{"id":699,"date":"2015-11-12T08:00:01","date_gmt":"2015-11-12T07:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/instahelp.me\/?post_type=lexikon&#038;p=699"},"modified":"2022-07-21T20:41:51","modified_gmt":"2022-07-21T18:41:51","slug":"sucht","status":"publish","type":"lexikon","link":"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/sucht\/","title":{"rendered":"Sucht"},"content":{"rendered":"Der Grat zwischen Genuss und Sucht ist oft schmal. Viele S\u00fcchte f\u00fchren auch zu k\u00f6rperlichen Problemen. <!--more-->\r\n<br><br>\r\nDas Leben bietet viele Reize. Ein St\u00fcck Schokolade kann gr\u00f6\u00dftes Entz\u00fccken bereiten, eine ausgedehnte Shoppingtour den Frust des Alltags vertreiben, ein Glas Wein f\u00fcr Entspannung und Geselligkeit sorgen, die Zigarette ein gen\u00fcssliches Men\u00fc abrunden, intensive Arbeit in einen anregenden \u201eflow\u201c \u00fcbergehen, Sex zu exstatischen H\u00f6hepunkten f\u00fchren, der Besuch im Casino die Nerven vibrieren lassen. So weit ist der Genuss gesetzlich erlaubt. Dahinter gibt es noch die verbotenen Reize. Ein Joint kann das Bewusstsein erweitern, Ecstasy-Tabletten k\u00f6nnen eine angenehme Entr\u00fccktheit einleiten, ein Heroinschuss kann ein nie gekanntes Gl\u00fccksgef\u00fchl ausl\u00f6sen.\r\n<br><br>\r\nWarum also sollte jemand etwas, was ihm gut tut, ein wohliges Gef\u00fchl verschafft, ihn leistungsf\u00e4higer oder einfach nur gl\u00fccklicher macht, nicht immer tun?\r\n<br><br>\r\nDie Antwort ist einfach: Weil es dann genau diese Gef\u00fchle nicht mehr ausl\u00f6st. Weil der Kick, was immer ihn ausl\u00f6st, schon nach kurzer Zeit ausbleibt und die Dosis immer weiter erh\u00f6ht werden muss, um ihn wieder aufleben zu lassen. Und weil das soziale Leben fast immer leidet und viele S\u00fcchte auch zu k\u00f6rperlichen Problemen f\u00fchren.\r\n<br><br>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"was-ist-sucht\">Was ist Sucht?<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Kontrollverlust und Unf\u00e4higkeit zur Abstinenz sind zwei Anzeichen f\u00fcr Sucht. Doch genau definiert ist beides nicht.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Die Grenze zwischen Lust und Sucht ist schon sprachlich schwer zu fassen. \u201eIch bin s\u00fcchtig nach Schokolade\u201c, kokettiert die Naschkatze. \u201eOhne meinen t\u00e4glichen Waldlauf bin ich kein ganzer Mensch mehr\u201c, behauptet der passionierte Jogger. Und auch ein Blick ins W\u00f6rterbuch zeigt, wie weit der Bogen gespannt wird: von der Sehnsucht \u00fcber die Eifersucht und Geltungssucht bis hin zur Heroinsucht. \r\n<br><br>\r\nSelbst Experten tun sich schwer, eine klare Grenze zu ziehen und den Begriff, der sprachlich vom Wortstamm \u201eSiechen\u201c, nicht etwa von \u201eSuchen\u201c abgeleitet ist, zu definieren. \u201eUnf\u00e4higkeit zur Abstinenz&#8220; und \u201eKontrollverlust&#8220; sind die Worte, die in diesem Zusammenhang am h\u00e4ufigsten vorkommen. Aber nirgendwo steht, ab wann die verst\u00e4ndliche Suche nach Lustbefriedigung ein \u201eKontrollverlust\u201c ist und wie lange sich jemand diese versagen muss, um nicht als \u201eabstinenzunf\u00e4hig\u201c zu gelten.\r\n<br><br>\r\nDazu kommt, dass Sucht in der \u00f6ffentlichen und vielfach auch in der wissenschaftlichen Wahrnehmung nur dort gesehen wird, wo Gesetze verletzt werden. Bei Haschischrauchern oder Heroinkonsumenten muss nicht lange nachgedacht werden. Das sind die S\u00fcchtigen. Arbeitss\u00fcchtige werden dagegen zumindest anfangs gerne gelobt und als besonders leistungsstarke Mitglieder der Gesellschaft gesehen.