{"id":701,"date":"2015-11-11T08:00:52","date_gmt":"2015-11-11T07:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/instahelp.me\/?post_type=lexikon&#038;p=701"},"modified":"2019-02-11T15:07:06","modified_gmt":"2019-02-11T14:07:06","slug":"alkoholkrankheit","status":"publish","type":"lexikon","link":"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/alkoholkrankheit\/","title":{"rendered":"Alkoholkrankheit"},"content":{"rendered":"St\u00e4ndiges bzw. exzessives periodisches Trinken ist eine chronische Krankheit mit k\u00f6rperlichen, psychischen und sozialen Folgen. Geeignete Therapiem\u00f6glichkeiten helfen, vom Alkohol loszukommen.<!--more-->\r\n<br><br>\r\n<div class=\"box-green\"><strong>Alkoholismus im \u00dcberblick<\/strong>\r\n<ul class=\"unordered-list\">\r\n<li>Alkoholismus ist nach wie vor das gr\u00f6\u00dfte sozialmedizinische Problem.<\/li>\r\n<li>M\u00e4nner sind dreimal so oft betroffen wie Frauen, doch nimmt der Anteil der Frauen und Jugendlichen deutlich zu.<\/li>\r\n<li>Die Lebenserwartung bei Alkoholkranken ist gegen\u00fcber der Normalbev\u00f6lkerung stark reduziert.<\/li>\r\n<li>Menschen gelten als abh\u00e4ngig, wenn sie pro Tag trinken mehr als ca. einem halben Liter Bier oder etwa 0,2 Liter Wein trinken.<\/li>\r\n<li>Ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Alkoholmissbrauch haben labile, unsichere, sorgenvolle Menschen oder Personen, die stark unter Druck stehen.<\/li>\r\n<li>Ohne geeignete Therapie l\u00e4sst sich die Alkoholkrankheit kaum \u00fcberwinden.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/div>\r\n<br>\r\nChronischer Alkoholmissbrauch <strong>erh\u00f6ht das Risiko f\u00fcr eine ganze Reihe von Krankheiten<\/strong>. Gelingt es nicht, das Trinken rechtzeitig einzuschr\u00e4nken, wird aus dem Missbrauch eine <strong>chronische, fortschreitende Krankheit<\/strong>.\r\n<br><br>\r\n<blockquote>In Ma\u00dfen konsumierter Alkohol kann jedoch auch gesundheitsf\u00f6rdernd sein.<\/blockquote>\r\n<br>\r\nAlkoholismus ist eine durch <strong>st\u00e4ndiges bzw. vermehrtes periodisches Trinken<\/strong> hervorgerufene chronische Krankheit, die sowohl auf k\u00f6rperlicher, als auch auf psychischer und sozialer Ebene sch\u00e4digt. Die Krankheit, die sich \u00fcber Jahre hinzieht, f\u00fchrt unbehandelt in h\u00e4ufigen F\u00e4llen zum Tod.\r\n<br><br>\r\nUm dauerhaft ohne Alkohol auszukommen, ist es abgesehen von einer Therapie fast immer n\u00f6tig, <strong>das Leben grunds\u00e4tzlich zu ver\u00e4ndern<\/strong>.\r\n<br><br>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"haeufigkeit\">H\u00e4ufigkeit<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Fast jeder zehnte \u00d6sterreicher konsumiert Alkohol in einem gesundheitssch\u00e4dlichen Ausma\u00df, etwa vier Prozent gelten als alkoholkrank.  <\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  In industrialisierten L\u00e4ndern liegt der Anteil der Alkoholkranken bei etwa drei bis f\u00fcnf Prozent der Bev\u00f6lkerung. <strong>M\u00e4nner sind dreimal so oft betroffen wie Frauen<\/strong>, doch nimmt der Anteil der Frauen und Jugendlichen deutlich zu. Alkoholismus ist damit nach wie vor das gr\u00f6\u00dfte sozialmedizinische Problem. Die Lebenserwartung bei Alkoholkranken ist gegen\u00fcber der Normalbev\u00f6lkerung stark reduziert.\r\n<br><br>\r\n\r\n\r\n<blockquote>Die meisten Sch\u00e4tzungen von Suchtexperten gehen davon aus, dass Alkoholabh\u00e4ngige im Schnitt zwischen 17 und 20 Lebensjahre verlieren.