{"id":704,"date":"2015-11-11T14:15:05","date_gmt":"2015-11-11T13:15:05","guid":{"rendered":"https:\/\/instahelp.me\/?post_type=lexikon&#038;p=704"},"modified":"2019-02-11T15:06:58","modified_gmt":"2019-02-11T14:06:58","slug":"rauchen","status":"publish","type":"lexikon","link":"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/","title":{"rendered":"Rauchen"},"content":{"rendered":"Raucher und Raucherinnen verk\u00fcrzen ihre Lebenszeit um f\u00fcnf bis neun Jahre. Diese Ma\u00dfnahmen helfen, von der Zigarette loszukommen. <!--more-->\r\n<br><br>\r\nMehr als eine Milliarde Menschen rund um den Globus rauchen, Hunderttausende sterben daran. Ein Heer von 1,7 Millionen Rauchern (das ist jede vierte Person ab 15 Jahren) versorgt in \u00d6sterreich die Zigarettenindustrie mit Gewinnen, verschafft den Medizinern Arbeit und belastet die Umwelt.\r\n<br><br>\r\nDer Siegeszug der Zigarette begann mit der Industrialisierung. Der Glimmst\u00e4ngel wurde zum Massenprodukt und zum Symbol f\u00fcr Selbstbewusstsein, Freiheit und Emanzipation. Rauchen war \u201een vogue\u201c. Das hat sich ge\u00e4ndert. Mit dem Wissen um die Sch\u00e4dlichkeit des blauen Dunstes verblasste auch der Mythos von \u201eFreiheit und Abenteuer\u201c. Heute werden die Raucher aus Restaurants und \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden vertrieben.\r\n<br><br>\r\nEs gibt keinen anderen Bereich der Lebensf\u00fchrung, der so detailliert auf seine gesundheitlichen Auswirkungen untersucht wurde wie das Rauchen. Und keinen anderen Forschungsbereich, wo die Wissenschaft zu \u00e4hnlich eindeutigen und einheitlichen Ergebnissen kommt: Rauchen verk\u00fcrzt das Leben \u2013 und schm\u00e4lert in der verbleibenden Zeit die Lebensqualit\u00e4t. Daran ist nicht zu r\u00fctteln. Jede Stunde stirbt in \u00d6sterreich ein Mensch an den Folgen des Rauchens. Rund ein Viertel der an Herz-Kreislaufproblemen Verstorbenen und beinahe jeder dritte Krebstote gehen auf das Konto der Nikotinsucht. Raucher und Raucherinnen verk\u00fcrzen ihre durchschnittliche Lebenserwartung um f\u00fcnf bis neun Jahre. Jede einzelne Zigarette kostet den Raucher durchschnittlich f\u00fcnf Minuten seines Lebens. \r\n<br><br>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"es-ist-nie-zu-spaet-aufzuhoeren\">Es ist nie zu sp\u00e4t, aufzuh\u00f6ren<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Aufh\u00f6ren ist nicht einfach, aber die positiven Effekte sind schon nach kurzer Zeit sp\u00fcrbar.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Gleichzeitig ist aber ebenso evident, dass es nie zu sp\u00e4t ist, die letzte Zigarette auszud\u00e4mpfen. Wer aufh\u00f6rt, kann sicher sein, damit einen ganz wichtigen und effektvollen Beitrag f\u00fcr ein ges\u00fcnderes, l\u00e4ngeres Leben zu leisten. Die Effekte sind schon nach k\u00fcrzester Zeit sp\u00fcrbar.\r\n<br><br>\r\nDas Rauchen aufzugeben, oft nach Jahren, in denen jeder Tag und jede Minute vom Denken an die n\u00e4chste Zigarette gepr\u00e4gt war, ist nicht leicht. Aber es ist zu schaffen. F\u00fcr jeden stehen dabei andere Motive im Vordergrund, und jeder findet einen anderen Weg zum rauchfreien Leben.\r\n<br><br>\r\nStudien haben gezeigt, dass das Motto \u201eGanz oder gar nicht\u201c dabei der sinnvollste Weg ist. Versuche, den Zigarettenkonsum nach und nach einzuschr\u00e4nken, scheitern meist und bringen letztlich auch nichts. Eine gesunde Dosis Tabak gibt es nicht. \r\n<br><br>\r\nHier finden Sie den Weg nach der \u201eRauch-Stopp\u201c-Methode beschrieben. Lernen Sie zun\u00e4chst, was der Zigarettenkonsum konkret bewirkt, finden und st\u00e4rken Sie Ihre Motivation und bereiten Sie sich dann auf den Tag X vor. \r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"das-suchtgift-nikotin\">Das Suchtgift Nikotin<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Nikotin wirkt unter anderem auf die Nerven, den Blutdruck und die Herzfrequenz. Eine \u00dcberdosis ist t\u00f6dlich.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n    Nikotin ist ein Suchtgift. Nur in der Tabakpflanze ist dieses Alkaloid zu finden, und dort hat es eine hervorragende Wirkung. Sch\u00e4dlinge, die von der Tabakpflanze naschen, werden f\u00fcr immer von ihrem \u00dcbermut kuriert. Nikotin trifft mit t\u00f6dlicher Wirkung direkt ihr Nervensystem. \r\n<br><br>\r\nDer menschliche Organismus ist gr\u00f6\u00dfer, aber selbst f\u00fcr einen ausgewachsenen Mann w\u00e4ren bereits 50 Milligramm Nikotin, auf einmal genossen, t\u00f6dlich. Das ist etwa so viel, wie im Tabak von sechs Zigaretten steckt. Dass auch Kettenraucher den Tag \u00fcberleben, liegt daran, dass Nikotin im K\u00f6rper vergleichsweise rasch abgebaut wird und dass sich der Organismus auf die dauernde Giftzufuhr eingestellt hat.\r\n<br><br>\r\n\u00dcber die Lungen in den Blutkreislauf aufgenommen, \u00fcberflutet das Gift den ganzen K\u00f6rper. Nervenbahnen werden aktiviert, Blutdruck und Herzfrequenz steigen, die Blutgef\u00e4\u00dfe verengen sich, Darmt\u00e4tigkeit und Energieverbrauch werden beschleunigt.\r\n<br><br>\r\nH\u00f6here Dosen, also mehr als 20 Zigaretten t\u00e4glich, lassen bereits sehr unangenehme Situationen f\u00fcr Herz und Kreislauf entstehen, die mit Herzrasen, Blutdruckabfall, Durchfall und Unterk\u00fchlung einhergehen. \r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Der schnelle Kick<\/h3>\r\nDer besondere Trick des Nervengifts liegt in seiner Geschwindigkeit. Schneller als jede andere Droge \u2013 n\u00e4mlich in nur sieben Sekunden \u2013 erreicht es das Gehirn und z\u00fcndet \u2013 zumindest am Anfang einer Raucherkarriere \u2013 dort ein Feuerwerk an Botenstoffen, die Wohlbefinden und Gl\u00fccksgef\u00fchle verbreiten. Nicht die Substanz, sondern erst dieser Kick macht s\u00fcchtig. Deshalb wird niemand von Nikotinpflastern oder -kaugummis, die den Stoff nur langsam und kontinuierlich ins Blut einsickern lassen, s\u00fcchtig. Das Gehirn stellt sich auf die regelm\u00e4\u00dfige Nikotinzufuhr ein. Die Nervenzellen bem\u00fchen sich, so viele Nikotinmolek\u00fcle wie m\u00f6glich aufzunehmen, und produzieren daf\u00fcr neue Rezeptoren. Steigt die Nikotinzufuhr, werden noch mehr Rezeptoren gebildet, die aber immer unempfindlicher werden, sodass die Dosis des Gifts gesteigert werden muss. \r\n<br><br>\r\nLeider halten die Hochgef\u00fchle nicht lange an. Sobald der Dopamin-Spiegel im so genannten Belohnungszentrum sinkt, meldet sich das Suchtged\u00e4chtnis und verlangt Nachschub. Das Abflauen wird mit Unruhe und Unzufriedenheit registriert, der Wunsch nach einem neuen Kick erwacht. Wenn dann kein Nachschub mehr kommt, bleiben die Rezeptoren unbesetzt, und es kommt zu zwanghaftem Verlangen nach einer neuen Zigarette. Ein Verlangen, das einen Raucher meilenweit gehen l\u00e4sst \u2013 zum n\u00e4chsten Zigarettenautomaten.\r\n<br><br>\r\nDie einzige gute Nachricht daran: Die Rezeptoren bilden sich nach dem Rauch-Stopp wieder auf eine normale Anzahl zur\u00fcck, die Entzugserscheinungen h\u00f6ren auf.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"wie-abhaengig-bin-ich\">Wie abh\u00e4ngig bin ich?<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Nicht jeder Raucher ist s\u00fcchtig, die Veranlagung ist genetisch bedingt. Trotzdem ist es m\u00f6glich, von der Zigarette loszukommen.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Rauchen macht s\u00fcchtig, aber offenbar gilt das nicht f\u00fcr jeden Menschen im gleichen Ma\u00df. Es gibt Raucher, die bereits nach den ersten Z\u00fcgen s\u00fcchtig waren, und Menschen, die auch nach jahrelangem Rauchen die letzte Zigarette weglegen k\u00f6nnen, ohne dass sie nennenswerte Entzugssymptome versp\u00fcren. Die Natur hat die Veranlagung zur Sucht offenbar ungerecht verteilt. \r\n<br><br>\r\nTats\u00e4chlich gibt es Hinweise auf einen unterschiedlichen Bauplan eines Gens mit dem Namen SLC6A3. Dieses Gen steuert den Abbau von Nikotin im Gehirn und ist bei einigen Menschen leicht ver\u00e4ndert. In dieser ver\u00e4nderten Form baut das Gen Nikotin nicht mehr so schnell ab, die Entw\u00f6hnung f\u00e4llt in diesem Fall noch schwerer als \u00fcblich. \r\n<br><br>\r\nTrotzdem ist das nur die halbe Wahrheit. Sucht ist in erster Linie ein Lernprozess und Rauchen in erster Linie ein Verhalten, das \u2013 so wie es antrainiert wurde \u2013 wieder verlernt werden kann.\r\n<br><br>\r\nEs gibt einen einfachen Test, der Ihnen zeigt, wie abh\u00e4ngig Sie vom blauen Dunst tats\u00e4chlich sind. Damit k\u00f6nnen Sie sich auch bewusst auf die Herausforderungen des Aufh\u00f6rens einstellen.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 orange bottom-10\" id=\"fragerstroem-test\">Fagerstr\u00f6m-Test<\/h2> \r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Dieser Test zeigt Ihnen, wie abh\u00e4ngig Sie vom Nikotin sind.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  <strong>Wann nach dem ersten Aufstehen rauchen Sie Ihre erste Zigarette?<\/strong><br>\r\nInnerhalb von 5 min &#8230;&#8230; 3 Punkte<br>\r\nInnerhalb von 6 bis 30 min &#8230;&#8230; 2 Punkte<br>\r\nInnerhalb von 31 bis 60 min &#8230;&#8230; 1 Punkt<br>\r\nNach 60 min &#8230;&#8230; 0 Punkte<br>\r\n<br>\t\r\n<strong>Finden Sie es schwierig, an Orten, wo Rauchen verboten ist, das Rauchen zu unterlassen?<\/strong><br>\r\nJa &#8230;&#8230; 1 Punkt<br>\r\nNein &#8230;&#8230; 0 Punkte<br>\r\n<br>\r\n<strong>Auf welche Zigarette w\u00fcrden Sie nicht verzichten wollen?<\/strong><br>\r\nDie erste am Morgen &#8230;&#8230; 1 Punkt<br>\r\nAndere &#8230;&#8230; 0 Punkte<br>\r\n<br>\t\r\n<strong>Wie viele Zigaretten rauchen Sie im Allgemeinen pro Tag?<\/strong><br>\r\nBis 10 &#8230;&#8230; 0 Punkte<br>\r\n11 bis 20 &#8230;&#8230; 1 Punkt<br>\r\n21 bis 30 &#8230;&#8230; 2 Punkte<br>\r\n31 und mehr &#8230;&#8230; 3 Punkte<br>\r\n<br>\r\n<strong>Rauchen Sie am Morgen im Allgemeinen mehr als am Rest des Tages?<\/strong><br>\r\nJa &#8230;&#8230; 1 Punkt<br>\r\nNein &#8230;&#8230; 0 Punkte<br>\r\n<br>\r\n<strong>Kommt es vor, dass Sie rauchen, wenn Sie krank sind und tags\u00fcber im Bett bleiben m\u00fcssen?<\/strong><br>\r\nJa &#8230;&#8230; 1 Punkt<br>\r\nNein &#8230;&#8230; 0 Punkte<br>\r\n<br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Punkteanzahl<\/h3>\r\n<strong>0 bis 2 Punkte:<\/strong> Sie haben Gl\u00fcck. Sie sind gar nicht oder nur in sehr geringem Ma\u00dfe vom Nikotin abh\u00e4ngig. Das Aufh\u00f6ren wird Ihnen leichtfallen, und Sie werden wahrscheinlich kaum Entzugserscheinungen haben. \r\n<br><br>\r\n<strong>3 bis 4 Punkte<\/strong> Sie sind in geringem Ma\u00dfe vom Nikotin abh\u00e4ngig. Wenn Sie aufh\u00f6ren, werden Sie wahrscheinlich ein paar Entzugserscheinungen versp\u00fcren, die aber mit Nikotinersatzprodukten leicht zu beherrschen sind. \r\n<br><br>\r\n<strong>5 bis 10 Punkte:<\/strong> Sie sind in mittlerem bis hohem Ma\u00dfe vom Nikotin abh\u00e4ngig. Sobald Sie aufh\u00f6ren, werden Sie wahrscheinlich k\u00f6rperliche oder psychische Entzugserscheinungen versp\u00fcren, die aber mit Nikotinersatzprodukten beherrschbar sind. Nach etwa f\u00fcnf Tagen verschwinden diese Symptome meist \u2013 und f\u00fcnf Tage sind schnell vorbei, wenn man sich auf ein Leben ohne Zigarette freuen kann.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"das-rauch-stopp-programm\">Das Rauch-Stopp-Programm<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Dieses Programm hilft Ihnen, vom Rauchen loszukommen. Nehmen Sie sich ein paar Tage Zeit und starten Sie dann in Ihr neues Leben.