\r\n<br><br>\r\nIn Wahrheit kann aber so gut wie alles zur Sucht ausarten: Drogen genauso wie Sex, Kauflust ebenso wie Essst\u00f6rungen oder Spieltrieb. Als Krankheit bezeichnen Experten die exzessive Hingabe an das eine oder andere dann, wenn die negativen Folgen vom Betroffenen zwar selbst erkannt und leidvoll erfahren werden, er sein Tun aber dennoch nicht \u00e4ndern kann. \r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"woran-man-abhaengigkeit-erkennt\">Woran man Abh\u00e4ngigkeit erkennt<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Je nach der abh\u00e4ngig machenden Substanz oder Handlung kann Sucht verschiedene Erscheinungsbilder haben. <\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Suchterkrankungen haben vielf\u00e4ltige und zum Teil unterschiedliche Erscheinungsbilder. Es gibt aber Gemeinsamkeiten, die f\u00fcr jede Sucht gelten:\r\n<ul class=\"unordered-list\">\r\n  <li>Unf\u00e4higkeit zur Abstinenz oder Kontrollverlust.<\/li>\r\n    <li>Der Betroffene leidet unter dem Gesamtgeschehen.<\/li>\r\n  <li>Seelische, geistige, k\u00f6rperliche und\/oder soziale Ver\u00e4nderungen und Sch\u00e4den werden erkennbar und steigern sich im weiteren akuten Verlauf der Suchterkrankung.<\/li>\r\n  <li>Angeh\u00f6rige werden h\u00e4ufig in das Suchtgeschehen verwickelt und werden zu Co-Abh\u00e4ngigen.<\/li>\r\n  <\/ul>\r\n<br>\r\n<\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"suche-nach-der-suchtpersoenlichkeit\">Suche nach der Suchtpers\u00f6nlichkeit<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Gewisse Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale k\u00f6nnen als Risikofaktoren gesehen werden, eine Suchtpers\u00f6nlichkeit gibt es nicht.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Wissenschaftler suchen schon lange nach der Suchtpers\u00f6nlichkeit, aber gefunden hat sie bisher noch keiner. Ein amerikanischer Wissenschaftler hat das einmal pointiert auf den Punkt gebracht: \u201eAlkoholiker unterscheiden sich von Nicht-Alkoholikern dadurch, dass sie zu viel trinken.\u201c\r\n<br><br>\r\nZwar haben Forscher eine Reihe von Pers\u00f6nlichkeitsmerkmalen identifiziert, die zumindest als Risikofaktoren gesehen werden k\u00f6nnen. \u00c4ngste und depressive Gedanken, unterdr\u00fcckte Aggressionen und eine geringe Frustrationstoleranz sind nur einige davon. Umgekehrt lassen sich aber immer auch Personen finden, die viele dieser Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale in sich vereinen und dennoch nie s\u00fcchtig werden. \r\n<br><br>\r\nAuch die Theorien, wonach Sucht erblich bedingt oder einem Gendefekt zuzuschreiben ist, haben sich nicht best\u00e4tigt. Lediglich ein suchtbelastetes Elternhaus hat sich als gewisser Risikofaktor nachweisen lassen. Auch in diesen F\u00e4llen m\u00fcssen aber immer noch weitere Faktoren dazukommen.