<\/blockquote>\r\n\r\n\r\n<br>\r\nWas den Alkoholkonsum betrifft, geh\u00f6rt \u00d6sterreich zu den Spitzenreitern: Die Jahres-Konsummenge von 12,2 Liter reinem Alkohol ist im EU-Vergleich ein Spitzenwert und laut OECD-Zahlen um 1,1 Liter mehr als der EU-Durchschnitt. Laut dem vom Gesundheitsministerium herausgegebenen Handbuch Alkohol gelten in \u00d6sterreich etwa 340.000 Menschen als alkoholkrank, knapp 735.000 \u00d6sterreicher <strong>konsumieren Alkohol regelm\u00e4\u00dfig in einem gesundheitssch\u00e4dlichen Ausma\u00df<\/strong>. Der Gro\u00dfteil der Krankheits- und Todesf\u00e4lle, die auf Alkohol zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, betrifft nicht die alkoholkranken Trinker, sondern die deutlich gr\u00f6\u00dfere Gruppe der alkoholgef\u00e4hrdeten Problemtrinker.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"was-ist-alkoholabh\u00e4ngigkeit\">Was ist Alkoholabh\u00e4ngigkeit?<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n<strong>Alkoholkranke sind nicht f\u00e4hig mit dem Trinken aufzuh\u00f6ren, bevor sie v\u00f6llig betrunken sind. <\/strong>\r\n<br><br>\r\n  Menschen gelten dann als abh\u00e4ngig, wenn sie mehr als 20g reinen Alkohol (Frauen) bzw. 30g reinen Alkohol (M\u00e4nner) pro Tag trinken. Das entspr\u00e4che ca. einem halben Liter Bier oder etwa 0,2 Liter Wein. Allerdings ist nicht m\u00f6glich, einen absoluten Wert f\u00fcr die Trinkmenge anzugeben, ab der Alkohol \u201egef\u00e4hrlich\u201c wird &#8211; zu gro\u00df sind die individuellen Unterschiede. Au\u00dferdem kommt es oft weniger auf die Trinkmenge an als auf die <strong>Art und Weise, wie getrunken wird<\/strong> (zum Vergessen von Problemen, als einziges Mittel der Entspannung).\r\n<br><br>\r\n\r\n\r\n<blockquote>Erst nach jahrelangem, systematischem Missbrauch entsteht Alkoholkrankheit \u2013 und ein Missbrauch hat meist handfeste Gr\u00fcnde.<\/blockquote>\r\n\r\n\r\n<br>\r\nGrunds\u00e4tzlich unterscheidet man deswegen zwischen gewohnheitsm\u00e4\u00dfigen, aber nicht abh\u00e4ngigen Alkoholkonsumenten und abh\u00e4ngigen Alkoholkranken, die unf\u00e4hig sind, vor dem Vollrausch aufzuh\u00f6ren zu trinken bzw. bei einer Abstinenz an Entzugserscheinungen leiden. Gelingt es nicht, das <strong>Trinken rechtzeitig einzuschr\u00e4nken<\/strong>, wird aus dem Missbrauch eine chronische, fortschreitende Krankheit.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"ursachen\">Ursachen<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Die Ursachen f\u00fcr die Entwicklung einer Sucht sind nicht restlos gekl\u00e4rt. Labile, unsichere Menschen haben ein h\u00f6heres Risiko.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n    In Ma\u00dfen konsumiert, kann Alkohol gesundheitsf\u00f6rdernd sein. Der lockere Umgang mit dem Rauschmittel ist in unserer Kultur jedoch so selbstverst\u00e4ndlich geworden, dass sich viele kaum noch bewusst machen, dass es dabei sich auch um <strong>eine abh\u00e4ngig machende Droge handelt<\/strong>. Wo der Genuss aufh\u00f6rt, problematischer Trinkkonsum anf\u00e4ngt und die Grenze zur Alkoholkrankheit \u00fcberschritten wurde, ist im Einzelfall oft schwer zu sagen. Vor allem auch, weil <strong>ehrliche Selbstreflexion<\/strong> ab einem bestimmten Stadium schwer f\u00e4llt und sp\u00e4ter gar nicht mehr m\u00f6glich ist. Das ist ein Symptom aller Suchtkrankheiten.\r\n<br><br>\r\n<blockquote>Ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Alkoholmissbrauch haben labile, unsichere, sorgenvolle Menschen oder Personen, die stark unter Druck stehen.<\/blockquote>\r\n<br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"vorbeugung\">Vorbeugung<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Mit etwas Aufmerksamkeit kann eine Gef\u00e4hrdung erkannt und rechtzeitig gegengelenkt werden.<\/strong>\r\n  <strong>Die beste Vorbeugung ist eine gesunde, stabile Psyche.<\/strong> In schwierigen Phasen hilft es deswegen, sich bewusst und aktiv mit den tiefer liegenden Problemen auseinanderzusetzen, statt sie durch eine Ersatzhandlung wie das Trinken auszublenden. Oft hilft schon das offene Ansprechen des Problems gegen\u00fcber Freunden oder Familienangeh\u00f6rigen, um Druck von der Seele zu nehmen. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.\r\n<br><br>\r\n<blockquote>Allerdings gilt: Nicht jede mit etwas mehr Alkohol durchlebte Phase bedeutet beginnenden Alkoholismus.<\/blockquote>\r\n\r\n<br>\r\n<strong>Eine Alkoholkrankheit entsteht nicht von heute auf morgen<\/strong>, sondern ist das Ergebnis eines jahrelangen, kontinuierlichen Missbrauchs. Mit etwas Aufmerksamkeit sich selbst bzw. anderen gegen\u00fcber kann eine m\u00f6gliche Gef\u00e4hrdung erkannt und auch noch gut abgewendet werden.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Kurzzeitige Abstinenz<\/h3>\r\nWenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie oder ein Angeh\u00f6riger zu oft tief ins Glas blicken, beobachten Sie einmal f\u00fcr ein paar Wochen, in welchen Situationen die Sehnsucht nach Alkohol auftaucht: Wird regelm\u00e4\u00dfig zur Entspannung oder Anregung getrunken? Um die Selbstsicherheit zu st\u00e4rken? Um Angst oder Sorgen zu vergessen? Und: <strong>Ginge es auch ohne?<\/strong>\r\n<br><br>\r\nEin paar Tage ohne den Geist aus der Flasche sind ein erster Versuch festzustellen, ob schon eine Abh\u00e4ngigkeit besteht. Bereitet eine solche l\u00e4ngere Abstinenz kein Problem, kann einem Gl\u00e4schen guten Gewissens wieder zugesprochen werden. <strong>Wird die alkoholfreie Zeit hingegen als schwierig empfunden<\/strong>, ist der Moment gekommen, mit einem <strong>Arzt, Therapeuten oder einer Selbsthilfegruppe<\/strong> Kontakt aufzunehmen bzw. auf einen solchen Kontakt zu dr\u00e4ngen.\r\n<br><br>\r\nAuch wer an sich selbst merkt, dass <strong>immer mehr Gl\u00e4ser f\u00fcr die gleiche Wirkung<\/strong> n\u00f6tig sind oder die Gedanken immer wieder um das n\u00e4chste Gl\u00e4schen kreisen, sollte professionelle Hilfe suchen.  \r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"beschwerden\">Beschwerden<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Ein aufgeschwemmtes Gesicht, vergr\u00f6\u00dferte Tr\u00e4nens\u00e4cke, Zittern bei Abstinenz und Wesensver\u00e4nderungen sind typische Symptome. <\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  \u00c4u\u00dferlich sichtbare Zeichen von Alkoholismus k\u00f6nnen ein <strong>aufgeschwemmtes, rot-bl\u00e4uliches Gesicht, w\u00e4ssrige Augen und vergr\u00f6\u00dferte Tr\u00e4nens\u00e4cke<\/strong> sein. Wird wenig oder gar nichts getrunken, kommt es zu Entzugserscheinungen wie <strong>Zittern, Schwitzen, \u00dcbelkeit, Angst oder Unruhe <\/strong>\u2013 ein h\u00e4ufiges Symptom etwa am Morgen.\r\n<br><br>\r\n\r\n\r\n<blockquote>Typisch sind Wesensver\u00e4nderungen, etwa mit einem Hang zu R\u00fchrseligkeit, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit oder extremer Eifersucht.<\/blockquote>\r\n\r\n\r\n<br>\r\nAlkoholkranke haben keine Lust mehr auf Sex; bei M\u00e4nnern f\u00fchrt die Krankheit oft zu <strong>v\u00f6lliger Impotenz<\/strong>. Oft sind die sozialen und psychischen Sch\u00e4den, die durch das Alkoholproblem entstehen, genauso schlimm wie die medizinischen Folgen der Krankheit. Konflikte mit der Familie, Freunden, der Polizei und am Arbeitsplatz sind h\u00e4ufig und k\u00f6nnen in Scheidung, Verlust des sozialen Netzes, Armut und Depressionen enden bis hin zur totalen Isolation der Betroffenen. Das verst\u00e4rkt das Alkoholproblem weiter.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"moegliche-folgen-von-alkoholmissbrauch\">M\u00f6gliche Folgen von Alkoholmissbrauch<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Magenprobleme, Fettleber, Herzmuskelsch\u00e4den und Bauchspeicheldr\u00fcsenerkrankungen sind h\u00e4ufige Folgen.