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Wer mit dem Rauchen aufh\u00f6ren will, macht sich auf den Weg in ein neues Leben. Der Abschied von alten Gewohnheiten und Mustern ist alles andere als leicht, wird aber belohnt mit dem Beginn eines neuen, positiven Lebensabschnitts. \r\n<br><br>\r\nDen ersten Schritt haben Sie bereits getan: Sie haben sich mit dem Gedanken ans Aufh\u00f6ren bekanntgemacht oder schon begonnen, sich damit anzufreunden. Es gibt viele Wege, die Sie zum Nichtrauchen f\u00fchren, aber einige haben sich als sinnvoller als andere herausgestellt. Jeder Weg besteht aus vielen einzelnen Schritten, und wie bei jeder Reise ist die Vorbereitung darauf das Wichtigste. Zwar ist jeder Tag ohne Rauch ein Gewinn; wer aufh\u00f6ren will, sollte das dennoch nicht spontan tun. Die Erfahrung zeigt, dass es viel besser ist, sich mental auf den Tag X vorzubereiten, um gegen R\u00fcckfalltendenzen gewappnet zu sein. \r\n<br><br>\r\nNehmen Sie sich ein paar Tage Zeit. Stellen Sie zun\u00e4chst einmal fest, welches Ihre Motive f\u00fcr den Rauch-Stopp sind und was Sie bisher immer wieder zur Zigarette greifen hat lassen. Dabei werden Sie erkennen, dass diese vermeintlich zwingenden Gr\u00fcnde sich bei n\u00e4herer Betrachtung als reine Mythen herausstellen, und Sie werden f\u00fcr jeden einzelnen sinnvolle Gegenstrategien finden, die Sie die ersten Tage ohne Rauch leichter ertragen lassen werden.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"gute-gruende-aufzuhoeren\">Gute Gr\u00fcnde, aufzuh\u00f6ren<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Es gibt viele Gr\u00fcnde, das Rauchen sein zu lassen, vor allem gesundheitliche. Durchs Rauchen leiden aber auch das Aussehen, die Geldb\u00f6rse und vielleicht auch die Liebe.  <\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Es gibt keinen wirklich guten Grund, zu rauchen. Aber wenn dieses Wissen gen\u00fcgen w\u00fcrde, g\u00e4be es schon lange keine Raucher mehr. Das Fatale an jeder Sucht ist gerade, dass die Einsicht in die Sinnlosigkeit nicht ausreicht, um sie zu lassen. Die einsetzende Gier und die Phantasie, gleich wieder Wohlbefinden tanken zu k\u00f6nnen, l\u00e4sst einen doch wieder das n\u00e4chste P\u00e4ckchen aufbrechen.\r\n<br><br>\r\nWer aus diesem Teufelskreis aussteigen will, braucht ein Motiv, einen guten Grund. Zum Gl\u00fcck lassen sich davon wahrlich genug finden.\r\n<br><br> \r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Ich will ges\u00fcnder und l\u00e4nger leben <\/h3>\r\n<strong>Herz-Kreislauf-System:<\/strong> Das gesundheitliche Risiko des Tabakrauchs beruht neben dem Nikotin vor allem auf den Schadstoffen Teer und Kohlenmonoxid sowie auf der Reizung durch die Schleimhaut sch\u00e4digende Gase. Diese Substanzen f\u00fchren zu einer schlechteren Durchblutung und Sauerstoffversorgung unseres K\u00f6rpers. \r\n<br><br>\r\nSauerstoff ist der Treibstoff f\u00fcr unseren Lebensmotor und das Kohlenmonoxid ist sein \u00e4rgster Feind. Ebenso gut k\u00f6nnte ein Raucher seine Nase vor einen Auto-Auspuff halten \u2013 der Effekt w\u00e4re der Gleiche wie beim tiefen Zug aus einer Zigarette. Mit jedem neuen Inhalieren wird der Sauerstoff weiter aus dem Blut verdr\u00e4ngt. Betroffen von dieser Mangelversorgung, die das Herz nicht mehr ausgleichen kann, sind alle Organe, vor allem aber das Gehirn. \r\n<br><br>\r\nDas ber\u00fcchtigte Kohlenmonoxid ist auch an den W\u00e4nden der Blutgef\u00e4\u00dfe zerst\u00f6rerisch t\u00e4tig. Die W\u00e4nde verkalken und die Durchblutung verschlechtert sich weiter. Das geschieht schleichend, bis den Raucher \u201epl\u00f6tzlich\u201c ein Herzinfarkt oder Schlaganfall trifft. Auch das Raucherbein ist eine Folge dieser Verkalkung, die sich etwa beim Gehen mit Schmerzen in den Waden bemerkbar macht.\r\n<br><br>\r\nDas Herz-Kreislauf-System wird also durch das Rauchen extrem belastet. Schwere Raucher haben ein doppelt so hohes Risiko, an einer koronaren Herzkrankheit zu sterben als Nichtraucher. \r\n<br><br>\r\nNach dem Rauch-Stopp: Schon nach einem Jahr ist das Risiko von Herzkranzgef\u00e4\u00dferkrankungen um die H\u00e4lfte reduziert. Nach etwa drei Jahren besteht wieder das gleiche Herzinfarktrisiko wie bei einem Nichtraucher. Und Sie werden sehen: Wenn Sie sportlich noch ein wenig mehr tun, profitieren Sie noch schneller von dem Verzicht auf den blauen Dunst.\r\n<br><br>\r\n<strong>Das Atemsystem:<\/strong> Die offensichtlichste Wirkung hat der blaue Dunst auf die Atemwege. Die sch\u00e4dlichen Substanzen jeder Zigarette f\u00fchren zu Entz\u00fcndungen, weil die zarten Bronchialw\u00e4nde dem dauernden Ansturm dieser Reizstoffe nicht mehr standhalten k\u00f6nnen. Die Luft wird knapp, der Atem flach. \r\n<br><br>\r\nRaucher leiden h\u00e4ufig unter Raucherhusten oder chronischer Bronchitis. Normalerweise kann die Lunge durch Schleimh\u00e4ute und Flimmerh\u00e4rchen der Atemwege staubfrei gehalten werden. Wenn die Flimmerh\u00e4rchen durch den aufgenommenen Tabakteer jedoch unbeweglich werden, bleiben die Schmutzteile auf den Schleimh\u00e4uten liegen, sodass die Atemwege verengt werden. \r\n<br><br>\r\nAuf den Zellen der Bronchialschleimh\u00e4ute lagert sich vermehrt Schleim, um die Fremdstoffe abhusten zu k\u00f6nnen. Nachts sammelt er sich an und wird am Morgen hinausbef\u00f6rdert. Das ist dann der typische Raucherhusten. 80 Prozent der chronischen Lungenerkrankungen, wie chronische Bronchitis und Lungenemphysem, sind durch Rauchen bedingt.\r\n<br><br>\r\nNach dem Rauch-Stopp: Schon nach drei Tagen ist die Atmung merklich verbessert, nach drei Monaten ist die Lungenkapazit\u00e4t um 30 Prozent erh\u00f6ht. Nach drei bis neun Monaten zeigen sich deutliche Besserungen bei Husten, Kurzatmigkeit, Atembeschwerden und \u00e4hnlichen Problemen, nach rund eineinhalb Jahren hat sich die Lunge von Giftstoffen und Teer gereinigt. \r\n<br><br>\r\n<strong>Krebs:<\/strong> Bevor Zigaretten in Massenproduktion hergestellt wurden, war Lungenkrebs eine h\u00f6chst seltene Krankheit. Heute ist Lungenkrebs die zweith\u00e4ufigste Krebserkrankung der M\u00e4nner und die dritth\u00e4ufigste Krebserkrankung der Frauen. Was die Krebstodesursachen betrifft, so steht der Lungenkrebs bei M\u00e4nnern an der Spitze, bei Frauen an der dritten Stelle. W\u00e4hrend bei den M\u00e4nnern die H\u00e4ufigkeit in den letzten Jahren zur\u00fcckgegangen ist, steigt sie bei den Frauen durch das ge\u00e4nderte Rauchverhalten weiter an. Bis heute gibt es kaum nennenswerte Fortschritte in der Therapie, weil gerade die Tumoren in der Lunge eine enorme Neigung zur Metastasenbildung haben. So liegt die durchschnittliche \u00dcberlebenszeit nach einer Diagnose bei nur vier bis zw\u00f6lf Monaten. \r\n<br><br>\r\nDie Wahrscheinlichkeit, dass ein Nichtraucher Lungenkrebs bekommt, liegt bei 0,4 Prozent. F\u00fcr Raucher liegt dieser Wert bei 16 Prozent. Zigarettenrauch tr\u00e4gt zu den Ursachen f\u00fcr Lungenkrebs weit mehr bei als alle anderen Risikofaktoren zusammengenommen. \r\n<br><br>\r\nZudem ist Zigarettenrauchen Mitursache bei der Entstehung von Krebs der Mundh\u00f6hle, des Kehlkopfs, der Speiser\u00f6hre, der Blase, der Bauchspeicheldr\u00fcse und m\u00f6glicherweise sogar des blutbildenden Systems. \r\n<br><br>\r\nNach dem Rauch-Stopp: Nach f\u00fcnf Jahren ist das Krebsrisiko um die H\u00e4lfte gesunken. Es ist nie zu sp\u00e4t, aufzuh\u00f6ren. Sie profitieren in jedem Moment vom Rauchverzicht!\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Ich bekomme ein Baby<\/h3>\r\nRauchen w\u00e4hrend der Schwangerschaft hat negative Auswirkungen auf den Embryo. Folgen k\u00f6nnen eine Reduktion des Geburtsgewichts sowie das erh\u00f6hte Risiko einer Fehl- oder Fr\u00fchgeburt sein. \r\n<br><br>\r\nZudem kann das k\u00f6rperliche und geistige Wachstum in den ersten zehn Lebensjahren des Kindes signifikant verz\u00f6gert sein, wenn die Mutter w\u00e4hrend der Schwangerschaft geraucht hat. Au\u00dferdem belegen Studien, dass die Kinder von Raucherm\u00fcttern viermal h\u00e4ufiger am so genannten Zappelphilipp-Syndrom (ADHS) leiden.\r\n<br><br>\r\nNach dem Rauch-Stopp: Schon nach neun Monaten hat der K\u00f6rper alle Giftstoffe abgebaut, sodass f\u00fcr das heranwachsende Baby kein Risiko mehr besteht. Wer also schwanger werden m\u00f6chte, kann sicher sein, dass sich ein Zigarettenverzicht ein Dreivierteljahr vor der Schwangerschaft lohnt!\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Ich will andere nicht sch\u00e4digen<\/h3>\r\nWer raucht, nebelt nicht nur sich selbst ein, sondern ist auch verantwortlich daf\u00fcr, dass andere den Zigarettenrauch und damit die darin enthaltenen Giftstoffe einatmen m\u00fcssen. Raucher setzen also auch ihre Umgebung ganz erheblichen gesundheitlichen Risiken aus. Das betrifft in erster Linie ihr engstes Umfeld, die Familie, die Freunde und die Kollegen. Zahlreiche Studien \u00fcber das Passivrauchen belegen dies eindrucksvoll. Tats\u00e4chlich atmen die unfreiwilligen Mitraucher einen noch giftigeren Rauch als die Raucher selbst. Denn der \u201ekalte\u201c Rauch, der aus einer im Aschenbecher glimmenden Zigarette entweicht, ist sogar noch sch\u00e4dlicher als der hei\u00dfe, wenn der Raucher am Glimmst\u00e4ngel zieht. \r\n<br><br>\r\nDer nichtrauchende Partner nimmt im Alltag die Menge an krebserregenden Stoffen auf. Ein Aufenthalt von drei bis vier Stunden in einem von Zigarettenqualm gef\u00fcllten Raum entspricht dem aktiven Rauchen von vier bis neun Zigaretten. Aus diesem Grund leiden Passivraucher an \u00e4hnlichen Beschwerden und Krankheiten wie die Raucher. In \u00d6sterreich stirbt jede achte Stunde ein Mensch an den Folgen des Passivrauchens. \r\n<br><br>\r\nKinder und vor allem kleine Kinder sind durch das Passivrauchen besonders gef\u00e4hrdet, da ihre noch nicht voll entwickelten Organe leichter Schaden nehmen als diejenigen von Erwachsenen. Sie nehmen mehr Schadstoffe durch die Atemluft auf, da sie im Vergleich zu Gr\u00f6\u00dferen etwa zwei- bis dreimal so viel ein- und ausatmen. Kleinkinder, die regelm\u00e4\u00dfig dem Passivrauch ausgesetzt sind, leiden h\u00e4ufiger an Atemwegserkrankungen, Bronchitis, Lungenentz\u00fcndungen, Husten und Auswurf und haben ein um 40 Prozent erh\u00f6htes Risiko, an einer Mittelohrentz\u00fcndung zu erkranken. Studien haben zudem gezeigt, dass Kinder, die nachweisbar Abbauprodukte von passivem Tabakkonsum im Blut aufwiesen, ein um 80 Prozent h\u00f6heres Risiko hatten, Karies und faule Z\u00e4hne zu entwickeln.\r\n<br><br>\r\nNach dem Rauch-Stopp: Sie k\u00f6nnen ein ruhiges Gewissen haben. Weder sch\u00e4digen Sie Ihre Kinder, Partner, Freunde und Kollegen, noch bel\u00e4stigen Sie irgendjemand anderen mit Ihren unerw\u00fcnschten Rauchzeichen.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Ich will nicht abh\u00e4ngig sein<\/h3>\r\nRauchen ist eine Sucht und macht unfrei. Jeder Raucher kennt dieses Gef\u00fchl: etwas zu brauchen, was man eigentlich gar nicht br\u00e4uchte, und durch dieses Bed\u00fcrfnis in einer emotionalen und k\u00f6rperlichen Falle festzusitzen. Raucher stellen sich selbst ins Abseits, etwa auf einer Party, wenn sie mitten in der sch\u00f6nsten Stimmung vor die T\u00fcr gehen m\u00fcssen, weil sie eine Zigarette brauchen. Die Abh\u00e4ngigkeit von der Droge treibt die merkw\u00fcrdigsten Bl\u00fcten. Geradezu klassisch ist der Raucher, der in der Nacht feststellt, dass er keine Zigaretten mehr hat, und sich deswegen auf eine Odyssee durch die Winternacht begibt, um doch noch an die so wichtigen Glimmst\u00e4ngel zu kommen. Das Leben wird nach Zigarettenpausen geplant, und Situationen, in denen Rauchen nicht m\u00f6glich ist, werden vermieden. Das Wissen um die Abh\u00e4ngigkeit schw\u00e4cht das Selbstbewusstsein. Das Unverm\u00f6gen, einfach aufzuh\u00f6ren oder ohne zu leiden verzichten zu k\u00f6nnen, sch\u00fcrt Schamgef\u00fchle. Scham und \u00c4rger \u00fcber sich selbst untergraben das Selbstvertrauen.