">\r\n\t<div class=\"grid-70 grid-parent\">\r\n  \t  <span class=\"bold dark-grey block\">Sind Sie gef\u00e4hrdet, an einer Depression zu erkranken?<\/span>\r\n    <\/div>\r\n    <div class=\"grid-30 grid-parent text-right\">\r\n    \t<a href=\"https:\/\/instahelp.me\/de\/selbsttest\/depressivitaet\/\" class=\"btn btn-orange bold\">Test starten<\/a>\r\n    <\/div>\r\n<\/div>\r\nDass das oft zitierte Gl\u00fcck des Mutterseins nicht unmittelbar nach der Geburt eintritt, ist ein bekanntes Ph\u00e4nomen. Doch die so genannten \u201eHeultage\u201c, die auf die Geburt folgen, sind weit weniger dramatisch, als eine postpartale Depression sein kann, die mit den Symptomen von Depressionen in anderen Lebenssituationen einhergeht \u2013 Antriebslosigkeit, M\u00fcdigkeit, Schwermut und Schlafst\u00f6rungen.\r\n<br><br>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"ursachen-und-haeufigkeit\">Ursachen und H\u00e4ufigkeit<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Eine Hormonumstellung, Schuldgef\u00fchle und \u00c4ngste k\u00f6nnen Ursachen sein. Bis zu 25 Prozent der M\u00fctter erleben nach der Geburt ihres Kindes Depressionen.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Die postpartale Depression \u2013 auch f\u00e4lschlich Wochenbettdepression genannt, obwohl sie oft nicht nur die sechs Wochen nach der Geburt eines Kindes dauert und in vielen F\u00e4llen schon in der Schwangerschaft beginnt \u2013 betrifft rund 15 bis 25 Prozent der M\u00fctter.\r\n<br><br>\r\nNoch h\u00e4ufiger ist das Ph\u00e4nomen des so genannten Babyblues: ein Stimmungstief, das bezeichnenderweise auch als \u201eHeultage\u201c bekannt ist. Es tritt meist kurz nach der Geburt auf, manchmal auch erst nach dem Ende des Klinikaufenthalts, und kann mehrere Tage dauern. Die H\u00e4lfte bis zu 80 Prozent aller Frauen im Wochenbett sind zu irgendeinem Zeitpunkt davon betroffen.\r\n<br><br>\r\nDie genauen Gr\u00fcnde f\u00fcr das Auftreten der postpartalen Depression sind noch ungekl\u00e4rt; das Krankheitsbild wird aber auch erst seit den 1980er Jahren ernst genommen und systematisch beobachtet. Wahrscheinlich wirkt eine Kombination von Ursachen, die gleichzeitig auch manche der Beschwerden charakterisieren:\r\n<ul class=\"unordered-list\">\r\n  <li>Die drastische Hormonumstellung nach der Geburt wirkt \u00e4hnlich wie eine Entzugserscheinung und ist jedenfalls Ursache f\u00fcr den Babyblues.<\/li>\r\n  <li>Die pl\u00f6tzliche Entspannung nach Wochen hoher Anspannung und Erwartungen vor der Geburt hinterl\u00e4sst ein Gef\u00fchl der Leere, des \u201eUnd was jetzt?\u201c<\/li>\r\n  <li>Gar nicht so selten haben Frauen in der ersten Zeit nach der Geburt auch ein Gef\u00fchl der Fremdheit ihrem Baby gegen\u00fcber, mit dem Schuldgef\u00fchle einhergehen, keine \u201egute\u201c, wirklich liebende Mutter zu sein.<\/li>\r\n  <li>Manche Frauen bef\u00fcrchten, der neuen Anforderung nicht entsprechen zu k\u00f6nnen, oder Gef\u00fchle der \u00dcberforderung sind bereits aufgetreten (das Baby schreit dauernd, das Stillen bereitet Probleme &#8230;).<\/li>\r\n  <li>Nicht selten entstehen Gef\u00fchle der Isolation: W\u00e4hrend der Partner zur Arbeit geht, verbringt die Frau m\u00f6glicherweise den Tag ohne Ansprache mit dem S\u00e4ugling zu Hause, der sie rund um die Uhr fordert.<\/li>\r\n  <li>Dazu kommen die k\u00f6rperlichen Aspekte nach der Geburt: Am Scheidendamm oder beim Stillen k\u00f6nnen Schmerzen auftreten, der K\u00f6rper kann ohne den gro\u00dfen Bauch vor dem Spiegel als \u201eunf\u00f6rmig\u201c und schwabbelig und die Br\u00fcste als viel zu gro\u00df empfunden werden, der Schlafmangel f\u00fchrt zu Abgeschlagenheit und \u00e4hnliches mehr.