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"die-spuren-in-der-psyche\">Die Spuren in der Psyche<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Suchtverhalten ist Ersatzhandlung, um in einen bestimmten Gef\u00fchlszustand zu gelangen. <\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  F\u00fcr Psychoanalytiker ist jede Form von Sucht eine Ersatzbefriedigung f\u00fcr unerf\u00fcllte fr\u00fchkindliche Bed\u00fcrfnisse. Abh\u00e4ngige waren demnach niemals wirklich unabh\u00e4ngig und konnten sich von den versorgenden Bezugspersonen der fr\u00fchesten Kindheit niemals l\u00f6sen. So wie die prim\u00e4re Lust des S\u00e4uglings am Saugen, Lutschen und Bei\u00dfen von der m\u00fctterlichen Brust auf den Plastikschnuller verschoben wird, nimmt dieser \u201eSchnuller\u201c sp\u00e4ter immer neue Gestalt an. Das k\u00f6nnen Konsumg\u00fcter genauso sein wie die Lust am schnellen Autofahren oder Drogen.\r\n<br><br>\r\nKinder erwarten, wenn sie Hunger, Sehnsucht oder das Verlangen nach W\u00e4rme und Geborgenheit haben, dass diese Bed\u00fcrfnisse sofort erf\u00fcllt werden. Erst im Lauf der Zeit lernen sie, Lustaufschub zu ertragen. Intensive schmerzliche Erlebnisse, wie Trennungen, ein h\u00e4ufiger Wechsel der Bezugspersonen oder st\u00e4ndige Missachtung, aber auch \u00fcberm\u00e4\u00dfige Verw\u00f6hnung k\u00f6nnen das Kind auf seinem Weg in die Eigenst\u00e4ndigkeit und Unabh\u00e4ngigkeit behindern. Diese Ich-Schw\u00e4che \u00e4u\u00dfert sich sp\u00e4ter in mangelnder Selbstkontrolle, in der Unf\u00e4higkeit, Triebaufschub zu leisten, zu sublimieren, Spannungen und Frustrationen zu ertragen sowie in der Unf\u00e4higkeit, Beruhigung ohne Einnahme \u00e4u\u00dferer Hilfsmittel herbeizuf\u00fchren \u2013 Eigenschaften, die sich nahezu bei allen S\u00fcchtigen nachweisen lassen.\r\n<br><br>\r\nIm Versuch, die Triebbed\u00fcrfnisse zu befriedigen, werden sie von lebendigen Objekten \u2013 also anderen Menschen &#8211; auf leblose, materielle oder stoffliche Dinge abgelenkt. Doch wie schon der Schnuller dem S\u00e4ugling die wahre Lust der m\u00fctterlichen Brust nicht wirklich zu ersetzen vermochte, ist auch Suchtverhalten nur ein unvollst\u00e4ndiger Ersatz f\u00fcr den eigentlichen Bedarf. So verspricht jeweils die n\u00e4chste Zigarette, das n\u00e4chste Glas Wein, die n\u00e4chste Droge, das n\u00e4chstteurere Produkt die Befriedigung.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"macht-haschisch-suechtig\">Macht Haschisch s\u00fcchtig?<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Dauerkonsum von Haschisch kann \u00e4hnliche Auswirkungen wie chronischer Alkoholmissbrauch haben.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Haschisch gilt als die Jugenddroge schlechthin. Als getrocknete Bl\u00e4tter, Bl\u00fcten, Harz oder \u00d6l genossen, verst\u00e4rkt es vorhandene \u2013 gute wie schlechte \u2013 Stimmungen, sorgt f\u00fcr eine angenehme Lethargie und so manche halluzinogene Erscheinung. So kann ein kr\u00e4ftiger Joint seinen Raucher \u201eMusik sehen\u201c oder \u201eBilder riechen \u201c lassen.\r\n<br><br>\r\nDiese Effekte haben Gras, Shit oder Pott schon bei den Blumenkindern der 68er-Generation zur Lieblingsdroge gemacht. Und viele, die heute l\u00e4ngst als Banker oder Journalisten mitten im Establishment arbeiten, drehen sich am Wochenende immer noch gelegentlich eine \u201eT\u00fcte\u201c oder einen \u201eOfen\u201c. Die eigenen \u2013 kaum Besorgnis erregenden Erfahrungen pr\u00e4gen dabei auch die Reaktionen, wenn aus dem Jugendzimmer erstmals der charakteristisch s\u00fc\u00dfliche Duft dringt. Obwohl die jahrelangen Debatten bisher zu keiner Legalisierung von Haschisch gef\u00fchrt haben, ist auch der Gesetzgeber toleranter geworden. Der Besitz ist zwar immer noch strafbar; wer mit kleineren Mengen erwischt wird, wird aber nicht verfolgt.