\r\n<br><br>\r\nNach dem Rauch-Stopp: Sie werden sich f\u00fchlen, als w\u00e4ren Sie von einer schweren Last befreit. Sie haben Ihr Leben wieder im Griff und k\u00f6nnen ohne Probleme einen Langstreckenflug buchen, ohne dar\u00fcber nachzudenken, wie viele Stunden Sie es ohne Zigaretten aushalten werden. Keine Sorge plagt Sie, ob sie noch genug Zigaretten im Haus haben, um \u00fcbers Wochenende zu kommen, und bei gesch\u00e4ftlichen Sitzungen sehnen Sie nicht die Pausen herbei, um endlich rauchen zu k\u00f6nnen. Sie sind frei und Sie haben etwas geschafft, das Ihnen neues Selbstvertrauen gibt: Sie haben die Sucht besiegt!\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Ich will besser aussehen<\/h3>\r\n<strong>Haut:<\/strong> Sichtbare Sofortwirkungen des Rauchens sind gereizte Augen, trockene Mund- und Nasenschleimh\u00e4ute sowie eine schlecht durchblutete, matt wirkende Haut. Schon der allererste Zug aus der Zigarette vermindert die Durchblutung der Haut, und noch eine ganze Stunde, nachdem die Zigarette ausged\u00e4mpft wurde, ringt die Haut nach Luft. Erst dann erholt sie sich wieder, au\u00dfer sie wird mit der n\u00e4chsten Zigarette gleich wieder belastet.\r\n<br><br>\r\nDie Giftstoffe sch\u00e4digen auch das Kollagen, das die Haut straff erh\u00e4lt. Die Haut von Rauchern altert deswegen schneller als die von Nichtrauchern. Studien haben gezeigt, dass Rauchen sogar die Wundheilungsf\u00e4higkeiten der Haut herabsetzt. Die so genannten Fibroblasten, die helfen, Zellen zu reparieren, werden klebriger und daher weniger beweglich. Neben einer verz\u00f6gerten Heilung wird dieses Ph\u00e4nomen auch f\u00fcr eine abnormale Vernarbung von Wunden verantwortlich gemacht.\r\n<br><br>\r\nNach dem Rauch-Stopp: Ihrer Haut wird man am schnellsten ansehen, dass Sie es geschafft haben. Das Hautbild verfeinert sich im Gesicht und auch am K\u00f6rper. Das Kollagen bleibt gesund, die Haut wird straffer und blaue \u00c4derchen verschwinden wieder. Die Wirkung macht sich schon nach kurzer Zeit bemerkbar.\r\n<br><br>\r\n<strong>Haare:<\/strong> Raucher und auch Raucherinnen verlieren mehr Haare als andere. Verantwortlich daf\u00fcr sind durch die Giftstoffe ausgel\u00f6ste Mikroentz\u00fcndungen, die die Haarfollikel angreifen und die Verankerung der Haare im Erneuerungsprozess schw\u00e4chen. Au\u00dferdem werden die Haare fr\u00fcher und schneller grau.\r\n<br><br>\r\nNach dem Rauch-Stopp: Wenn die Giftzufuhr beendet wird, h\u00f6ren diese Effekte von selbst auf. Freuen Sie sich \u00fcber den Erfolg \u2013 und wenn Sie mit ein bisschen Abstand beim Gedanken, was Sie Ihrem K\u00f6rper all die Jahre angetan haben, vielleicht Lust bekommen, sich die Haare zu raufen, k\u00f6nnen Sie das nun unbesorgt tun.\r\n<br><br>\r\n<strong>Z\u00e4hne:<\/strong> Raucher k\u00e4mpfen oft um wei\u00dfe Z\u00e4hne. Das Nikotin verf\u00e4rbt sie gelblich und Z\u00e4hneputzen hilft nicht mehr. Es entsteht der so genannte Raucherbelag. Au\u00dferdem leiden Raucher oft an Zahnfleischentz\u00fcndungen, weil die Giftstoffe die empfindlichen Schleimh\u00e4ute reizen.\r\n<br><br>\r\nNach dem Rauch-Stopp: Ab jetzt qu\u00e4len Sie Schleimh\u00e4ute und Z\u00e4hne nicht mehr mit ungeeigneten Giftstoffen. G\u00f6nnen Sie sich einen Besuch beim Zahnarzt und lassen Sie die Z\u00e4hne schonend reinigen. Fortan d\u00fcrfen sie wei\u00df bleiben, und Sie werden stolz auf Ihr L\u00e4cheln sein.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Ich will wieder riechen und schmecken<\/h3>\r\nSinneszellen, die f\u00fcr das Riechen und Schmecken verantwortlich sind, haben ein kurzes Leben. Schon nach zehn bis 14 Tagen sterben sie ab und werden durch neu nachwachsende Zellen ersetzt. Raucher verlieren allerdings mehr von diesen Zellen, als nachgebildet werden. Das liegt daran, dass Nikotin die Erneuerung der Sinneszellen behindert. Viele Raucher m\u00fcssen darum nicht nur auf den Genuss von bet\u00f6renden D\u00fcften verzichten, sondern sie k\u00f6nnen au\u00dferdem auch den Warnreiz von Gas oder Rauch schlechter wahrnehmen. Riechtests haben gezeigt, dass der Geruchssinn bei Rauchern doppelt so h\u00e4ufig gesch\u00e4digt ist wie bei Nichtrauchern. Au\u00dferdem stellte sich heraus, dass das Ausma\u00df der Sch\u00e4digung des Geruchssinns von der Zahl der gerauchten Zigaretten abh\u00e4ngt. \r\n<br><br>\r\nNach dem Rauch-Stopp: Schon nach wenigen Wochen stellen sich Geruchs- und Geschmackssinn wieder ein. Sie nehmen den Geruch einer duftenden Blumenwiese wahr und auch den unangenehmen Gestank von kaltem Rauch bei Ihrem Gegen\u00fcber. Die Geschmacksnerven bedanken sich ebenfalls f\u00fcr die Abkehr von der Zigarette. Das Essen wird wieder zum kulinarischen Erlebnis.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Ich will meine Sexualit\u00e4t genie\u00dfen <\/h3>\r\nPotenzschwierigkeiten gibt es bei rauchenden M\u00e4nnern h\u00e4ufiger als bei Nichtrauchern. Nicht nur dass die Lust auf Sex nachl\u00e4sst, auch die Manneskraft wird geschm\u00e4lert. Studien zeigen, dass der Anteil an Rauchern unter impotenten M\u00e4nnern fast doppelt so hoch ist wie jener der Nichtrauer. Auch die Zeugungsf\u00e4higkeit l\u00e4sst nach. Rauchen verringert n\u00e4mlich die Zahl der produzierten Spermien. Bei rauchenden Frauen sinkt der \u00d6strogenspiegel, und auch die Lust auf Sex wird geringer. Sogar die Fruchtbarkeit l\u00e4sst nach, da die Produktion von Eizellen um das Sechsfache sinkt. Au\u00dferdem kommen Raucherinnen schneller in die Wechseljahre.\r\n<br><br>\r\nNach dem Rauch-Stopp: Sie werden sehen: Ihr Liebesleben erf\u00e4hrt schon nach k\u00fcrzester Zeit einen neuen Aufschwung. Die Lust wird steigen und bei M\u00e4nnern auch die Art, wie sie sich zeigt. Nichtraucher haben messbar st\u00e4rkere Erektionen. Ab jetzt sehnen Sie sich nach Sex und nicht mehr nach der \u201eZigarette danach\u201c. Dazu kommt, dass Sie Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin jetzt nicht mehr \u201estinken\u201c, Ihr Atem ist kussfrisch. \r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Ich will mein Geld sinnvoll ausgeben<\/h3>\r\nRauchen ist teuer. Ungef\u00e4hr vier Euro kostet eine Packung Zigaretten. Wer eine Packung pro Tag raucht, gibt mindestens 120 Euro pro Monat aus, das sind 1.440 Euro im Jahr, die in Rauch aufgehen und eigentlich nur negative Auswirkungen auf Ihre Zukunft oder die Ihrer Kinder haben. So gesehen k\u00f6nnten Sie im Laufe eines Raucherlebens ein schickes Auto verrauchen oder die eine oder andere Weltreise. Reich werden nur die Zigarettenindustrie und der Fiskus.\r\n<br><br>\r\nNach dem Rauch-Stopp: Sie haben eine Stange Geld zur Verf\u00fcgung, das Sie vorher in nichts als Rauch investiert haben. Machen Sie die Weltreise, die Sie sonst verraucht h\u00e4tten, oder g\u00f6nnen Sie sich sonst etwas Sch\u00f6nes und erfreuen Sie sich an dem Gedanken, dass wenigstens Sie jetzt nichts mehr dazu beitragen, dass die Zigarettenindustrie sich die Milliardenklagen immer noch m\u00fchelos leisten kann.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"die-analyse\">Die Analyse<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Stellen Sie fest, worin Ihre Motive f\u00fcr den Rauch-Stopp bestehen und welche Gr\u00fcnde Sie f\u00fcrs Rauchen haben.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Seine Motive f\u00fcr den Rauch-Stopp zu kennen, ist wichtig. Ebenso wichtig ist aber, jene Gr\u00fcnde zu kennen, die bisher zum st\u00e4ndigen Griff nach dem Glimmst\u00e4ngel gef\u00fchrt haben. Rauchen ist ein erlerntes Verhalten, also kann es auch wieder abtrainiert und durch ein geeigneteres ersetzt werden. Den meisten Rauchern ist gar nicht klar, in welchen Situationen sie zur Zigarette greifen und was sie das tun l\u00e4sst. Manche Zigaretten werden aus reiner Langeweile geraucht, andere in der Hoffnung, leistungsf\u00e4higer zu werden. Manchmal wollen einfach nur die Finger besch\u00e4ftigt sein, dann soll wieder der Genuss gesteigert werden.\r\n<br><br>\r\nDiese Analyse bedeutet ein bisschen Aufwand, aber es lohnt sich: Erst wenn Ihnen Ihre Motive klar sind, k\u00f6nnen Sie bewusst gegensteuern. \r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Das Tagesprotokoll<\/h3>\r\nUm festzustellen, warum Sie rauchen, ist es hilfreich, ein Rauch-Protokoll zu erstellen. Beobachten Sie sich einen oder mehrere Tage lang und notieren Sie jede einzelne Zigarette. Mit Hilfe des Protokolls werden Sie erkennen, in welchen Situationen Sie vermehrt rauchen und welche Gef\u00fchlslage und Erwartungen dazu f\u00fchren \u2013 und auch, dass etliche Zigaretten davon gar nicht so wichtig waren. \r\n<br><br>\r\n<strong>Beispiel Rauch-Protokoll<\/strong><br>\r\n<strong>Nr. 1<\/strong>, Uhrzeit: 8:10, Ort oder T\u00e4tigkeit: Auf dem Weg ins B\u00fcro, Stimmung oder Grund: Gestresst, Wichtigkeit: 4<br>\r\n<strong>Nr. 2<\/strong>, Uhrzeit: 8:45, Ort oder T\u00e4tigkeit: Telefonat, Stimmung oder Grund: Gewohnheit, Wichtigkeit: 2<br>\r\n<strong>Nr. 3<\/strong>, Uhrzeit: 9:20, Ort oder T\u00e4tigkeit: Telefonat, Stimmung oder Grund: Gewohnheit, Wichtigkeit: 3<br>\r\n<strong>Nr. 4<\/strong>, Uhrzeit: 10:05, Ort oder T\u00e4tigkeit: Kaffeepause, Stimmung oder Grund: Immer zum Kaffee, Wichtigkeit: 5<br>\r\n<strong>Nr. 5<\/strong>, Uhrzeit: 10:40, Ort oder T\u00e4tigkeit: \u00dcberlegt, was heute noch zu tun ist, Stimmung oder Grund: Langeweile, Wichtigkeit: 2<br>\r\n<strong>Nr. 6<\/strong>, Uhrzeit: 11:50, Ort oder T\u00e4tigkeit: Im Rauchkammerl, Stimmung oder Grund: Hunger, Wichtigkeit: 4<br>\r\n<strong>Nr. 7<\/strong>, Uhrzeit: 12:10, Ort oder T\u00e4tigkeit: Auf dem Weg zum Mittagessen, Stimmung oder Grund: Belohnung nach der Morgenarbeit, Wichtigkeit: 3<br>\r\n<strong>Nr. 8<\/strong>, Uhrzeit: 12:55, Ort oder T\u00e4tigkeit: Kaffee in der Kantine, Stimmung oder Grund: Weil Andrea auch geraucht hat, Wichtigkeit: 5<br>\r\n<strong>Nr. 9<\/strong>, Uhrzeit: 13:30, Ort oder T\u00e4tigkeit: Nach einem Gespr\u00e4ch mit dem Chef, Stimmung oder Grund: \u00c4rger wegen ungerechter Kritik, Wichtigkeit: 5<br>\r\n<strong>Nr. 10<\/strong>, Uhrzeit: 13:50, Ort oder T\u00e4tigkeit: Im Rauchkammerl, Stimmung oder Grund: Zur Entspannung, Wichtigkeit: 3<br>\r\n<strong>Nr. 11<\/strong>, Uhrzeit: 14:20, Ort oder T\u00e4tigkeit: \u00dcblicher Anruf eines Kunden, Stimmung oder Grund: Gelangweilt, Wichtigkeit: 4<br>\r\n<strong>Nr. 12<\/strong>, Uhrzeit: 14:45, Ort oder T\u00e4tigkeit: Im Stiegenhaus, Stimmung oder Grund: Um wieder munter zu werden, Wichtigkeit: 1<br>\r\n<strong>Nr. 13<\/strong>, Uhrzeit: 15:05, Ort oder T\u00e4tigkeit: Warten beim Kopierer, Stimmung oder Grund: Nerv\u00f6s, ungeduldig, Wichtigkeit: 2\r\n<br><br>\r\n5= ganz wichtig, ganz n\u00f6tig; 4= sehr wichtig; 3= wichtig; 2= eher unwichtig; 1= unwichtig, unn\u00f6tig\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"mythen-und-wahrheiten-ueber-das-rauchen\">Mythen und Wahrheiten \u00fcber das Rauchen<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Werden Sie sich klar \u00fcber die Gr\u00fcnde, die Sie zu jeder einzelnen Zigarette veranlassen.