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Alkohol wird von der Leber abgebaut. Die kann im gesunden Zustand bis zu 170g reinen Alkohols pro Tag verstoffwechseln. Dabei helfen ihr zwei Enzyme: die Alkoholdehydrogenase (ADH) und das sogenannte mikrosomale oxidierende System (MEOS). Der Alkohol wird durch verschiedene chemische Prozesse erst in Acetaldehyd umgewandelt, eine h\u00f6chst toxische Substanz, und dann in Kohlens\u00e4ure und Wasser abgebaut.\r\n<br><br>\r\nWerden regelm\u00e4\u00dfig gro\u00dfe Menschen Alkohol konsumiert, nimmt die Aktivit\u00e4t des Enzyms MEOS stark zu, w\u00e4hrend das Enzym ADH sich auf gleichem Niveau bewegt. Dadurch kann der Betroffene vermehrt Alkohol abbauen, muss aber auch mehr trinken, um seinen <strong>Blutalkoholspiegel <\/strong>und damit die Wirkung des Alkohols im \u201egew\u00fcnschten\u201c Bereich zu halten. Allerdings wird dadurch auch mehr von der hochtoxischen Substanz Acetaldehyd gebildet.\r\n<br><br>\r\n\r\n\r\n<blockquote>Chronischer Alkoholmissbrauch erh\u00f6ht das Risiko f\u00fcr eine ganze Reihe von Krankheiten.<\/blockquote>\r\n\r\n\r\n<br>Kaum ein Organsystem wird durch Alkoholmissbrauch nicht gesch\u00e4digt. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise:\r\n<ul class=\"unordered-list\">\r\n  <li>Gastritis und Magengeschw\u00fcre<\/li> \r\n  <li>Eiwei\u00df- und Vitaminmangel<\/li> \r\n  <li>Diabetes<\/li>\r\n  <li>Fettleber bis zur Leberzirrhose<\/li>\r\n  <li>Polyneuropathie<\/li>\r\n  <li>Hautsch\u00e4den mit schlechter Wundheilung<\/li>\r\n  <li>akute oder chronische Bauchspeicheldr\u00fcsenerkrankungen<\/li>\r\n  <li>Herzmuskelsch\u00e4den<\/li>\r\n  <li>Tuberkulose<\/li> \r\n  <li>Krebs<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<br>\r\nBei 90 Prozent der Betroffenen f\u00fchrt ein fortgeschrittener Alkoholismus zu <strong>Gehirnsch\u00e4den mit einer deutlichen Wesensver\u00e4nderung bis hin zur Demenz<\/strong>. Eifersuchtswahn, Verfolgungs\u00e4ngste oder Depressionen sind typisch; die Selbstmordrate liegt um ein Vielfaches \u00fcber jener der Gesamtbev\u00f6lkerung. Fast ein Drittel der Kranken erleidet epileptische Anf\u00e4lle.\r\n<br><br>\r\nEs kann zu <strong>Verwirrtheitszust\u00e4nden oder Alkoholpsychosen<\/strong> kommen: Das bekannte Delirium tremens dauert vier bis f\u00fcnf Tage und verl\u00e4uft in Wellen. Typisch sind ein bleiches, schwei\u00dfbedecktes Gesicht mit bl\u00e4ulichen Lippen, starkes Zittern, ein angstvoller Gesichtsausdruck, k\u00f6rperliche und seelische Unruhe, ein unsicherer Gang, Orientierungsst\u00f6rungen und optische T\u00e4uschungen: Die ber\u00fchmten <strong>wei\u00dfen M\u00e4use oder andere kleine bewegte Dinge<\/strong> werden gesehen oder gesp\u00fcrt. Das Delirium kann behandelt werden; unbehandelt sterben 15 bis 30 Prozent der Betroffenen in dieser Phase der Krankheit. Eine Alkoholkrankheit muss behandelt werden, da sie sonst t\u00f6dlich endet.\r\n<br><br>\r\n<\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"behandlung\">Behandlung<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Ohne geeignete Therapie l\u00e4sst sich die Alkoholkrankheit kaum \u00fcberwinden.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Zusammen mit dem Arzt kann entschieden werden, ob ein <strong>Entzug ambulant oder station\u00e4r<\/strong> durchgef\u00fchrt wird. Grunds\u00e4tzlich ist bei der Behandlung das Gespr\u00e4ch mit dem Arzt sehr wichtig. Die zugrundeliegenden Probleme des Alkoholismus m\u00fcssen aufgearbeitet werden. Dabei ist es notwendig, die Verschleierungen und Verdr\u00e4ngungen auf Seiten des Patienten aufzubrechen und abzubauen.\r\n<br><br>\r\n\r\n\r\n<blockquote>Ein ambulanter Entzug ist m\u00f6glich, wenn nur relativ wenig Alkohol getrunken wird und die Krankheit noch nicht weit fortgeschritten ist.