\r\n<br><br>\r\nDas ist auch nachvollziehbar. Der Wirkstoff von Haschisch, kurz THC genannt, ist nicht besonders toxisch, die Gefahr einer t\u00f6dlichen \u00dcberdosierung damit gering. Es f\u00fchrt zu keiner k\u00f6rperlichen Abh\u00e4ngigkeit, und auch die \u00c4ngste, Haschisch k\u00f6nnte eine Einstiegsdroge sein und automatisch zum Gebrauch h\u00e4rterer Substanzen f\u00fchren, haben sich als haltlos erwiesen.\r\n<br><br>\r\nAllerdings haben etliche Studien inzwischen gezeigt, dass auch das Grasrauchen unter bestimmten Bedingungen nicht so harmlos ist, wie viele meinten. Vor allem wenn es sehr fr\u00fch, in gro\u00dfen Mengen und sehr h\u00e4ufig konsumiert wird, kann es zu psychischen Abh\u00e4ngigkeiten und dauerhaftem Motivationsverlust f\u00fchren. Dauerkonsum kann \u00e4hnliche Auswirkungen wie chronischer Alkoholmissbrauch haben. Die Denk- und Merkf\u00e4higkeit wird eingeschr\u00e4nkt, die Wahrnehmungsmuster werden verschoben. Im Extremfall kann Cannabis bei Jugendlichen \u201eheavy-usern\u201c sogar zu schizophrenie\u00e4hnlichen Psychosen f\u00fchren.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"selbst-schuld\"?>Selbst schuld?<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Sucht ist kein Zeichen von Willensschw\u00e4che, sondern eine Krankheit. Die Betroffenen aufzufordern, sich zusammenzurei\u00dfen, hilft nicht. <\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  \u201eEr muss ja nicht trinken. Ich kann mich auch beherrschen!\u201c Mit solchen Vorurteilen wird S\u00fcchtigen sehr oft begegnet. Noch unverst\u00e4ndlicher scheint vielen, warum Menschen trotz erkennbarer Probleme immer weiter einkaufen m\u00fcssen oder an der Casinot\u00fcr nicht kehrtmachen k\u00f6nnen. Selbst Betroffene meinen oft, dass diese inneren Zw\u00e4nge doch beherrschbar sein m\u00fcssten, und sch\u00e4men sich, wenn es ihnen nicht gelingt.\r\n<br><br>\r\nDoch Sucht ist kein Zeichen von Willensschw\u00e4che, vielmehr wird der innere Drang so gro\u00df und unbeherrschbar, dass Nicht-Abh\u00e4ngige es einfach nicht nachf\u00fchlen k\u00f6nnen. Das ist der Grund, warum Sucht mittlerweile als eigene Krankheit gesehen und offiziell anerkannt wurde. Von einem S\u00fcchtigen mehr Selbstdisziplin zu verlangen ist etwa so, wie einem Allergiker zu sagen, er solle die roten Flecken auf seiner Haut gef\u00e4lligst unterdr\u00fccken oder das Tr\u00e4nen seiner Augen unter Kontrolle bringen.\r\n<br><br>\r\nWas physiologisch im K\u00f6rper von Suchtkranken vorgeht, ist mittlerweile gut untersucht. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass Suchterkrankungen zu Ver\u00e4nderungen im Gehirn und daraus resultierenden Verhaltensver\u00e4nderungen f\u00fchren. Ganz egal, ob jemand Heroin spritzt, das vierhundertste Paar Schuhe kauft oder Schokolade in sich hineinstopft, f\u00fchrt das zu einer Aussch\u00fcttung von Botenstoffen, allen voran dem Gl\u00fccksbringer Dopamin, im Gehirn.\r\n<br><br>\r\nDas Problem dabei ist, dass der K\u00f6rper immer mehr davon will und neue Andockstellen schafft, die durch immer mehr Drogen bes\u00e4nftigt werden wollen. Zudem drosselt der K\u00f6rper, etwa bei Heroinsucht, die Eigenproduktion an Endorphinen, opiat\u00e4hnlichen Stoffen, die er bei Stress und Schmerz reflexartig aussch\u00fcttet, und verl\u00e4sst sich in gewisser Weise auf die Zufuhr von au\u00dfen.