<\/li>\r\n  <\/ul>\r\n<br>\r\nAls Risikofaktoren, nach der Geburt zu entwickeln eine Depression, haben sich in Studien zudem vorangegangene Fehlgeburten, belastende Lebensereignisse w\u00e4hrend der Schwangerschaft, sexueller Missbrauch sowie h\u00e4usliche Gewalt und bereits erlebte Depressionsepisoden herausgestellt. Umgekehrt hat sich gezeigt, dass bei Frauen, die ihr Kind voll stillen und es nach der Geburt immer in ihrer N\u00e4he haben, z. B. nach einer Hausgeburt oder durch Rooming-In im Krankenhaus, seltener und weniger starke Wochenbettdepressionen auftreten.\r\n<br><br>\r\n<\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"beschwerden\">Beschwerden<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n<strong>Ein Gef\u00fchl der \u00dcberforderung und die Angst, das Kind nicht lieben zu k\u00f6nnen sowie Antriebslosigkeit sind typische Symptome.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nVon Depressionen betroffene Frauen f\u00fchlen sich durch das Kind und die neue Situation in einer Weise \u00fcberfordert, dass sie daran schier verzweifeln und das Gef\u00fchl, das Kind nicht nur nicht zu lieben, sondern als fremd \u2013 bisweilen bedrohlich \u2013 zu empfinden, nimmt \u00fcberhand. Wie bei Depressionen in anderen Lebenszeiten f\u00e4llt das Denken, sich konzentrieren, sich erinnern oder Entscheidungen treffen schwer. Die Frauen sind besonders nerv\u00f6s, unruhig, k\u00f6nnen nicht still sitzen; oder sie bewegen sich wenig und verlangsamt, im Umgang mit dem Kind sind sie besonders unsicher, etwas falsch zu machen. \r\n<br><br>\r\nManche Frauen bef\u00e4llt eine bleierne M\u00fcdigkeit und Antriebslosigkeit, der durch das Neugeborene gest\u00f6rte Schlaf tut noch ein \u00dcbriges. \r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"diagnose\">Diagnose<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Wenn die Lebensqualit\u00e4t durch das Seelentief beeintr\u00e4chtigt wird, ist es sinnvoll, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  In den vorgeschriebenen Nachsorgeuntersuchungen nach der Geburt ist eine Kontrolle des seelischen Zustandes der Mutter nicht vorgesehen, und es bedarf viel Erfahrung und Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen von Gyn\u00e4kologen und Hebammen, eine postpartale Depression zu erkennen. Das liegt auch daran, dass Frauen, die unter Wochenbettdepressionen leiden, h\u00e4ufig geradezu perfekt im Umgang mit dem Baby sein wollen, in pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen also oft einen \u00dcbereifer an den Tag legen, der die \u00fcblichen Symptome einer Depression \u00fcberdeckt. Nur jede dritte Frau mit Depressionen nach der Geburt sucht aus diesem Grund einen Arzt auf, was darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, dass sich die Frauen ihres Zustandes sch\u00e4men und schuldig f\u00fchlen.