<\/blockquote>\r\n\r\n\r\n<br>\r\nAlso wenn Komplikationen durch die Abstinenz zu erwarten sind. Besonders hilfreich ist hier ein intaktes soziales Umfeld.\r\n<br><br>\r\nEine <strong>fortgeschrittene Alkoholkrankheit<\/strong> wird besser in einer Kombination aus ambulanter und station\u00e4rer Therapie behandelt. Diese so genannte Therapiekette besteht aus einer ambulanten Vorbetreuung, station\u00e4rem k\u00f6rperlichen Entzug, station\u00e4rer Entw\u00f6hnung und ambulanter Nachbetreuung. Wichtig f\u00fcr den Erfolg ist es, eine Einrichtung zu w\u00e4hlen, die auch seelische Unterst\u00fctzung anbietet.\r\n<br><br>\r\n\r\n\r\n<blockquote>Der k\u00f6rperliche Entzug dauert meist nur wenige Tage.<\/blockquote>\r\n\r\n\r\n<br>\r\nDie anschlie\u00dfende Entw\u00f6hnungsbehandlung hilft dabei, die Krankheit aufzuarbeiten und R\u00fcckf\u00e4llen vorzubeugen.\r\n<br><br>\r\nIm Grundsatz kennt man zwei m\u00f6gliche Behandlungsvarianten bei Alkoholismus: Die sogenannte <strong>Aversionstherapie <\/strong>und die <strong>Anti-Craving-Therapie<\/strong>. Bei der Aversionstherapie werden dem Patienten Medikamente gegeben, die den Umbau des Alkohols von der Stufe des hochtoxischen Acetaldehyd zu Kohlenstoff und Wasser blockieren, sodass sich das Acetaldehyd im K\u00f6rper anreichert. Da dies zu einer nicht unbedenklichen Wirkung f\u00fchrt, die subjektiv und objektiv als unangenehm empfunden wird, soll dies einen Widerwillen gegen Alkohol ausl\u00f6sen. Die Anti-Craving-Therapie dagegen d\u00e4mpft durch Wirkung auf den <strong>\u00dcbertragungsprozess im Gehirn<\/strong> das Verlangen nach Alkohol.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Krankheitseinsicht<\/h3>\r\nDer erste Schritt aus der Sucht ist eine grundlegende Erkenntnis: <strong>Alkoholismus ist keine Schw\u00e4che<\/strong>, die sich irgendwie, irgendwann wieder gibt oder selbst in den Griff zu bekommen ist. Es handelt sich um eine Krankheit, die f\u00fcr den Rest des Lebens bestehen bleiben wird. Sie kann lediglich in ihrem Fortschreiten gestoppt werden: <strong>indem kein Alkohol mehr getrunken wird<\/strong>.\r\nDieses Wissen ist das Um und Auf f\u00fcr einen Therapieerfolg. Wie bei einer schweren Allergie ist jede noch so geringe Form von Alkohol &#8211; und sei es eine Praline oder Weinsauce \u00fcber dem Braten &#8211; ab nun tabu.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Psychotherapie<\/h3>\r\nEine begleitende Psychotherapie hilft dabei, die <strong>Hintergr\u00fcnde der Sucht<\/strong> zu verstehen, Alternativen zum Suchtverhalten zu entwickeln und das Selbstwertgef\u00fchl wieder aufzubauen. Auch hier muss klar sein: <strong>Das geht kaum jemals schnell, sondern kann ein jahrelanger Prozess sein<\/strong>.\r\n<br><br>\r\n\r\n\r\n<blockquote>Um dauerhaft ohne Alkohol auszukommen, ist es fast immer n\u00f6tig, das Leben grunds\u00e4tzlich zu ver\u00e4ndern.<\/blockquote>\r\n\r\n<br>\r\nVon der Partnerschaft \u00fcber die Freizeitgestaltung bis hin zur Arbeit k\u00f6nnen davon alle Lebensbereiche betroffen sein.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"ergaenzende-massnahmen\">Erg\u00e4nzende Ma\u00dfnahmen<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Die Unterst\u00fctzung durch Partner oder Freunde kann dem Alkoholkranken Mut und Kraft f\u00fcr die Therapie geben. <\/strong>\r\n  <br><br>\r\n    <h3 class=\"f20 dark-green\">Angeh\u00f6rige\/Freunde<\/h3>\r\nDas Umfeld der Kranken, vor allem die Familie, spielt eine wichtige Rolle beim Loskommen von der Sucht.\r\n<br><br>Einerseits ist h\u00e4ufig zu beobachten, dass Alkoholkranke von ihrer Umgebung in ihrem Verhalten \u201egedeckt\u201c werden. So lassen sich Lebenspartner immer wieder mit Versprechen beschwichtigen, obwohl sie genau wissen, dass die wieder gebrochen werden, oder drohen mit Trennung, machen die Drohung aber nie wahr. Dieses Verhalten wird als Ko-Abh\u00e4ngigkeit bezeichnet: Familie und Partner, oft auch Freunde und Kollegen, werden unbewusst zu <strong>Helfern der Erkrankten<\/strong>.