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"co-abhaengigkeit\">Co-Abh\u00e4ngigkeit<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Angeh\u00f6rige wollen helfen, sind aber meist machtlos im Kampf gegen die Sucht und brauchen selbst professionelle Hilfe. <\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Angeh\u00f6rige von Suchtkranken werden so gut wie immer in Mitleidenschaft gezogen. Anfangs wollen sie nichts als helfen, dem Betroffenen Schwierigkeiten ersparen, den \u201eguten Ruf\u201c der Familie und den eigenen sch\u00fctzen. \r\n<br><br>\r\nDas zwingt oft zur Selbstverleugnung und zur Verletzung eigener Prinzipien, etwa wenn die Frau ihren volltrunkenen Mann beim Arbeitgeber als \u201egrippekrank\u201c meldet. Experten halten das nur in Ausnahmef\u00e4llen f\u00fcr hilfreich. Langfristig wird die Suchtkrankheit dadurch aber unbeabsichtigt unterst\u00fctzt und gef\u00f6rdert. \r\n<br><br>\r\nExperten vergleichen die Situation von Angeh\u00f6rigen oft mit der eines Nichtschwimmers, der jemanden weit drau\u00dfen in einem tiefen See untergehen sieht. \r\n<br><br>\r\nWeil Betroffene oft gar nicht einsehen, dass sie Hilfe brauchen oder aber die M\u00f6glichkeiten der Angeh\u00f6rigen nicht ausreichen, um wirklich zu helfen, leiden sie oft unter Gef\u00fchlen der Hilf- und Machtlosigkeit, die sich oft in Wut, Zorn und \u00c4rger ein Ventil verschaffen. Mit der Zeit kann das zu schweren psychosomatischen St\u00f6rungen und ernsthaften Krankheiten f\u00fchren. \r\n<br><br>\r\nMeist brauchen auch Angeh\u00f6rige professionelle Hilfe, um die eigene Verwicklung in die Sucht des Partners zu erkennen und einen Weg aus dieser Co-Abh\u00e4ngigkeit zu finden.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"ist-sucht-heilbar\">Ist Sucht heilbar?<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Sucht ist zwar nicht heilbar, aber mithilfe geeigneter Ma\u00dfnahmen gut beherrschbar.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Experten meinen: Nein. Zumindest nicht im eigentlichen Sinn. S\u00fcchtigen gelingt es nie, einen kontrollierten Umgang mit dem Suchtmittel oder der s\u00fcchtigen Verhaltensweise zu finden. Es besteht lediglich die M\u00f6glichkeit, die Sucht durch Abstinenz zum Stillstand zu bringen.\r\n<br><br>\r\nAm Anfang ist dieser Verzicht schwer und manchmal nur mit \u00e4u\u00dferer Anstrengung aufrechtzuerhalten. Am Ende einer Therapie ist es vielen aber m\u00f6glich, die Abstinenz als eine Befreiung zu empfinden und zu sp\u00fcren, welche Lebensm\u00f6glichkeiten ein abstinentes Leben f\u00fcr sie er\u00f6ffnet. \r\n<br><br>Dazu ist mehr n\u00f6tig, als den s\u00fcchtig machenden Stoff aus dem Blut zu bringen oder ein s\u00fcchtig machendes Verhalten zu unterbinden. Die eigentliche Therapie besteht darin, herauszuarbeiten, welche Verhaltensweisen, Einstellungen, Ansichten ver\u00e4ndert werden m\u00fcssen, um ein drogenfreies Leben zu erm\u00f6glichen. Das ist auch der Grund, warum die Patienten von Anfang an ihren individuellen Suchtmachern abschw\u00f6ren m\u00fcssen. Erst so werden Defizite sp\u00fcrbar und die dahinter liegenden Ursachen erkennbar. In der Therapie m\u00fcssen Mittel und Wege f\u00fcr die L\u00f6sung von allt\u00e4glichen Problemen gesucht und neue Verhaltensweisen zur Bew\u00e4ltigung eines suchtfreien Lebens ausprobiert werden. Jedenfalls sollten sich Menschen mit Abh\u00e4ngigkeitserkrankungen m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig in eine Behandlung begeben, da mit der der Dauer der Abh\u00e4ngigkeit auch die Probleme, die die Abh\u00e4ngigkeit mit sich bringt, ansteigen.