\r\n<br><br>\r\nSobald die Lebensqualit\u00e4t durch depressive Symptome beeintr\u00e4chtigt wird, ist professionelle Hilfe angeraten. Dringend n\u00f6tig wird sie, wenn Selbstmordgedanken auftauchen oder bereits ein selbstgef\u00e4hrdendes Verhalten bemerkt wurde oder wenn sich Gedanken, dem Kind Gewalt anzutun, breitmachen. \r\n<br><br>\r\nDer Arzt oder die \u00c4rztin wird verschiedene Untersuchungen durchf\u00fchren, um k\u00f6rperliche Erkrankungen auszuschlie\u00dfen. \r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"behandlung\">Behandlung<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n<strong>Psychotherapeutische Behandlung, beispielsweise kognitive Verhaltenstherapie, hilft, die negativen durch positive Gedanken zu ersetzen. <\/strong>\r\n<br><br>\r\n  Das Stimmungstief unmittelbar nach der Geburt kann am besten durch die Zuwendung von Partner, anderen Familienmitgliedern und\/oder Freunden \u00fcberwunden werden. Wichtig ist, die Gef\u00fchle zuzulassen und als etwas v\u00f6llig Normales anzunehmen: Von gro\u00dfer Euphorie, Lachen und unfassbarem Gl\u00fcck bis hin zu pl\u00f6tzlichem Weinen und Niedergeschlagenheit ist alles m\u00f6glich. Sp\u00e4testens nach ein paar Wochen pendeln sich diese Gef\u00fchle wieder ein \u2013 dann ist auch der Umgang mit dem Baby nicht mehr etwas Neues, Ungewohntes, das m\u00f6glicherweise Unsicherheit erzeugt hat: Sein Schreien wird nun verstanden, Stillen oder F\u00fcttern und der Tagesablauf haben einen Rhythmus bekommen. Auch hat die Mutter deutlich abgenommen und f\u00fchlt sich wahrscheinlich wieder wohler in ihrer Haut.\r\n<br><br>\r\nVergeht der Babyblues doch nicht und machen sich Anzeichen einer Depression bemerkbar, gibt es verschiedene M\u00f6glichkeiten der Therapie.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Medikament\u00f6se Behandlung<\/h3>\r\nDa antidepressiv wirkende Medikamente in die Muttermilch \u00fcbergehen, muss der Nutzen gegen m\u00f6gliche Nachteile abgewogen werden. Bei leichteren oder mittelschweren Symptomen wird der psychotherapeutischen Behandlung jedenfalls der Vorzug gegeben, bei schweren Symptomen wird f\u00fcr gew\u00f6hnlich eine Kombination aus medikament\u00f6ser und psychotherapeutischer Therapie empfohlen. Zu beachten ist, dass die Medikamente erst nach einiger Zeit zu wirken beginnen, nicht jedes Pr\u00e4parat jeder Frau hilft und die verschriebenen Arzneimittel nicht selbstst\u00e4ndig abgesetzt werden d\u00fcrfen.\r\n<br><br> \r\nBei Selbstmordgedanken oder einer m\u00f6glichen Gef\u00e4hrdung des Kindes ist eine station\u00e4re Behandlung sinnvoll. \r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Psychotherapeutische Behandlung<\/h3>\r\nEs stehen verschiedene Therapiem\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung, wichtig, dass sich die Frau beim Therapeuten oder der Therapeutin gut aufgehoben und verstanden f\u00fchlt. Im Zuge einer kognitiven Verhaltenstherapie wird beispielsweise ge\u00fcbt, negative durch positive Gedanken zu ersetzen, die mit positiven Situationen verkn\u00fcpft sind.\r\n<br><br>\r\nNach bzw. neben der Behandlung der Depression ist es auch wichtig, an der Mutter-Kind-Beziehung zu arbeiten, da depressive M\u00fctter sich ihrem Kind gegen\u00fcber passiv verhalten und die S\u00e4uglinge darauf mit R\u00fcckzug, Vermeidung des Blickkontakts und h\u00e4ufigem Weinen reagieren. Die gest\u00f6rte Beziehung kann zu einer verz\u00f6gerten geistigen und emotionalen Entwicklung oder zu sp\u00e4teren Bindungsproblemen des Kindes f\u00fchren. Verschiedene darauf spezialisierte Einrichtungen bieten Hilfe in Form von Mutter-Kind-Kurzzeittherapien an. \r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Gleichgesinnte finden<\/h3>\r\nUm sich mit dem Neugeborenen oder sp\u00e4ter einem Kleinkind nicht allein gelassen zu f\u00fchlen, kann sich die Mutter einer Stillgruppe anschlie\u00dfen oder ein M\u00fctterzentrum besuchen. Gibt es keine solchen Gruppen in der n\u00e4heren Umgebung, ist eine m\u00f6gliche L\u00f6sung, sich mit anderen Frauen in einer \u00e4hnlichen Situation zusammenzutun \u2013 die Frau ist mit ihren Problemen sicher nicht allein. Vielleicht kann der Kontakt zu Frauen aus dem Geburtsvorbereitungskurs genutzt werden, oder ein Anschlag am schwarzen Brett der Hebamme oder des Arztes hilft weiter.