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Schauen Sie sich nun Ihr Tagesprotokoll an. Sie werden feststellen, welche Zigaretten wichtig waren, welche nicht. Gleichzeitig k\u00f6nnen Sie sehen, welches Bed\u00fcrfnis Sie mit jeder einzelnen Zigarette befriedigen wollten. Haben Sie geraucht, weil Sie einen Auftrieb brauchten oder sich beruhigen wollten? Oder haben Sie aus Gewohnheit geraucht, weil Sie das immer beim Telefonieren tun? Werden Sie sich klar \u00fcber die Gr\u00fcnde, die Sie zu jeder einzelnen Zigarette treiben. Im Folgenden werden Sie lernen, dass keiner davon wirklich gut genug ist, um all die unvermeidlichen Folgen des Rauchens in Kauf zu nehmen. Bei n\u00e4herer Betrachtung h\u00e4lt kaum eine der angeblich positiven Eigenschaften des Nikotins einer Betrachtung stand. \r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Rauchen macht gl\u00fccklich<\/h3>\r\nBereits sieben Sekunden nach dem ersten Zug durchstr\u00f6men die Nikotinmolek\u00fcle das Gehirn und docken an den Nervenzellen an. Dort l\u00f6sen sie eine Art Kettenreaktion aus und bewirken die Aussch\u00fcttung einer ganzen Reihe von Botenstoffen wie Noradrenalin, Dopamin, Serotonin und Endorphin. Diese Gl\u00fccklichmacher schaffen das Wohlbefinden, das Raucher so sch\u00e4tzen.\r\n<br><br>\r\nFreilich stimmt das nur in der Anfangsphase einer Raucherkarriere. Mit jeder weiteren Zigarette wird diese Wirkung geringer. Der K\u00f6rper gew\u00f6hnt sich daran, und nie wieder wird das Gl\u00fccksgef\u00fchl so gro\u00df sein wie am Anfang, als das Gehirn jungfr\u00e4ulich und unvorbereitet in dem euphorischen Taumel aufging. Dass Raucher das nicht bemerken und auch nach Jahren noch an die gl\u00fcckbringende Wirkung des Nikotins glauben, liegt allein daran, dass jedem Dopaminschub der Katzenjammer des Entzugs folgt. Den mit der n\u00e4chsten Zigarette zu bek\u00e4mpfen, macht auch gl\u00fccklich und zufrieden \u2013 allerdings nicht mehr, als man es ohne Zigaretten auch w\u00e4re.\r\n<br><br>\r\n<strong>Was wirklich gl\u00fccklich macht:<\/strong> Es gibt viele andere, weit weniger sch\u00e4dliche und au\u00dferdem erfreulichere M\u00f6glichkeiten, das Gehirn mit einer Sonderration an Gl\u00fccksbotenstoffen zu verw\u00f6hnen: herzhaft lachen etwa, die Ber\u00fchrung eines lieben Menschen, leidenschaftlicher Sex oder k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t und vieles andere mehr.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Rauchen hilft bei der Konzentration<\/h3>\r\nNikotin wirkt zun\u00e4chst tats\u00e4chlich anregend. Kaum im Gehirn angekommen, stimulieren die Nikotinmolek\u00fcle das so genannte Aktivierungszentrum, also jene Regionen, die f\u00fcr Aufmerksamkeit, Ged\u00e4chtnis und Lernen zust\u00e4ndig sind. Deswegen scheint es wenig erstaunlich, dass Raucher oft in Berufen zu finden sind, bei denen man \u00fcber l\u00e4ngere Zeitspannen hinweg konzentriert und wach bleiben muss, so etwa bei Journalisten oder \u00c4rzten.\r\n<br><br>\r\nAber steigert Rauchen tats\u00e4chlich die Leistungsf\u00e4higkeit? Eindeutig nicht! In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde die Verarbeitung von Informationen durch die Messung der Hirnstr\u00f6me von Rauchern und Nichtrauchern verglichen. Dabei stellte sich heraus, dass die Signale der Aktivierung von Nichtrauchern und Rauchern, die gerade geraucht hatten, identisch waren. Raucher, denen die Zigaretten \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum entzogen wurden, konnten sich dagegen nicht mehr so gut konzentrieren. Das bedeutet: Nikotin bringt Raucher nur auf den Aufmerksamkeitslevel von Nichtrauchern. Subjektiv empfinden Raucher zwar eine Leistungssteigerung, objektiv liegt ihr Leistungsniveau nach dem Abflauen der Nikotinwirkung aber deutlich unter dem eines Nichtrauchers. \r\n<br><br>\r\nWer raucht, braucht die regelm\u00e4\u00dfige Nikotinzufuhr also nur, um sein Konzentrationsverm\u00f6gen zu halten. Ein Verm\u00f6gen, das ohne Zigaretten ohnehin best\u00fcnde und das nach kurzer Zeit als Nichtraucher auch wieder erreicht wird. \r\n<br><br>\r\n<strong>Was wirklich zu mehr Konzentration f\u00fchrt:<\/strong> Alles was Stress vorbeugt, hilft der Konzentrationsf\u00e4higkeit. Denken Sie \u00fcber Strategien nach, die geeignet sind, Stress oder Zeitdruck in Ihrem Alltag zu vermeiden. Vielleicht sollten Sie mit autogenem Training, Yoga oder Meditation beginnen. \r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Rauchen entspannt<\/h3> \r\nDas Aktivierungszentrum im Gehirn ist nicht nur f\u00fcr das Denk- und Konzentrationsverm\u00f6gen zust\u00e4ndig, sondern h\u00e4lt auch die Emotionen im Gleichgewicht. Im st\u00e4ndigen Wechselspiel mit dem limbischen System, dem Sitz der Gef\u00fchle, kann das Aktivierungszentrum Stimmungsschwankungen ausgleichen. Der Raucher setzt das Nikotin in dem Augenblick ein, in dem etwa seine Anspannung steigt. Mit Hilfe des Nikotins kann er sich beruhigen. Das Besondere dabei ist, dass er diese Balance durch die Tiefe und H\u00e4ufigkeit der Z\u00fcge an der Zigarette regulieren kann. Kurze und schnelle Z\u00fcge mit geringerer Nikotinaufnahme regen die Wachheit an, tiefe Z\u00fcge mit hoher Nikotindosis erzeugen eine entspannende Wirkung. \r\n<br><br>\r\nFreilich muss auch hier die Dosis st\u00e4ndig erh\u00f6ht werden, um den gew\u00fcnschten Effekt zu erreichen. Das Gehirn hat n\u00e4mlich die F\u00e4higkeit, sich jedem Angebot anzupassen. Wenn beim Rauchen so viel Nikotin heranstr\u00f6mt, sind die Nervenzellen bestrebt, m\u00f6glichst alles aufzunehmen, und produzieren einfach ein neues Heer von Rezeptoren, die allerdings mit zunehmender Zahl immer unempfindlicher werden. Es muss also noch mehr Nikotin str\u00f6men, um den gleichen Level wieder zu erreichen.\r\n<br><br>\r\n<strong>Was wirklich entspannt:<\/strong> Es gibt eine ganze Reihe von Ma\u00dfnahmen, die die psychischen und k\u00f6rperlichen Reaktionen von Belastungen ausgleichen helfen. Ein paar Minuten Pause k\u00f6nnen auch ohne Zigarette schon viel bewirken. Wer das Problem grundlegender angehen m\u00f6chte, sollte seine inneren Werte und Zielvorstellungen \u00fcberdenken oder mit Entspannungs\u00fcbungen lernen, die Stressfolgen zu mindern.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Rauchen steigert den Genuss<\/h3>\r\nEs ist nicht das Nikotin allein, das abh\u00e4ngig macht. Zigaretten werden zu Begleitern in unz\u00e4hligen angenehmen Situationen. Ein tolles Essen schmeckt durch die Zigarette danach erst so richtig gut, der Morgenkaffee ist keiner, wenn er nicht von der vertrauten Zigarette gekr\u00f6nt wird, und viele schw\u00f6ren auch auf die \u201eZigarette danach\u201c.\r\n<br><br>\r\nDas Fatale daran ist, dass solche angenehmen Dinge im Gehirn untrennbar mit der Zigarette gekoppelt werden. Auf diese Weise entwickelt sich ein so genanntes \u201eSuchtged\u00e4chtnis\u201c, das selbst dann noch unfehlbar funktioniert, wenn man eigentlich schon gar nicht mehr rauchen will.\r\n<br><br>\r\nWer sich das bewusst macht, wird erkennen, welchen Trugschl\u00fcssen er all die Jahre aufgesessen ist. Die Lust, die man gedanklich der n\u00e4chsten Zigarette zuschreibt, wird also eigentlich aus ganz anderer Quelle gespeist. Und nat\u00fcrlich wird der angenehme Nachgeschmack eines formidablen Men\u00fcs durch den Tabakgeschmack nicht gesteigert, sondern zunichte gemacht.\r\n<br><br>\r\n<strong>Was wirklich den Genuss steigert:<\/strong> Genie\u00dfen kann man lernen und trainieren. Vielleicht probieren Sie einmal aus, wie Sie eine Tasse Tee besonders sch\u00f6n zelebrieren k\u00f6nnen, essen Sie Ihre Mittagsmahlzeit bewusst und achten Sie auf die vielf\u00e4ltigen Geschmacksnuancen. Setzen Sie sich einfach in die Sonne und nehmen Sie die w\u00e4rmenden Strahlen bewusst auf Ihrer Haut wahr. Sie werden sehen: Schon nach kurzer Zeit reagieren K\u00f6rper und Seele ganz automatisch auf die vielen kleinen Freuden, die der Alltag bereith\u00e4lt.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Rauchen h\u00e4lt schlank<\/h3>\r\nTatsache ist: Nikotin d\u00e4mpft das Hungergef\u00fchl und sorgt nachweislich f\u00fcr einen f\u00fcnf- bis zehnprozentigen Anstieg des Energieverbrauchs. Die Sorge vieler Aufh\u00f6rwilligen, dass sie nach dem Rauch-Stopp automatisch zunehmen werden, und das gleich in erheblichem Ausma\u00df, ist dennoch unbegr\u00fcndet: Das zus\u00e4tzliche Verbrennungspotenzial des Rauchens entspricht nicht mehr als rund 200 Kilokalorien t\u00e4glich. Das ist etwa so viel Energie, wie in einem Becher Joghurt steckt.\r\n<br><br>\r\n<strong>Was wirklich schlank h\u00e4lt:<\/strong> Gesund und bewusst zu essen hei\u00dft nicht automatisch, sklavisch Kalorien z\u00e4hlen zu m\u00fcssen. Das bisschen weniger, das Ihr K\u00f6rper nach dem Rauch-Stopp verbrennt, l\u00e4sst sich bei vern\u00fcnftiger Kost automatisch mit ber\u00fccksichtigen. Wenn Sie nicht weniger essen wollen, hilft auch Bewegung. Schon 15 Minuten Joggen machen die 200 Kilokalorien wieder wett. Das erleichtert zum einen das Aufh\u00f6ren \u2013 und tut dem K\u00f6rper dar\u00fcber hinaus auch ganz allgemein gut. \r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Rauchen vertreibt die Langeweile<\/h3>\r\nRauchen ist tats\u00e4chlich ein gar nicht so unbedeutendes Besch\u00e4ftigungsprogramm. Je nachdem, wie viel geraucht wird, f\u00e4hrt die Hand j\u00e4hrlich zwischen 50.000 und 150.000 Mal zum Mund. Daneben spielen viele Raucher st\u00e4ndig mit der Packung oder dem Feuerzeug herum \u2013 sie brauchen etwas zwischen den Fingern.\r\n<br><br>\r\n<strong>Wie man sich sonst besch\u00e4ftigen kann:<\/strong> Es gibt eine ganze Menge anderer Dinge, mit denen man herumhantieren kann, um seine H\u00e4nde zu besch\u00e4ftigen. Spielen Sie mit Ihrem Kugelschreiber, Ihrem Schl\u00fcssel oder einem Stressball. Vielleicht wollen Sie sogar eine Handarbeit anfangen?\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"die-aengste-und-gedanken-beim-aufhoeren\">Die \u00c4ngste und Gedanken beim Aufh\u00f6ren<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Jede Ver\u00e4nderung macht Angst, auch ein neues Leben ohne Zigaretten.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Sie werden ein ganz neues Leben mit neuen Gewohnheiten und Verhaltensweisen beginnen. Das macht Angst, so wie jede Ver\u00e4nderung. Wichtig ist, sich diese \u00c4ngste bewusst zu machen. Das bedeutet, sie ernst zu nehmen, um sie dann loslassen zu k\u00f6nnen.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Ich schaff das nicht<\/h3>\r\nWer abh\u00e4ngig ist, f\u00fchlt sich schwach und hilflos. Kein Wunder, dass der Abschied von der Sucht ein tiefes, dunkles Loch rei\u00dft. Jeder Raucher neigt in dieser Situation dazu, schwarz zu sehen und seinem eigenen Willen zu misstrauen. Gedanken wie \u201eDas geht bestimmt schief\u201c, \u201eDas schaffe ich niemals\u201c oder \u201eIch werde nicht durchhalten\u201c sind in einer solchen \u201eKrise\u201c ganz normal. Aber es sind nur Gedanken. Machen Sie sich das klar und ersetzen Sie diese Botschaften durch andere, neue Programmierungen. Sagen Sie sich lieber \u201eIch wei\u00df, dass ich es kann. Ich bin stark. Ich habe jeden Grund, mir selbst zu vertrauen. Andere haben es vor mir geschafft, also werde ich es auch schaffen.