\r\n<br><br><br><br>\r\n<\/div>\r\n<h2 class=\"f24 orange bottom-10\" id=\"test-wie-suchtanfaellig-sind-sie\">Test: Wie suchtanf\u00e4llig sind Sie?<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\"><strong>Dieser Test hilft festzustellen, ob Sie gef\u00e4hrdet sind. <\/strong>\r\n<br><br>\r\nBitte \u00fcberlegen Sie, in welchem Ausma\u00df die folgenden Fragen auf Sie zutreffen, und notieren Sie den Buchstaben, der Ihrer Antwort entspricht. Z\u00e4hlen Sie am Ende zusammen, wie oft Sie die Antwortm\u00f6glichkeit A, B, C oder D gew\u00e4hlt haben, und tragen Sie diese Ergebnisse in die Auswertungstabelle ein.\r\n<br><br>\r\n<strong>1.\tTrennungen belasten mich unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig stark.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig \r\n<br><br>\r\n<strong>2.\tIch verliere wegen jeder Kleinigkeit mein psychisches Gleichgewicht.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>3.\tIch sehne mich nach einem Menschen, der mir Schutz und Sicherheit gibt.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>4.\tIch leide unter Angstzust\u00e4nden.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D    stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>5.\tIn sexuellen Dingen bin ich sehr befangen.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>6.\tIch stehe unter gro\u00dfer innerer Spannung.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>7.\tMeine Stimmungslage ist starken Schwankungen unterworfen.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>8.\tIch f\u00fchle mich h\u00e4ufig niedergeschlagen und bedr\u00fcckt.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>9.\tWenn ich einmal warten muss, sp\u00fcre ich schnell, wie ich unruhig werde.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>10.\tIch habe kaum Interessen.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>11.\tIm Umgang mit dem anderen Geschlecht f\u00fchle ich mich unsicher.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>12.\tWenn ich zus\u00e4tzliches Geld besitze, gebe ich es sofort wieder aus.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>13.\tH\u00e4tte ich die Wahl, w\u00fcrde ich f\u00fcr immer Kind bleiben.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>14.\tIch finde nur schwer Anschluss.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>15.\tIn einer Beziehung suche ich vor allem W\u00e4rme und Geborgenheit.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>16.\tEs f\u00e4llt mir eher schwer, auf andere Menschen einzugehen.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>17.\tIch sp\u00fcre nur selten, wann es genug ist.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>18.\tAuf mich allein gestellt, wei\u00df ich mit mir oft nichts anzufangen.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>19.\tIch leide unter Gef\u00fchlen der inneren Einsamkeit und Verlassenheit.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>20.\tSchon eine kleine Entt\u00e4uschung vermag bei mir eine schwere Kr\u00e4nkung hervorzurufen.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>21.\tZiele, die ich mir setze, kann ich nur schwer einhalten.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>22.\tEs ist mir unm\u00f6glich, meine sexuelle Neigung auszuleben.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>23.