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Umgang mit depressiven M\u00fcttern<\/h3>\r\nOft bemerken Familienangeh\u00f6rige oder enge Freunde die Symptome einer Depression fr\u00fchzeitig, etwa weil die Frauen h\u00e4ufig weinen, am Morgen schwer aus dem Bett kommen oder in Hoffnungslosigkeit versinken.\r\n<br><br>\r\nDer Umgang mit dieser Situation, diesem \u201eneuen\u201c, \u201eanderen\u201c Menschen, kann schwierig und m\u00fchevoll sein, vor allem, weil sich die Familiensituation durch das neu hinzugekommene Kind ohnehin schon ver\u00e4ndert hat. Wichtig ist, sich klar zu machen, dass sich die Betroffenen nicht einfach \u201ezusammennehmen\u201c k\u00f6nnen, um die Situation zu verbessern, sondern dass sie an einer ernst zu nehmenden Krankheit leiden, die behandelt geh\u00f6rt. \r\n<br><br>\r\nGerade hier kann die unmittelbare Umgebung positiv auf die Erkrankte einwirken: indem sie hinsieht, die Symptome ernst nimmt, die Frauen zu Aktivit\u00e4t animiert \u2013 etwa Bewegung zu machen \u2013, und indem sie bei Bedarf auf eine Therapie dr\u00e4ngt. Manchmal ist hier Fingerspitzengef\u00fchl erforderlich: Zu gro\u00dfer Druck und Ungeduld k\u00f6nnen die Kranke noch mehr in den R\u00fcckzug dr\u00e4ngen; zu viel R\u00fccksichtnahme macht ihnen vielleicht die Dringlichkeit einer Behandlung nicht deutlich. \r\n<br><br>\r\nWer sich als Angeh\u00f6riger mit der Situation \u00fcberfordert f\u00fchlt, sollte sich nicht scheuen, Rat und Unterst\u00fctzung bei spezialisierten Einrichtungen, \u00c4rzten, Psychologen oder Selbsthilfegruppen zu suchen. \r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n  <br><br>\r\n<strong>Redakteurin:<\/strong> Verena Ahne (Journalistin)<br>\r\n<strong>Aktualisierung:<\/strong> 05.11.2015, Elisabeth Tschachler (Journalistin)<br>\r\n<strong>Medizinisches Review:<\/strong> Priv.-Doz. Dr. rer.med. Dipl.-Psych. Jochen Jordan (Psychologie), Univ.-Prof. Dr. Martin Langer (Gyn\u00e4kologie), Univ.-Prof. Dr. Gabriele Fischer (Psychiatrie)\r\n<br>\r\n<br>\r\n<i>Diese Informationen k\u00f6nnen den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern k\u00f6nnen Ihnen helfen, sich auf das Gespr\u00e4ch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.<\/i>\r\n<br><br>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"online-beratung\">Online-Beratung bei postpartaler Depression<\/h2>\r\nPostpartale Depressionen sind keine Schande und auch kein Zeichen daf\u00fcr, eine schlechte Mutter zu sein. Sch\u00f6pfen Sie mit Hilfe der Online-Beratung wieder Mut und finden Sie mit gezielten psychologischen Hilfestellungen wieder den Weg zur\u00fcck zum Gl\u00fccklichsein.<br>\r\n<a href=\"https:\/\/instahelp.me\/de\/\" class=\"green underline\">Mehr Information zur Online-Beratung<\/a>","protected":false},"author":2,"featured_media":1019,"template":"","class_list":["post-679","lexikon","type-lexikon","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Postpartaler Depression<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Bis zu 25 Prozent der frischgebackenen M\u00fctter empfinden kein Gl\u00fccksgef\u00fchl \u00fcber ihre Neugeborenen. 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