\u201c Sehen Sie sich selbst als einen Menschen, der bereit ist, Verantwortung f\u00fcr sein Schicksal zu \u00fcbernehmen, und dem das gelingt, weil er beschlossen hat, frei von Abh\u00e4ngigkeiten zu sein.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Ich werde mich blamieren<\/h3>\r\nW\u00fcrde man im stillen K\u00e4mmerlein einen zaghaften Rauch-Stopp-Versuch starten, w\u00e4re es einfacher. Gel\u00e4nge es dann nicht, m\u00fcsste man nur sich selbst Rechenschaft ablegen, und keiner w\u00e4re Zeuge dieses Unverm\u00f6gens. Solche Gedanken haben viele Raucher. Das ist nat\u00fcrlich Unsinn, denn in Wahrheit muss jeder nur sich selbst Rechenschaft ablegen. Tats\u00e4chlich werden Ihnen Unterst\u00fctzung und Verst\u00e4ndnis von Ihrer Familie, Ihren Freunden und Kollegen zuteilwerden, wenn Sie sie in Ihren Plan einweihen. Machen Sie sich klar, dass es anderen ebenso ergehen wird wie Ihnen und dass es allein wichtig ist, was Sie tun und denken. \r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Ich werde zunehmen<\/h3>\r\nTats\u00e4chlich ist es so, dass viele dazu neigen, die fehlenden Zigaretten durch Schokolade oder S\u00fc\u00dfigkeiten zu ersetzen. Aber das muss nicht sein. Wer darauf vorbereitet ist, greift lieber zum Apfel oder zum Kaugummi, wenn der Wunsch nach dem Glimmst\u00e4ngel zu stark wird. Vertreiben Sie die Angst vor dem Zunehmen mit der Vorstellung Ihres kraftvollen K\u00f6rpers, der sich \u00fcber die neu gewonnene Gesundheit freut. Malen Sie sich aus, wie leicht es Ihnen fallen wird, mit freier Lunge jeden Tag 15 Minuten zu laufen. Und wenn Sie stark genug sind, das Rauchen zu lassen, sind Sie auch stark genug, mit nun zus\u00e4tzlich zu verbrennenden 200 Kilokalorien fertig zu werden.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Mein Leben wird traurig und leer<\/h3>\r\nViele Raucher haben Angst davor, dass sie nie wieder dieses sch\u00f6ne Gef\u00fchl erleben werden, das ihnen das Rauchen nach dem Essen oder bei einem lustigen Beisammensein mit Freunden verschafft hat. Unruhe und Depression kommen auf bei der Vorstellung, dass es keine Entspannung, keinen Genuss mehr geben wird, der mit Hilfe der Zigarette doch vermeintlich so einfach zu erreichen war. Das ist nat\u00fcrlich eine Illusion: Eine Party ist genauso lustig, ob man nun raucht oder nicht. Und das Kuscheln mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin k\u00f6nnen Sie viel besser genie\u00dfen, wenn Sie nicht \u00fcber Ihren unangenehmen Mundgeruch nachdenken m\u00fcssen. Visualisieren Sie sich als attraktiven Menschen mit rosigen Wangen, strahlend wei\u00dfen Z\u00e4hnen und duftender Kleidung. Stellen Sie sich vor, welche Bewunderung Sie erregen werden, weil Sie es geschafft haben, Ihr Leben zu \u00e4ndern, und machen Sie sich klar, dass es keinen Grund f\u00fcr Traurigkeit gibt. \r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Ich kann nicht mehr arbeiten<\/h3>\r\nViele Menschen fragen sich, ob sie noch so produktiv oder belastbar sein werden wie zuvor. Seien Sie sicher: Sie werden wesentlich belastbarer, produktiver und kreativer sein als zuvor! Verankern Sie diese Vorstellung in Ihren Gedanken. Die Zigarette als \u201eletzte Rettung\u201c bei Stress ist nur eine Illusion. In Wahrheit hindert Sie die Besch\u00e4ftigung mit Ihrer Sucht daran, konzentriert den Erfordernissen Ihres t\u00e4glichen Lebens nachzugehen. Malen Sie sich stattdessen aus, wie Sie k\u00fcnftig ohne Ablenkung ihre Arbeit erledigen werden, und vertrauen Sie darauf, dass Sie keine Zigaretten brauchen \u2013 nicht f\u00fcr die Arbeit, nicht f\u00fcr die Konzentration und schon gar nicht f\u00fcr die Entspannung.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"vorbereitung-fuer-den-grossen-tag\">Vorbereitung f\u00fcr den gro\u00dfen Tag<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Stellen Sie sich in aller Ruhe auf Ihren ersten rauchfreien Tag ein. Bewegung, Entspannung und eventuell Nikotinersatz helfen dabei. <\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Nehmen Sie sich etwa eine Woche Zeit, um sich auf den Tag X mit dem endg\u00fcltigen Rauch-Stopp und auf Ihr neues Leben vorzubereiten. In dieser Woche tun Sie das, was Sie auch in den Tagen nach dem Tag X tun werden. Dieses Programm ruht auf vier S\u00e4ulen: Bewegung, Entspannung, Ern\u00e4hrung und mentales Training.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Mentales Training<\/h3>\r\nDurch die Analyse haben Sie gelernt, welche Zigaretten f\u00fcr Sie wichtig sind und welche weniger wichtig. Sie wissen, aus welchen Motiven Sie rauchen und welche Strategien Sie dagegen einsetzen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem haben Sie gelernt, was Sie an Positivem erwartet, wenn Sie Nichtraucher sind. \r\n<ul class=\"unordered-list\">\r\n  <li>Konzentrieren Sie sich auf diese Gedanken und vermeiden Sie, Angst vor dem Rauchabschied hochkommen zu lassen. Halten Sie bei jeder Zigarette, die Sie jetzt noch rauchen, kurz inne und denken Sie dar\u00fcber nach, warum Sie sie rauchen und was Sie nach dem Rauch-Stopp stattdessen tun werden.<\/li> \r\n  <li>Lassen Sie vielleicht einfach ab und zu eine der Lieblingszigaretten weg und versuchen Sie diese durch etwas anderes zu ersetzen. Sie wissen dann, welche Emotionen auf Sie zukommen werden.<\/li> \r\n  <li>Nehmen Sie sich jeden Tag eine halbe Stunde Zeit, um Ihr Leben als Nichtraucher zu visualisieren. Malen Sie sich in den sch\u00f6nsten Farben aus, wie gesund und fit Sie sein werden. Sehen Sie sich mit glatter Haut, blendend wei\u00dfen Z\u00e4hnen und frischem Atem. Stellen Sie sich vor, wie Sie durch den Wald joggen und die Luft tief in Ihre dankbare Lunge einatmen. Solche Visualisierungen beeinflussen Ihr Unterbewusstes und lassen Sie besser mit Ihren \u00c4ngsten vor dem Aufh\u00f6ren umgehen.<\/li>\r\n  <li>Suchen und halten Sie Kontakt zu den Menschen, die Sie bei dem Prozess des Aufh\u00f6rens begleiten. Sprechen Sie dar\u00fcber, wie Sie sich f\u00fchlen, wovor Sie Angst haben und worauf Sie sich freuen. Sie werden merken, dass es den anderen ganz genauso geht. Bei einem solchen regelm\u00e4\u00dfigen Austausch, den Sie auch nach dem Tag X beibehalten, k\u00f6nnen Sie sich gegenseitig tr\u00f6sten, st\u00e4rken und motivieren. Gemeinsam geht es leichter!<\/li>\r\n  <li>Achten Sie auch darauf, gen\u00fcgend zu schlafen, damit Sie so ausgeglichen und fit wie m\u00f6glich sind. Sorgen Sie gegen Langeweile vor und planen Sie Treffen mit Freunden, beginnen Sie zu malen oder ein Buch zu schreiben. <\/li>\r\n  <li>Und haben Sie sich selber gern. Seien Sie nicht zu streng zu sich, wenn nicht alles so klappt, wie Sie es sich vorgenommen haben. Sie geben Ihr Bestes und Sie werden Erfolg haben!<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Bewegung<\/h3>\r\nTreiben Sie t\u00e4glich Sport. Nehmen Sie sich mindestens eine halbe Stunde Zeit f\u00fcr Ihren K\u00f6rper und joggen Sie, spielen Sie Tennis oder tanzen Sie. Durch Bewegung werden im Gehirn Endorphine ausgesch\u00fcttet. Diese Gl\u00fccksbringer heben die Stimmung und werden in den ersten Wochen eine gro\u00dfe Hilfe sein. Diese Hochgef\u00fchle halten noch Stunden nach dem Sport an und sorgen daf\u00fcr, dass Ihr Bed\u00fcrfnis, zu rauchen, weniger intensiv sein wird. Durch ausreichende Bewegung wird auch Ihr Schlaf besser. Die Gefahr, nachts wach zu liegen und Sehnsucht nach einer Zigarette zu bekommen, wird dadurch geringer. Zudem f\u00f6rdert die k\u00f6rperliche Mobilmachung Ihren Stoffwechsel, der durch den Nikotinentzug kurzfristig schlapp machen k\u00f6nnte. Sport beugt Darmtr\u00e4gheit und Verstopfung vor und h\u00e4lt Sie auch in der hei\u00dfen Phase nach dem Rauch-Stopp schlank. \r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Entspannung<\/h3>\r\nSuchen und sondieren Sie schon vor dem gro\u00dfen Tag die f\u00fcr Sie am besten passenden M\u00f6glichkeiten, Ruhe und Entspannung zu finden. Wenn Sie nach dem Tag X das Verlangen nach einer Zigarette \u00fcberf\u00e4llt, sind solche Entspannungsm\u00f6glichkeiten eine gro\u00dfe Hilfe.\r\n<ul class=\"unordered-list\">\r\n  <li>Sitzen Sie zehn Minuten in Stille und lassen Sie Ihren Atem flie\u00dfen. Oder vielleicht schreiben Sie sich f\u00fcr einen Meditationskurs ein oder kaufen sich eine Yoga-CD. Es gibt unendlich viele M\u00f6glichkeiten, f\u00fcr Entspannung zu sorgen. Sie werden es spannend finden, f\u00fcr sich das Richtige herauszufinden.<\/li>\r\n  <li>Gelassenheit und Entspannung finden Sie leichter, wenn Sie sich von Vornherein nicht \u00fcberfordern. Planen Sie bereits jetzt die Tage nach dem Rauch-Stopp und organisieren Sie Ihr Arbeitspensum so, dass die Anforderungen \u00fcberschaubar und leistbar sind. Dann kommen Sie gar nicht erst in Situationen, die Sie sonst nur mit Hilfe einer Zigarette \u00fcberstanden h\u00e4tten.<\/li> \r\n  <li>Finden Sie jeden Tag eine halbe Stunde Zeit, um sich bewusst zu entspannen. Experimentieren Sie: Egal, ob Sie Autogenes Training machen, meditieren oder einfach nur still sitzen und bewusst atmen, diese \u00dcbungen helfen Ihnen, in Ihrer Mitte zu bleiben, und k\u00f6nnen sp\u00e4ter auch bei pl\u00f6tzlichen \u201eSchw\u00e4cheanf\u00e4llen\u201c eingesetzt werden.<\/li> \r\n<\/ul>\r\n<br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Ern\u00e4hrung<\/h3>\r\nStellen Sie bereits jetzt Ihre Ern\u00e4hrung um. Die meisten Raucher bef\u00fcrchten, nach dem Rauch-Stopp zuzunehmen. Diese Gefahr bekommen Sie leicht in den Griff, wenn Sie darauf achten, was und wie viel Sie jetzt essen. Das bedeutet aber nicht, dass Sie sich qu\u00e4len sollen. Essen Sie ma\u00dfvoll, aber seien Sie sich bewusst, dass Essen ein Genuss ist, den Sie sich g\u00f6nnen d\u00fcrfen und sogar sollen. Schlie\u00dflich wird das Belohnungszentrum nach dem Rauch-Stopp Ersatz f\u00fcr die ausbleibenden Dopamin-Sch\u00fcbe verlangen.\r\n<br><br>\r\nUntersuchungen haben gezeigt, dass frischgebackene Nichtraucher etwa 300 Kilokalorien am Tag mehr zu sich nehmen als vorher. Dazu kommen dann noch die 200 Kilokalorien, die das Nikotin nun nicht mehr verbrennt. Statt Schokolade und Kartoffelchips sollten Sie besser zu frischem Obst und Gem\u00fcse oder Vollkornbrot und (ungezuckertem) M\u00fcsli greifen\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Mit Buddy geht\u00b4s leichter<\/h3>\r\nSchon in der Vorbereitungszeit sollten Sie Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Zeit nach dem Tag X suchen. Die Entw\u00f6hnung wird eine Zeit voller Herausforderungen werden, und dabei k\u00f6nnen und sollten Sie sich Hilfe holen. \r\n<br><br>\r\nWer in Begleitung aufh\u00f6rt, tut sich erwiesenerma\u00dfen leichter. Helfer k\u00f6nnen Freunde sein, die mit Ihnen gemeinsam aufh\u00f6ren, oder auch eine Therapiegruppe. Mit Ihren \u201eLeidensgenossen\u201c k\u00f6nnen Sie t\u00e4glich Ihre Erfahrungen \u2013 positive wie negative \u2013 reflektieren. Dort k\u00f6nnen Sie sich Beistand holen, wenn es schwierig wird, und Lob, wenn es gut geklappt hat.\r\n<br><br>\r\nIn vielen Studien hat sich herausgestellt, dass eine fortlaufende Motivation beim Aufh\u00f6ren ganz wichtig ist. Beim L\u00f6sungsprozess von der Sucht tauchen immer wieder Situationen auf, in denen sich Unbehagen und Gereiztheit bemerkbar machen. Gewinnen diese Gef\u00fchle die Oberhand, droht ein R\u00fcckfall. Durch einen st\u00e4ndigen Dialog mit Freunden oder der Gruppe k\u00f6nnen solche \u201eR\u00fcckschl\u00e4ge\u201c aufgefangen werden. Alle sitzen im selben Boot, machen die gleichen Erfahrungen und k\u00e4mpfen mit den gleichen Schwierigkeiten. Der Austausch dar\u00fcber motiviert zum Durchhalten.