\r\n<br><br>\r\n\r\n<blockquote>Um diese Rolle zu durchbrechen, wird Angeh\u00f6rigen dringend empfohlen, sich an eine Suchtberatungsstelle oder Selbsthilfegruppe zu wenden.<\/blockquote>\r\n\r\n\r\n<br>Diese Institutionen bieten seelische Unterst\u00fctzung und praktischen Rat im Umgang mit dem Problem.\r\n<br><br>Auf der anderen Seite werden oft gerade durch den Lebenspartner Kranke zu einer Therapie bewegt. Der Weg, der vor ihnen liegt, ist lang und beschwerlich. Die liebevolle Unterst\u00fctzung durch die Angeh\u00f6rigen kann <strong>Mut und Kraft<\/strong> geben.\r\n<br><br>\r\n<\/div>\r\n<h2 class=\"f24 orange bottom-10\" id=\"test-haben-sie-ihren-alkoholkonsum-unter-kontrolle\">Test: Haben Sie Ihren Alkoholkonsum unter Kontrolle?<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Dieser Test hilft Ihnen festzustellen, ob Sie gef\u00e4hrdet sind, eine Alkoholkrankheit zu entwickeln. <\/strong>\r\n<br><br>\r\n  Bitte \u00fcberlegen Sie, in welchem Ausma\u00df die folgenden Fragen auf Sie zutreffen, und notieren Sie den Buchstaben, der Ihrer Antwort entspricht. Z\u00e4hlen Sie am Ende zusammen, wie oft Sie die Antwortm\u00f6glichkeit A, B, C oder D gew\u00e4hlt haben, und tragen Sie diese Ergebnisse in die Auswertungstabelle ein. \r\n<br><br>\r\n<strong>1.\tIch habe schon mehrmals versucht, meinen Alkoholkonsum einzuschr\u00e4nken.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>2.\tMein Trinkverhalten macht mir Sorgen.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>3.\tNach einem Rausch habe ich oft schwere Schuldgef\u00fchle und nehme mir vor, nichts mehr zu trinken.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>4.\tIch neige dazu, meinen Alkoholkonsum hinunterzuspielen.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>5.\tNach einem Rausch kommt es bei mir gelegentlich zu Erinnerungsl\u00fccken.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>6.\tIm Rauschzustand habe ich schon manchmal Dinge gesagt oder getan, die mir danach zutiefst peinlich waren.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>7.\tDas erste Glas sch\u00fctte ich in der Regel hinunter.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>8.\tIm betrunkenen Zustand habe ich dann und wann schon einmal ein \u201eBlackout&#8220; gehabt.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>9.\tAnspielungen auf meine Trinkgewohnheiten sind mir unangenehm.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>10.\tTags\u00fcber muss ich oft an Alkohol denken.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>11.\tIch freue mich schon immer auf den ersten Schluck.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>12.\tUm mir unn\u00f6tige Auseinandersetzungen zu ersparen, trinke ich zum Teil auch heimlich.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>13.\tUnter Alkoholeinfluss werde ich gro\u00dfspurig und aggressiver.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>14.\tEin Leben ganz ohne Alkohol ist f\u00fcr mich v\u00f6llig unvorstellbar.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>15.\tIm berauschten Zustand bin ich schon einmal gewaltt\u00e4tig geworden.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>16.\tWenn ich auf mein Trinkverhalten angesprochen werde, fl\u00fcchte ich mich in Ausreden.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>17.\tSobald ich zu trinken begonnen habe, kann ich nicht mehr aufh\u00f6ren, bis ich schwer betrunken bin.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>18.\tWegen meiner Trinkgewohnheiten f\u00fchle ich mich so schuldig, dass ich oft denke: \u201eEs w\u00e4re besser, wenn es mich nicht mehr g\u00e4be.