\tIch leide unter Gef\u00fchlen der Leere und Sinnlosigkeit.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>24.\tIch fl\u00fcchte oft aus meiner unbefriedigenden Realit\u00e4t in die Phantasie.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>25.\tIch neige dazu, andere Menschen gering zu sch\u00e4tzen oder zu entwerten.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>26.\tMir ist oft langweilig.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>27.\tWenn ich etwas haben will, dann dr\u00e4nge ich so lange darauf, bis ich es habe.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>28.\tVon meinem Wesen her bin ich eher egozentrisch.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>29.\tMein Sexualleben verl\u00e4uft \u00e4u\u00dferst unbefriedigend.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>30.\tIm Umgang mit der Wahrheit bin ich eher gro\u00dfz\u00fcgig.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>31.\tIch f\u00fchle mich meist kraftlos und habe zu nichts rechte Lust.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>32.\tWenn ich aufgeregt bin, kann ich mich nur schwer selbst beruhigen.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>33.\tDie Angst vor dem eigenen Tod h\u00e4ngt wie ein dunkler Schatten \u00fcber meinem Leben.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>34.\tIm Kontakt mit anderen Menschen bin ich eher unsicher und verkrampft.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>35.\tMeine Freizeitgestaltung ist passiv ausgerichtet (Fernsehen, Musik h\u00f6ren etc.)<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>36.\tIch bin au\u00dferordentlich eifers\u00fcchtig.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>37.\tEs ist mir kaum m\u00f6glich, W\u00fcnsche, die ich habe, zumindest eine Zeit lang aufzuschieben.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>38.\tEs f\u00e4llt mir schwer, Ordnung zu halten.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>39.\tMit Spannungen werde ich nur schwer fertig.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>40.\tIch neige zu Labilit\u00e4t und Unbest\u00e4ndigkeit.<\/strong>\r\n<br><br>\r\nstimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Auswertung:<\/h3>\r\nWie oft haben Sie Antwortm\u00f6glichkeit A, B, C oder D gew\u00e4hlt? Multiplizieren Sie die Anzahl mit dem daneben stehenden Wert und bilden Sie die Gesamtsumme.\r\n<br>\r\nAntwortm\u00f6glichkeit A: &#8230;&#8230;&#8230;. x 0 = &#8230;&#8230;&#8230;..<br>\r\nAntwortm\u00f6glichkeit B: &#8230;&#8230;&#8230;. x 2 = &#8230;&#8230;&#8230;..<br>\r\nAntwortm\u00f6glichkeit C: &#8230;&#8230;&#8230;. x 4 = &#8230;&#8230;&#8230;..<br>\r\nAntwortm\u00f6glichkeit D: &#8230;&#8230;&#8230;. x 8 = &#8230;&#8230;&#8230;..<br>\r\n<br>\r\n<strong>Gesamtsumme:<\/strong> &#8230;&#8230;&#8230;&#8230; Punkte\r\n<br><br>\r\n<strong>0 bis 80 Punkte<\/strong>: Bei Ihnen spricht nichts f\u00fcr eine Suchtanf\u00e4lligkeit. Sie verf\u00fcgen \u00fcber eine stabile Pers\u00f6nlichkeit sowie Selbstbewusstsein und haben gen\u00fcgend Ressourcen, um Ihre Lebensprobleme aktiv zu bew\u00e4ltigen. \r\n<br><br>\r\n<strong>81 bis 160 Punkte<\/strong>: Bei Ihnen bestehen gewisse \u00dcbereinstimmungen mit Eigenschaften, wie sie f\u00fcr Suchtgef\u00e4hrdete charakteristisch sind. Ihr inneres Gleichgewicht ist nicht so stabil, wie es sein sollte. Die beruhigende, entspannende, euphorisierende