\r\n<br><br>\r\nWer es trotzdem allein versuchen will, sollte die fehlenden Gespr\u00e4che durch eine Art inneren Dialog ersetzen. S\u00e4tze wie \u201eIch halt das bestimmt nicht durch!\u201c oder \u201eIch bin so ein Schw\u00e4chling, nie gelingt mir was!\u201c sollten Sie aus Ihrem Repertoire streichen. Programmieren Sie Ihr Unterbewusstsein um und \u00fcben Sie stattdessen positive Formulierungen. \u201eIch bin frei von Abh\u00e4ngigkeit!\u201c \u201eIch f\u00fchle mich gesund und stark!\u201c \u201eIch bin verantwortlich f\u00fcr mein Leben und habe es in der Hand, aufzuh\u00f6ren!\u201c Mit diesen Affirmationen st\u00e4rken Sie sich in der Vorbereitungszeit genauso wie w\u00e4hrend des Entw\u00f6hnungsprozesses. Sie k\u00f6nnen sich Ihre Lieblingss\u00e4tze auf den Spiegel schreiben, auf Zetteln unters Kopfkissen legen oder sich selbst E-Mails schreiben. Denken Sie sich etwas aus, und Sie werden sehen, Ihr Unterbewusstsein reagiert.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Nikotinersatz besorgen<\/h3>\r\nWie man die Nikotinersatztherapie einsetzt, ist stark von den pers\u00f6nlichen Bed\u00fcrfnissen abh\u00e4ngig. Manche Raucher ben\u00f6tigen eine h\u00f6here Dosis, andere bevorzugen eine Langzeittherapie, andere wiederum erreichen mit verschiedenen Kombinationen des Nikotinersatzes das beste Resultat.\r\n<br><br>\r\nEs ist grunds\u00e4tzlich besser, Nikotinersatzprodukte zu verwenden, als weiter zu rauchen. In besonderen Situationen sind die Vor- und Nachteile aber auch medizinisch abzuw\u00e4gen. Das betrifft vor allem die Schwangerschaft und Stillzeit, dar\u00fcber hinaus Herz-Kreislauferkrankungen, wie Herzinfarkt, Angina pectoris oder Herzrhythmusst\u00f6rungen. Vor Beginn einer Behandlung mit Nikotinersatzprodukten ist es auf jeden Fall sinnvoll, einen Gesundheitscheck machen zu lassen.\r\n<br><br>\r\nEine Nikotinersatztherapie sollte ungef\u00e4hr drei bis sechs Monate dauern. Die Gefahr einer Abh\u00e4ngigkeit bei Nikotinersatzprodukten ist sehr gering. Im Laufe der Zeit wird die Nikotinzufuhr schrittweise verringert, bis der K\u00f6rper kein Nikotin mehr braucht.\r\n<br><br>\r\n<strong>Nikotinkaugummi:<\/strong> Durch Kauen wird das Nikotin freigesetzt und durch die Mundschleimhaut aufgenommen. Ein Kaugummi wird etwa eine halbe Stunde lang langsam und mit Unterbrechungen gekaut. Rasches Kauen setzt das Nikotin zu schnell frei und kann unangenehme Begleiterscheinungen, beispielsweise Gaumenbrennen, zur Folge haben.\r\n<br><br>\r\nDer Kaugummi eignet sich besonders zur selbstst\u00e4ndigen Dosierung und ist vor allem in Momenten gro\u00dfen Rauchverlangens gut einsetzbar. Bei Zahnprothesen oder Mundproblemen ist der Kaugummi als Nikotinersatztherapie ungeeignet.\r\n<br><br>\r\n<strong>Nikotinpflaster:<\/strong> Nikotin gelangt \u00fcber die Haut aus dem Pflaster in den K\u00f6rper. Angebracht wird es entweder am Oberarm, an der H\u00fcfte oder am Rumpf. Der Vorrat eines Nikotinpflasters reicht f\u00fcr 16 Stunden. Da das Nikotin gleichm\u00e4\u00dfig abgegeben wird, eignet es sich besonders f\u00fcr so genannte Spiegelraucher und kann auch in Kombination mit anderen Nikotinersatzprodukten verwendet werden.\r\n<br><br>\r\nBei Hautreaktionen oder \u00dcberempfindlichkeit der Haut oder einer bereits bestehenden Hautkrankheit sollte man das Nikotinpflaster nicht verwenden. Vor allem abzuraten ist vom Pflaster, wenn man weiterhin raucht.\r\n<br><br>\r\n<strong>Nikotininhalator:<\/strong> Im Inneren des Inhalators, der aussieht wie ein Zigarettenhalter, befindet sich eine auswechselbare Kapsel, die Nikotin abgibt, wenn man daran zieht. Aber Achtung: nicht inhalieren, lediglich paffen. Die Nachahmung des Rauchaktes d\u00fcrfte das Aufh\u00f6ren entscheidend erleichtern. Damit ist der Nikotininhalator m\u00f6glicherweise das beste Nikotinersatzprodukt f\u00fcr Raucher, die die mit dem Rauchen verbundenen Bewegungen und Handlungen vermissen..\r\n<br><br>\r\n<strong>Bupropionhydrochlorid:<\/strong> Urspr\u00fcnglich als Antidepressivum entwickelt, wird das Mittel heute zur Unterst\u00fctzung beim Rauch-Stopp eingesetzt. Offenbar sorgt es f\u00fcr einen Anstieg von Dopamin und anderen Gl\u00fccksstoffen im Gehirn und gleicht so den ausbleibenden Nachschub aus. In Studien hatten rund ein Drittel aus der Medikamenten-Gruppe Erfolg und waren auch nach einem Jahr noch rauchfrei. Im direkten Vergleich wirkt das Mittel ebenso gut wie Nikotinpflaster, beides gleichzeitig anzuwenden, verbessert den Erfolg jedoch nicht. Mundtrockenheit und Schlafst\u00f6rungen sind h\u00e4ufige Nebenwirkungen, epilepsiegef\u00e4hrdete Menschen sollten das Mittel nicht verwenden, weil es die Gefahr von Anf\u00e4llen erh\u00f6ht.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Bereiten Sie sich auf Entzugserscheinungen vor<\/h3>\r\nWenn Sie zu rauchen aufh\u00f6ren, dann m\u00fcssen Sie mit einigen Begleiterscheinungen rechnen. Diese Symptome sind aber meist nach zwei Wochen vor\u00fcber. K\u00f6rperlich k\u00f6nnen sich Entzugserscheinungen mit vermehrtem Schwitzen, Verdauungsproblemen, M\u00fcdigkeit, Schlafst\u00f6rungen, Schwindel oder Husten bemerkbar machen. Sie k\u00f6nnen gegensteuern, indem Sie viel trinken und auf ballaststoffreiche Ern\u00e4hrung achten. Essen Sie viel Obst, Gem\u00fcse und Vollkornprodukte. Damit tun Sie Ihrem Darm, der ja auch die anregende Wirkung des Nikotins vermisst, einen Gefallen. \r\n<br><br>\r\nAuch Bewegung hilft. Treiben Sie Sport. Das bringt Ihren K\u00f6rper auf Touren, lenkt Sie vom Rauchen ab und macht Sie sch\u00f6n m\u00fcde, sodass Sie nachts gut schlafen k\u00f6nnen. \r\n<br><br>\r\nManche Raucher allerdings leiden unter einer ungewohnten M\u00fcdigkeit. Geben Sie dem nach und schieben Sie wenn m\u00f6glich ein Mittagsschl\u00e4fchen ein. \r\n<br><br>\r\nWenn Sie in den ersten Tagen verst\u00e4rkt husten m\u00fcssen, dann ist das ein gutes Zeichen. Ihre Schleimh\u00e4ute und Atemwege regenerieren sich, und auch das k\u00f6nnen Sie mit viel Trinken unterst\u00fctzen.\r\n<br><br>\r\nMeist sind es aber eher die psychischen Entzugserscheinungen, unter denen Raucher in den ersten Tagen nach dem Rauch-Stopp leiden. Unruhe, Reizbarkeit und Konzentrationsst\u00f6rungen k\u00f6nnen auftreten und immer wieder das unwiderstehliche Verlangen nach einer Zigarette. Auf diese Suchtattacken k\u00f6nnen Sie sich vor dem Rauch-Stopp vorbereiten, indem Sie sich die Situationen vorstellen, in denen Sie immer rauchen und bei denen Ihnen die Zigarette besonders wichtig ist. Sie haben sich bereits Strategien dagegen \u00fcberlegt, die Sie immer wieder visualisieren sollten. Meist dauert die aufkeimende Gier nicht l\u00e4nger als etwa f\u00fcnf Minuten. Diese Zeit gilt es, mit Ihren pers\u00f6nlichen Strategien zu \u00fcberbr\u00fccken. Meiden Sie Situationen, die f\u00fcr Sie gef\u00e4hrlich sind, lenken Sie sich durch andere T\u00e4tigkeiten ab und warten Sie ab, bis die Gefahr vor\u00fcber ist.\r\n<br><br>\r\n<\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"der-rauch-stopp-tag\">Der Rauch-Stopp-Tag<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Am besten beginnen Sie mit dem Aufh\u00f6ren an einem Wochenende. Schlie\u00dfen Sie einen Vertrag mit sich selbst. <\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Der gro\u00dfe Tag! Sie sollten sich als Zeitpunkt f\u00fcr Ihren Rauch-Stopp am besten ein Wochenende aussuchen, an dem Sie keine Verpflichtungen haben. Es ist wichtig, dass Sie an Ihrem Aufh\u00f6rtag nicht zu stark gefordert sind, damit Sie nicht gleich in brenzlige Situationen geraten, in denen die Zigarette f\u00fcr Sie bisher ein Anker war. \r\nPlanen Sie Ihren Tag X als Wohlf\u00fchltag, f\u00fcllen Sie ihn mit angenehmen Dingen wie Meditations\u00fcbungen, Musik h\u00f6ren, lesen, joggen, baden oder was immer Sie sonst gerne tun. \r\n<br><br>\r\nBereiten Sie Ihre Affirmationszettel vor und schreiben Sie noch einmal auf, warum Sie rauchen und warum Sie nicht mehr rauchen werden. Haben Sie keine Angst davor, nicht mehr rauchen zu d\u00fcrfen, sondern freuen Sie sich darauf, nicht mehr rauchen zu m\u00fcssen. Akzeptieren Sie, dass es schwierig werden kann, und machen Sie sich klar, dass das Ziel die Anstrengung wert ist. Sie verlieren nichts, Sie gewinnen neue Lebensqualit\u00e4t. Und denken Sie daran: Die ersten 24 Stunden sind die anstrengendsten! Das hei\u00dft: Dahinter wird es immer leichter.\r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Der Rauch-Stopp-Vertrag<\/h3>\r\nSie k\u00f6nnen Ihren Entschluss, das Rauchen aufzugeben, mit einigen Ritualen besiegeln. Sie k\u00f6nnten z. B. einen Brief an einen Freund schreiben, in dem Sie von Ihrem Entschluss berichten. Oder Sie \u00fcbergeben Ihre letzte Schachtel feierlich dem Feuer oder einem Fluss. Teilen Sie den Menschen in Ihrer Umgebung von Ihrem wichtigen Vorhaben mit, bitten Sie sie um Unterst\u00fctzung, wenn Sie einen Durchh\u00e4nger haben. Mutlosigkeit und schlechte Laune lassen sich besser ertragen, wenn die anderen daf\u00fcr Verst\u00e4ndnis haben und wissen, worum es geht. Entfernen Sie alle Zigaretten, Feuerzeuge und Aschenbecher aus Ihrer Wohnung. \u00d6ffnen Sie alle Fenster und T\u00fcren und lassen Sie den Wind den alten Gestank und Ihr altes Leben hinaustragen. Danach schlie\u00dfen Sie mit sich selbst einen Vertrag, in dem Sie sich verpflichten, nicht mehr zu rauchen. Der Vertragstext k\u00f6nnte etwa so lauten: \r\n<br><br>\r\n<i>Ich werde am &#8230; das Rauchen aufgeben und nehme mir gewissenhaft vor, Nichtraucher\/Nichtraucherin zu bleiben. Wenn ich das schaffe, verspreche ich mir &#8230; als Belohnung.<\/i>\r\n<br><br>\r\nDas mag Menschen, die nicht zur Theatralik neigen, kindisch vorkommen. Aber Studien haben gezeigt, dass diese bewusst durchgef\u00fchrten Rituale die Chancen, dauerhaft von der Zigarette zu lassen, tats\u00e4chlich erh\u00f6hen. \r\n<br><br>\r\n<h3 class=\"f20 dark-green\">Der Tagesablauf<\/h3>\r\nGleich nach dem Aufwachen gehen Sie in Gedanken die erste Etappe dieses Tages durch und bereiten sich mental auf die sch\u00f6nen Seiten des Morgens vor. \u00d6ffnen Sie die Fenster und lassen Sie frische Luft ins Haus. Beginnen Sie mit einer ausgiebigen Dusche oder ein wenig Stretching zu anregender Musik. Tun Sie all das, was Sie sich vorgenommen haben. Und belohnen Sie sich f\u00fcr Ihren mutigen Entschluss. G\u00f6nnen Sie sich ein besonderes Fr\u00fchst\u00fcck und machen Sie sich sch\u00f6n, damit Sie sich wohl in Ihrer Haut f\u00fchlen. Genie\u00dfen Sie ganz bewusst den Geschmack der frischen Erdbeermarmelade und w\u00e4hlen Sie Ihre Kleidung mit Bedacht. Tun Sie alles in dem Bewusstsein, dass es Ihnen Freude machen soll. Nach dieser Strategie gestalten Sie Ihren gesamten Tag. \r\n<br><br>\r\nRufen Sie sich immer wieder die Gefahrenmomente in Erinnerung, die auf Sie lauern und die Sie ja bestens kennen. Seien Sie vorbereitet auf die Lust nach einer Zigarette zum Kaffee und erinnern Sie sich, f\u00fcr welchen Ersatz Sie gesorgt haben. In diesem Fall k\u00f6nnte es z. B. Z\u00e4hneputzen sein. Der Geschmack der Zahnpasta vertreibt am schnellsten die Sehnsucht nach Tabak. \r\n<br><br>\r\nDenken Sie nicht dar\u00fcber nach, wie Sie bis zum Abend durchhalten sollen oder gar, wie Sie die n\u00e4chsten Wochen \u00fcberstehen k\u00f6nnen. Bleiben Sie im Hier und Jetzt und gehen Sie von einem Moment zum n\u00e4chsten. Das gen\u00fcgt. F\u00fcr einige werden die ersten Stunden \u00fcberraschend einfach sein, f\u00fcr andere h\u00e4rter, als sie geglaubt haben. \r\n<br><br>\r\nF\u00fcr alle aber kommt der Abend, der sich als wahrscheinlich gr\u00f6\u00dfte Herausforderung des ganzen Tages erweisen wird. Nach den Aktivit\u00e4ten, Anstrengungen und Ablenkungen des Tages setzt jetzt eine Art Leerlauf ein. Alles ist getan, man kommt zur Ruhe und zum Gr\u00fcbeln. Zudem ist der Nikotinspiegel auf dem Nullpunkt angelangt. Aber jetzt m\u00fcssen Sie nur noch bis zum Schlafengehen durchhalten. Lenken Sie sich mit den Dingen ab, die Sie f\u00fcr diesen Fall eingeplant haben. Kleben Sie endlich mal die Fotos ins Familienalbum, rufen Sie einen Freund an, der schon lange nichts mehr von sich h\u00f6ren hat lassen, oder schauen Sie sich einen Film an, den Sie besonders m\u00f6gen. Denken Sie noch einmal dar\u00fcber nach, welche Momente an diesem Tag besonders schwierig waren und welche Ihnen \u00fcberraschend leicht gefallen sind. Wenn Sie mit anderen gemeinsam aufh\u00f6ren, ersetzen Sie diesen inneren Dialog mit einem Gruppengespr\u00e4ch \u00fcber den ersten Tag. Danach gehen Sie ins Bett mit dem wunderbaren Gef\u00fchl, es geschafft zu haben. Am n\u00e4chsten Morgen ist das Schwierigste \u00fcberstanden.