\u201c<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>19.\tIch versuche immer wieder, zumindest eine Zeit lang abstinent zu bleiben.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>20.\tMeine Freizeitgestaltung wird von meinen Alkoholgewohnheiten bestimmt.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>21.\tWenn ich keinen Alkohol zu Hause habe, werde ich ganz unruhig.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>22.\tIch habe immer eine gro\u00dfe Menge alkoholischer Getr\u00e4nke eingelagert.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>23.\tMeine Freizeit verbringe ich lieber mit Menschen, die auch gerne trinken.<\/strong>  \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>24.\tWegen meines Trinkverhaltens ist bei mir ist schon einmal eine Beziehung in die Br\u00fcche gegangen (in eine schwere Krise geraten).<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>25.\tMeine Familie macht mir wegen meines Alkoholkonsums schwere Vorw\u00fcrfe.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>26.\tAu\u00dfer Trinken habe ich kaum Interessen.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>27.\tIch nehme kaum Obst und Gem\u00fcse zu mir.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>28.\tOft genehmige ich mir auch einen Schluck w\u00e4hrend der Arbeit.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>29.\tWenn ich aufgefordert werde, mit dem Trinken aufzuh\u00f6ren, reagiere ich trotzig.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>30.\tEs st\u00f6rt mich nicht, mit Leuten zu trinken, die weit unter meinem Niveau sind.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>31.\tIch neige zu \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Eifersucht.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>32.\tSeit ich trinke, hat mein sexuelles Verlangen bzw. meine sexuelle Potenz deutlich nachgelassen.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>33.\tIch trinke, weil ich mich \u00fcberfordert f\u00fchle.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>34.\tErst wenn ich Alkohol zu mir genommen habe, f\u00fchle ich mich k\u00f6rperlich und psychisch fit.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>35.\tEs ist schon vorgekommen, dass ich einige Tage durchgetrunken habe.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>36.\tOhne Alkohol kommt es bei mir zu schweren Angstzust\u00e4nden.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>37.\tSobald die Alkoholwirkung nachgelassen hat, fange ich zu zittern und\/oder zu schwitzen an.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>38.\tIm n\u00fcchternen Zustand habe ich sogar Angst davor, das Haus zu verlassen.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>39.\tIch kann mir vornehmen, nichts mehr zu trinken, und im n\u00e4chsten Augenblick trotzdem zur Flasche greifen.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n<strong>40.\tDas Trinken ist f\u00fcr mich schon zum Zwang geworden.<\/strong> \r\n<br><br>stimmt gar nicht  A\u2026B\u2026C\u2026D  stimmt v\u00f6llig\r\n<br><br>\r\n\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Auswertung:<\/h3>\r\nWie oft haben Sie Antwortm\u00f6glichkeit A, B, C oder D gew\u00e4hlt? Multiplizieren Sie die Anzahl mit dem daneben stehenden Wert und bilden Sie die Gesamtsumme.\r\n<br>\r\nAntwortm\u00f6glichkeit A: &#8230;&#8230;&#8230;. x 0 = &#8230;&#8230;&#8230;..<br>\r\nAntwortm\u00f6glichkeit B: &#8230;&#8230;&#8230;. x 3 = &#8230;&#8230;&#8230;..<br>\r\nAntwortm\u00f6glichkeit C: &#8230;&#8230;&#8230;. x 8 = &#8230;&#8230;&#8230;..<br>\r\nAntwortm\u00f6glichkeit D: &#8230;&#8230;&#8230;. x 12 = &#8230;&#8230;&#8230;..