oder stimulierende Wirkung von Suchtmitteln wie Nikotin, Alkohol, legalen oder illegalen Drogen kann nat\u00fcrlich Konflikte oder ungel\u00f6ste Lebensprobleme vor\u00fcbergehend in den Hintergrund dr\u00e4ngen \u2013 aber eben nur f\u00fcr kurze Zeit. Sobald die Wirkung nachl\u00e4sst, kehren sie zur\u00fcck. Versuchen Sie daher erst gar nicht, Ihre Probleme durch eine Flucht aus der Realit\u00e4t zu l\u00f6sen. Stellen Sie sich ihr lieber. \r\n<br><br>\r\n<strong>160 bis 320 Punkte:<\/strong> Ihre Testergebnisse lassen auf eine relativ hohe Suchtanf\u00e4lligkeit schlie\u00dfen. Sie tun sich schwer, Ihr inneres Gleichgewicht zu halten. Die beruhigende, entspannende, euphorisierende oder stimulierende Wirkung von Suchtmitteln wie Nikotin, Alkohol, legalen oder illegalen Drogen kann Ihnen nat\u00fcrlich vor\u00fcbergehend helfen, diese Unsicherheit auszugleichen, aber eben nur kurzfristig. Sobald die Wirkung nachl\u00e4sst, geht es Ihnen genauso wie vorher, manchmal sogar noch schlechter. Nikotin, Alkohol und Drogen sind keine Probleml\u00f6ser. Durch eine Flucht aus der Realit\u00e4t k\u00f6nnen Sie Ihre Probleme nicht aus der Welt schaffen. Eine L\u00f6sung ist nur m\u00f6glich, wenn Sie sich ihnen aktiv stellen. \r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n  <br><br>\r\n<strong>Redakteur:<\/strong> Christian Skalnik (Journalist)<br>\r\n<strong>Aktualisierung:<\/strong> 09.11.2015, Elisabeth Tschachler (Journalistin)<br>\r\n<strong>Medizinisches Review:<\/strong> Priv.-Doz. Dr. rer. Med. Dipl.-Psych. Jochen Jordan (Psychologie), Dr. Ursula Pueringer (Allgemeinmedizin, Arbeitsmedizin, Public Health)\r\n<br>\r\n<br>\r\n<i>Diese Informationen k\u00f6nnen den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern k\u00f6nnen Ihnen helfen, sich auf das Gespr\u00e4ch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.<\/i>\r\n<br><br>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"online-beratung\">Online-Beratung bei Sucht<\/h2>\r\nHaben Sie den Verdacht, suchtgef\u00e4hrdet zu sein? Unser Online-Psychologenteam hilft Ihnen dabei, die Ursachen daf\u00fcr herausfinden. Mit gezielter Online-Beratung k\u00f6nnen Sie Ihre Sucht bek\u00e4mpfen.<br>\r\n<a href=\"https:\/\/instahelp.me\/de\/\" class=\"green underline\">Mehr Information zur Online-Beratung<\/a>\r\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3282,"template":"","class_list":["post-699","lexikon","type-lexikon","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Informationen zu Sucht<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Warum sollte jemand etwas, was ihm gut tut, ein wohliges Gef\u00fchl verschafft, ihn leistungsf\u00e4higer oder einfach nur gl\u00fccklicher macht, nicht immer tun?\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/instahelp.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/lexikon\/699\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Informationen zu Sucht\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Warum sollte jemand etwas, was ihm gut tut, ein wohliges Gef\u00fchl verschafft, ihn leistungsf\u00e4higer oder einfach nur gl\u00fccklicher macht, nicht immer tun?\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/instahelp.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/lexikon\/699\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Instahelp - Online-Therapie &amp; 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