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"der-tag-danach\">Der Tag danach<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Wenn Sie den ersten Tag geschafft haben, sind Sie schon weit gekommen.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Sie haben den ersten Tag geschafft und damit den schwierigsten Teil. Sie haben getan, was Sie sich vorgenommen haben, und k\u00f6nnen stolz auf sich sein. Ab heute hat sich k\u00f6rperlich schon einiges bei Ihnen ver\u00e4ndert. Ihr Blut ist frei von Kohlenmonoxid und angereichert mit Sauerstoff. Ihre Haut hat aufgeatmet, Ihr Gehirn ist belebt wie selten zuvor. \r\n<br><br>\r\nBeginnen Sie auch diesen Tag wieder so wie den vorangegangenen. Auch an diesem und den n\u00e4chsten Tagen sollte es Ihnen zur Gewohnheit werden, alle Dinge bewusst und mit Freude zu tun. \r\n<br><br>\r\nMachen Sie jeden Tag mit Ihrem Programm weiter. Treiben Sie Sport, ern\u00e4hren Sie sich gesund und entspannen Sie sich. Gleichzeitig reflektieren Sie Ihr Verhalten, Ihre Bed\u00fcrfnisse und \u00c4ngste. Sprechen Sie jeden Tag mit Freunden oder Ihrer Gruppe \u00fcber den Entw\u00f6hnungsprozess und lassen Sie sich dadurch Mut und Kraft geben. Nach 20 Tagen k\u00f6nnen Sie stolz sagen: Ich habe es geschafft, ich bin Nichtraucher!\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"mentales-training\">Mentales Training<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Gehen Sie in Gedanken den Tag durch und welche Situationen Ihnen noch zu schaffen machen.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  \u00dcberpr\u00fcfen Sie abends, welche Gefahrenmomente Sie gut gemeistert haben und welche Ihnen noch zu schaffen machen. Denken Sie bei diesen notfalls \u00fcber eine neue Strategie nach. Sie werden sehen: Mit jedem Tag wird die Liste der schwierigen Momente kleiner.\r\n<br><br>\r\nMachen Sie sich bewusst, was Sie schon geschafft haben und wie viel Sie schon vom ersten Tag an profitieren. Malen Sie sich Ihre wiedergefundene Gesundheit in den herrlichsten Farben aus und finden Sie immer wieder Gelegenheiten, sich f\u00fcr Ihre Leistung zu belohnen. \r\n<br><br>\r\nGleichzeitig achten Sie darauf, sich nicht zu \u00fcberfordern. Das gilt sowohl f\u00fcr Ihr Arbeitspensum als auch f\u00fcr Suchtausl\u00f6ser. Mit anderen Worten, laden Sie sich nicht so viel Arbeit auf, dass Sie in Stress geraten, und meiden Sie mit rauchenden Kollegen und Freunden auszugehen. Was kann schlie\u00dflich passieren, wenn einmal ein bisschen Arbeit liegen bleibt? Davon geht die Welt nicht unter. Niemand verlangt von Ihnen, perfekt zu sein \u2013 h\u00f6chstens Sie selbst. Denken Sie daran, Sie bestehen gerade eine schwierige Herausforderung. Also haben Sie Nachsicht mit sich, wenn Sie daf\u00fcr andere Dinge f\u00fcr eine Weile vernachl\u00e4ssigen. \r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"ihr-rauch-stopp-gewinn\">Ihr Rauch-Stopp Gewinn<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Sie haben schon viel erreicht \u2013 vor allem f\u00fcr Ihre Gesundheit und die Ihrer Umgebung. <\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Halten Sie sich immer wieder vor Augen, wie viel Sie schon gewonnen haben. Sie sind keine Bel\u00e4stigung und Gefahr mehr f\u00fcr Ihre Umgebung. Sie sind Ihren Kindern ein Vorbild und Sie haben begonnen, Ihr Sparschwein zu f\u00fcllen. Auch k\u00f6rperlich gewinnen Sie jeden Tag, wie die American Cancer Society zusammengestellt hat:\r\n<br><br>\r\n<strong>Nach 20 Minuten:<\/strong> Ihr Puls und Blutdruck sind auf normale Werte gesunken. Die K\u00f6rpertemperatur in H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen hat sich normalisiert.\r\n<br><br>\r\n<strong>Nach 8 Stunden:<\/strong> Der Kohlenmonoxid-Spiegel in Ihrem Blut sinkt, der Sauerstoffspiegel steigt auf eine angemessene H\u00f6he.\r\n<br><br>\r\n<strong>Nach 24 Stunden:<\/strong> Das Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen, geht schon von diesem Zeitpunkt an leicht zur\u00fcck.\r\n<br><br>\r\n<strong>Nach 48 Stunden:<\/strong> Die Nervenenden haben mit der Regeneration begonnen. Geruchs- und Geschmacksorgane verfeinern sich. Sie k\u00f6nnen wieder besser riechen und schmecken.\r\n<strong><br><br>\r\nNach 2 Wochen bis 3 Monaten:<\/strong> Ihr Kreislauf stabilisiert sich. Die Lungenfunktion verbessert sich.\r\n<br><br>\r\n<strong>Nach 1 bis 9 Monaten:<\/strong> Denken Sie mal nach: Es wird Ihnen auffallen, dass Hustenanf\u00e4lle, Verstopfung der Nasennebenh\u00f6hlen und Kurzatmigkeit zur\u00fcckgegangen sind. Die Lunge wird allm\u00e4hlich gereinigt, indem Schleim abgebaut wird. Die Infektionsgefahr verringert sich und k\u00f6rperliche Energiereserven werden vermehrt mobilisiert.\r\n<br><br>\r\n<strong>Nach 1 Jahr:<\/strong> Das Risiko eines Sauerstoffmangels in Ihrem Herzmuskel ist bereits auf die H\u00e4lfte des Risikos gesunken, das ein Raucher hat.\r\n<br><br>\r\n<strong>Nach 5 Jahren:<\/strong> Ihr Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, hat sich fast um die H\u00e4lfte verringert. Das Herzinfarktrisiko sinkt in einem Zeitraum zwischen f\u00fcnf und 15 Jahren auf das eines Nichtrauchers. Das Krebsrisiko von Mundh\u00f6hle, Luft- und Speiser\u00f6hre ist nur noch halb so gro\u00df wie bei einem Raucher.\r\n<br><br>\r\n<strong>Nach 10 Jahren:<\/strong> Das Lungenkrebsrisiko ist weiter gesunken. Es ist nicht mehr h\u00f6her als bei einem Nichtraucher. Zellen mit Gewebsver\u00e4nderungen, die als Vorstufe eines Krebses aufzufassen sind, werden ausgeschieden und ersetzt. Das Krebsrisiko von Mundh\u00f6hle, Luft- und Speiser\u00f6hre, Harnblase, Nieren und Bauchspeicheldr\u00fcse n\u00e4hert sich dem von Nichtrauchern.\r\n<br><br>\r\n<strong>Nach 15 Jahren:<\/strong> Das Risiko einer Koronarinsuffizienz ist nicht mehr h\u00f6her als bei einem lebenslangen Nichtraucher.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"bewegung-ausbauen\">Bewegung ausbauen<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Regelm\u00e4\u00dfige Bewegung sollte ab nun zu Ihrem Tagesablauf geh\u00f6ren. <\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Reservieren Sie weiter jeden Tag zumindest eine halbe Stunde f\u00fcr Bewegung oder Sport. Das lenkt ab, l\u00e4sst Sie schlank bleiben und macht Sie gl\u00fccklich. Ersetzen Sie z. B. die Lieblingszigarette am Morgen durch 20 Minuten Gymnastik am offenen Fenster. Dadurch schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie \u00fcberbr\u00fccken eine der gef\u00e4hrlichsten Situationen am Tag und bringen sich gleichzeitig auf Touren. \r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"entspannung-fortsetzen\">Entspannung fortsetzen<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Eine halbe Stunde Entspannung hilft Ihnen, die Lust nach der Zigarette zu d\u00e4mpfen.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Regelm\u00e4\u00dfige Auszeiten st\u00e4rken Sie innerlich. Machen Sie weiter Ihre Entspannungs\u00fcbungen, zumindest eine halbe Stunde t\u00e4glich. Wenn die Gier nach einer Zigarette zu gro\u00df wird, schlie\u00dfen Sie die Augen, atmen dreimal tief durch und freuen sich dar\u00fcber, wie viel Sauerstoff Sie durch diese \u00dcbung in Ihren K\u00f6rper bringen. Sie k\u00f6nnen sich aber auch vor dem offenen Fenster r\u00e4keln und strecken und damit Ihren K\u00f6rper von Verkrampfungen l\u00f6sen. Welche Strategien Sie auch immer f\u00fcr sich finden \u2013 setzen Sie sie immer dann ein, wenn Sie in eine Gefahrensituation geraten, in der die Sehnsucht nach einer Zigarette \u00fcberm\u00e4chtig wird. \r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"ernaehrung-beachten\">Ern\u00e4hrung beachten<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Wenn Sie Besch\u00e4ftigung f\u00fcr den Mund brauchen, sind Karotten oder K\u00fcrbiskerne besser als Chips und Schokolade. <\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  T\u00e4glich k\u00f6nnen Sie jetzt Zeit darauf verwenden, genussvoll gesunde, leckere Sachen f\u00fcr Ihre Mahlzeiten einzukaufen, Sie zuzubereiten und dann zu essen. Das bewahrt Sie vor dem Zunehmen, h\u00e4lt Sie besch\u00e4ftigt und l\u00e4sst Sie sich der Bedeutung angemessener Ern\u00e4hrung bewusst bleiben. So lassen sich Hungerattacken und die Gier nach oraler Befriedigung als Ersatz f\u00fcr die Zigarette in den Griff bekommen. Wenn Ihrem Mund und Ihren H\u00e4nden pl\u00f6tzlich die Besch\u00e4ftigung fehlt, besch\u00e4ftigen Sie sie. Statt sich eine Zigarette anzustecken, knabbern Sie \u00c4pfel oder Karotten. Oder sch\u00e4len Sie, etwa bei einem Fernsehabend, K\u00fcrbiskerne. Gew\u00f6hnen Sie sich an, immer Wasser oder unges\u00fc\u00dften Tee in Reichweite zu haben. Trinken Sie ein Glas, wenn die Lust auf die Zigarette zu gro\u00df wird. Das befriedigt die Sinne und d\u00e4mpft zudem den Hunger f\u00fcr eine Weile.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"rueckfall\">R\u00fcckfall?<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Es kann passieren, dass Sie sich doch zu einer Zigarette hinrei\u00dfen lassen. Lassen Sie sich nicht entmutigen, das geht den meisten so.<\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Sie sind erfolgreich gewesen und k\u00f6nnen stolz auf sich sein. Aber R\u00fcckf\u00e4lle geh\u00f6ren unter Umst\u00e4nden zu Ihrem Weg, Nichtraucher zu werden. Mehr als die H\u00e4lfte derjenigen, die es letztlich doch geschafft haben, \u00fcber Jahre abstinent zu bleiben, haben zumindest einen zweiten Anlauf gebraucht. Lassen Sie sich nicht entmutigen, denken Sie aber genau dar\u00fcber nach, warum Sie r\u00fcckf\u00e4llig wurden. \r\n<br><br>\r\nEine Zigarette muss nicht das Ende Ihres Vorhabens sein. Ein Ausrutscher ist ein R\u00fcckschlag, keine Niederlage. Vergegenw\u00e4rtigen Sie sich, dass diese Zigarette nicht der Grund f\u00fcr ein weiteres regelm\u00e4\u00dfiges Rauchen sein muss. Sie haben vielleicht eine Schlacht verloren, aber nicht den Krieg. Fehler sind auch Gelegenheiten, zu lernen. Denken Sie dar\u00fcber nach, warum Sie geraucht haben, und profitieren Sie aus diesen Erkenntnissen, um zuk\u00fcnftige Fallen zu vermeiden. \r\n<ul class=\"unordered-list\">\r\n  <li>Analyse. Fragen Sie sich, wann und wo Sie geraucht haben. \u00dcberlegen Sie, wie es zu der Situation gekommen ist und wodurch Sie schwach geworden sind.