<br>\r\n<br>\r\n<strong> Gesamtsumme:<\/strong>  &#8230;&#8230;&#8230;&#8230; Punkte\r\n<br><br>\r\n<strong>0 bis 36 Punkte:<\/strong> Ihr Testergebnis bietet keinerlei Hinweis auf eine Gef\u00e4hrdung durch Alkohol. Wenn Sie \u00fcberhaupt trinken, dann aus Genuss und mit Ma\u00df und Ziel. \r\n<br><br>\r\n<strong>37 bis 96 Punkte:<\/strong>  Ihr Testergebnis l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass Sie Ihren Alkoholkonsum nicht vollst\u00e4ndig unter Kontrolle haben. Sie sollten Ihren Alkoholkonsum einschr\u00e4nken. Unterdr\u00fccken Sie aber nicht nur Ihr Bed\u00fcrfnis nach Alkohol, sondern finden Sie auch die Gr\u00fcnde heraus, die Sie so oft zum Glas greifen lassen. Trinken Sie, um sich zu enthemmen, um intensiver zu erleben oder um Spannungen abzubauen? Suchen Sie nach geeigneteren Bew\u00e4ltigungsstrategien, die es Ihnen erm\u00f6glichen, auch mit weniger Alkohol auszukommen.\r\n<br><br>\r\n<strong>97 bis 480 Punkte:<\/strong>  Ihr Testwert ist ein alarmierender Hinweis daf\u00fcr, dass Gefahr im Verzug ist. Ihr Alkoholkonsum ist offensichtlich schon au\u00dfer Kontrolle geraten. Gelegentliche Abstinenzphasen oder kurzfristige Versuche, kontrollierter zu trinken, k\u00f6nnen dar\u00fcber nicht hinwegt\u00e4uschen. Z\u00f6gern Sie daher nicht l\u00e4nger und unterbrechen Sie den verh\u00e4ngnisvollen Kreislauf Rausch \u2013 Schuldgef\u00fchle \u2013 gute Vors\u00e4tze \u2013 R\u00fcckfall. H\u00f6ren Sie vor allem auf, sich selbst zu beschwichtigen. Sie trinken wirklich zu viel. Es kann sein, dass Ihre Gef\u00e4hrdung bereits so weit fortgeschritten ist, dass Sie \u00fcberhaupt die Finger vom Alkohol lassen sollten. Eine solche Erkenntnis verst\u00e4rkt bei vielen Alkoholabh\u00e4ngigen die ohnedies schon ausgepr\u00e4gten Verleugnungstendenzen. Ersparen Sie sich diese Falle und stellen Sie sich Ihrem Alkoholproblem. Sch\u00e4men Sie sich nicht, medizinische und\/oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wenn Sie zu trinken aufh\u00f6ren, begn\u00fcgen Sie sich nicht damit, das Bed\u00fcrfnis nach Alkohol lediglich zu unterdr\u00fccken oder nach Plan zu trinken. Solche Versuche enden fast immer mit einer Entt\u00e4uschung. Nur wenn es Ihnen gelingt, die psychischen Hintergr\u00fcnde Ihres Trinkverhaltens herauszufinden und zu ver\u00e4ndern, haben Sie eine ernsthafte Chance, Ihren Alkoholkonsum unter Kontrolle zu bekommen. \r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n  <br><br>\r\n<strong>Redakteure:<\/strong> Patricia Herzberger (Journalistin), Christian Skalnik (Journalist)<br>\r\n<strong>Aktualisierung:<\/strong> 11.11.2015, Elisabeth Tschachler (Journalistin)<br>\r\n<strong>Medizinisches Review:<\/strong> Univ. Prof. Dr. med. Gabriele Fischer (Psychiatrie), Dr. med. Bettina Reiter (Psychiatrie, Psychoanalyse)\r\n<br>\r\n<br>\r\n<i>Diese Informationen k\u00f6nnen den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern k\u00f6nnen Ihnen helfen, sich auf das Gespr\u00e4ch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.<\/i>\r\n<br><br>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"online-beratung\">Online-Beratung bei Alkoholabh\u00e4ngikeit<\/h2>\r\nSchauen Sie auf Ihre Gesundheit und versuchen Sie, Ihre Alkohlkrankheit zu bek\u00e4mpfen. Unsere Online-Psychologen zeigen Ihnen M\u00f6glichkeiten, um den Drang nach Alkohol zu stillen.<br>\r\n<a href=\"https:\/\/instahelp.me\/de\/\" class=\"green underline\">Mehr Information zur Online-Beratung<\/a>","protected":false},"author":2,"featured_media":3282,"template":"","class_list":["post-701","lexikon","type-lexikon","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Alkoholkrankheit - Jetzt zu Behandlungsm\u00f6glichkeiten informieren<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Menschen gelten als alkoholabh\u00e4ngig, wenn sie eine bestimmte Menge pro Tag trinken. 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