<\/li>\r\n  <li>Positiv denken. Seien Sie nicht verzweifelt, sondern machen Sie sich bewusst, auf wie viele Zigaretten Sie bereits verzichtet haben. Sie haben Zeit und M\u00fche in diese Aufgabe investiert und schon viel starken Willen bewiesen. Das darf nicht umsonst gewesen sein.<\/li>\r\n  <li>Vorkehrungen treffen. Sorgen Sie daf\u00fcr, dass keine Zigaretten mehr in Ihrer N\u00e4he sind. Durchbrechen Sie genau die Muster, die Ihnen gef\u00e4hrlich geworden sind. Gehen Sie den Situationen aus dem Weg, die Sie verf\u00fchren k\u00f6nnen, und seien Sie k\u00fcnftig auf der Hut!<\/li>\r\n  <li>Sie k\u00f6nnen es! Sammeln Sie neue Kraft, motivieren Sie sich erneut. Es lohnt sich!<\/li>\r\n  <\/ul>\r\n<br>\r\n<\/div>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"andere-wege-zum-rauch-stopp\">Andere Wege zum Rauch-Stopp<\/h2>\r\n<div class=\"lexikon-box\">\r\n  <strong>Die h\u00f6chsten Erfolgsraten haben von Therapeuten geleitete Kurse. Auch Hypnose und Akupunktur k\u00f6nnen unterst\u00fctzend wirken. <\/strong>\r\n  <br><br>\r\n  Studien haben gezeigt, dass Rauch-Stopp-Versuche, die von Arzt oder \u00c4rztin initiiert und unterst\u00fctzend begleitet wurden, h\u00f6here Erfolgsraten haben. In der Vorsorgeuntersuchung ist eine Erhebung der Rauchgewohnheiten vorgesehen. Informieren Sie Ihren Arzt von Ihrem Vorhaben und bitten Sie ganz ungeniert um Unterst\u00fctzung. Die oft vertretene Meinung, dass die drastische Voraugenf\u00fchrung der gesundheitlichen Rauchfolgen, etwa durch ein R\u00f6ntgenbild einer konservierten Raucherlunge, die Motivation verst\u00e4rkt, hat sich in Studien als nicht stichhaltig herausgestellt. \r\n<br><br>\r\nDie h\u00f6chsten Erfolgsraten haben therapeutisch geleitete Kurse. Dabei gibt es ambulante und station\u00e4re Angebote, bei denen Gleichgesinnte Rat und Unterst\u00fctzung durch die Gruppe erfahren und verhaltenstherapeutisch betreut werden. Kl\u00e4ren Sie mit Ihrer Krankenkasse, ob und wie weit solche Angebote bezahlt werden. Eine erste Anlaufstelle bietet das Rauchertelefon der Sozialversicherung.\r\n<br><br>\r\nAuch die B\u00fccher und Kurse nach der Allen Carr-Methode, die Rauchern nicht mit dem erhobenen Zeigefinger droht, sondern sie verst\u00e4ndnisvoll auff\u00e4ngt und zum Rauch-Stopp motiviert, haben hohe Erfolgsraten. Allerdings sind die oft genannten 50 Prozent bisher durch keine wissenschaftliche Studie \u00fcberpr\u00fcft worden. Von der \u201eGeld-zur\u00fcck-Garantie\u201c machen aber angeblich nur rund zehn Prozent der Teilnehmer Gebrauch.\r\n<br><br>\r\nHypnose und Akupunktur k\u00f6nnen bei bestimmten Pers\u00f6nlichkeitsstrukturen unterst\u00fctzend wirken. In wissenschaftlichen Studien hat sich eine erh\u00f6hte Wirksamkeit dieser Methoden allerdings nicht nachweisen lassen.\r\n<br><br>\r\n  <\/div>\r\n  <br><br>\r\n<strong>Redakteur:<\/strong> Christian Skalnik (Journalist)<br>\r\n<strong>Aktualisierung:<\/strong> 11.11.2015, Elisabeth Tschachler (Journalistin)<br>\r\n<strong>Medizinisches Review:<\/strong> Priv.-Doz. Dr. rer. Med. Dipl.-Psych. Jochen Jordan (Psychologie), Dr. Ursula Pueringer (Allgemeinmedizin, Arbeitsmedizin, Public Health)\r\n<br>\r\n<br>\r\n<i>Diese Informationen k\u00f6nnen den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern k\u00f6nnen Ihnen helfen, sich auf das Gespr\u00e4ch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.<\/i>\r\n<br><br>\r\n<h2 class=\"f24 green bottom-10\" id=\"online-beratung\">Online-Beratung bei Nikotinabh\u00e4ngigkeit<\/h2>\r\nWelche Methode der Rauchentw\u00f6hnung f\u00fcr Sie geeigenet ist, h\u00e4ngt stark von Ihren pers\u00f6nlichen Bed\u00fcrfnissen ab. Unsere Online-Psychologen finden gemeinsam mit Ihnen Wege, um dem Drang zum Rauchen zu entkommen.<br>\r\n<a href=\"https:\/\/instahelp.me\/de\/\" class=\"green underline\">Mehr Information zur Online-Beratung<\/a>","protected":false},"author":2,"featured_media":3282,"template":"","class_list":["post-704","lexikon","type-lexikon","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Informationen zu Rauchen<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Mehr als eine Milliarde Menschen rund um den Globus rauchen, Hunderttausende sterben daran. Diese Ma\u00dfnahmen helfen, von der Zigarette loszukommen.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/instahelp.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/lexikon\/704\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Informationen zu Rauchen\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Mehr als eine Milliarde Menschen rund um den Globus rauchen, Hunderttausende sterben daran. Diese Ma\u00dfnahmen helfen, von der Zigarette loszukommen.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/instahelp.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/lexikon\/704\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Instahelp - Online-Therapie &amp; Beratung\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/instahelp.me\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2019-02-11T14:06:58+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/instahelp.me\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/online-beratung-psychologen.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1440\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"490\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@instahelp_me\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"55\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/\",\"url\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/\",\"name\":\"Informationen zu Rauchen\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/instahelp.me\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/online-beratung-psychologen.jpg\",\"dateModified\":\"2019-02-11T14:06:58+00:00\",\"description\":\"Mehr als eine Milliarde Menschen rund um den Globus rauchen, Hunderttausende sterben daran. Diese Ma\u00dfnahmen helfen, von der Zigarette loszukommen.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instahelp.me\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/online-beratung-psychologen.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instahelp.me\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/online-beratung-psychologen.jpg\",\"width\":1440,\"height\":490,\"caption\":\"Online-Beratung bei Instahelp\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Instahelp\",\"item\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Lexikoneintr\u00e4ge\",\"item\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Rauchen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/\",\"name\":\"Instahelp - Online-Therapie &amp; Beratung\",\"description\":\"Psychologische Online Therapie &amp; Beratung - ohne Wartezeit per Video- &amp; Audio-Chat\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/#organization\",\"name\":\"Instahelp\",\"url\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/instahelp.me\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/instahelp-mail-logo.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instahelp.me\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/instahelp-mail-logo.png\",\"width\":142,\"height\":29,\"caption\":\"Instahelp\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/instahelp.me\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/instahelp.me\/\",\"https:\/\/x.com\/instahelp_me\",\"https:\/\/www.instagram.com\/instahelp.me\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Informationen zu Rauchen","description":"Mehr als eine Milliarde Menschen rund um den Globus rauchen, Hunderttausende sterben daran. Diese Ma\u00dfnahmen helfen, von der Zigarette loszukommen.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/instahelp.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/lexikon\/704\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Informationen zu Rauchen","og_description":"Mehr als eine Milliarde Menschen rund um den Globus rauchen, Hunderttausende sterben daran. Diese Ma\u00dfnahmen helfen, von der Zigarette loszukommen.","og_url":"https:\/\/instahelp.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/lexikon\/704\/","og_site_name":"Instahelp - Online-Therapie &amp; Beratung","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/instahelp.me\/","article_modified_time":"2019-02-11T14:06:58+00:00","og_image":[{"width":1440,"height":490,"url":"https:\/\/instahelp.me\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/online-beratung-psychologen.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@instahelp_me","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"55\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/","url":"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/","name":"Informationen zu Rauchen","isPartOf":{"@id":"https:\/\/instahelp.me\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/instahelp.me\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/online-beratung-psychologen.jpg","dateModified":"2019-02-11T14:06:58+00:00","description":"Mehr als eine Milliarde Menschen rund um den Globus rauchen, Hunderttausende sterben daran. Diese Ma\u00dfnahmen helfen, von der Zigarette loszukommen.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/#primaryimage","url":"https:\/\/instahelp.me\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/online-beratung-psychologen.jpg","contentUrl":"https:\/\/instahelp.me\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/online-beratung-psychologen.jpg","width":1440,"height":490,"caption":"Online-Beratung bei Instahelp"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/rauchen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Instahelp","item":"https:\/\/instahelp.me\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Lexikoneintr\u00e4ge","item":"https:\/\/instahelp.me\/de\/lexikon\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Rauchen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instahelp.me\/de\/#website","url":"https:\/\/instahelp.me\/de\/","name":"Instahelp - Online-Therapie &amp; Beratung","description":"Psychologische Online Therapie &amp; Beratung - ohne Wartezeit per Video- &amp; Audio-Chat","publisher":{"@id":"https:\/\/instahelp.me\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instahelp.me\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/instahelp.me\/de\/#organization","name":"Instahelp","url":"https:\/\/instahelp.me\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/instahelp.me\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/instahelp.me\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/instahelp-mail-logo.png","contentUrl":"https:\/\/instahelp.me\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/instahelp-mail-logo.png","width":142,"height":29,"caption":"Instahelp"},"image":{"@id":"https:\/\/instahelp.me\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/instahelp.me\/","https:\/\/x.com\/instahelp_me","https:\/\/www.instagram.com\/instahelp.me\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instahelp.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/lexikon\/704","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instahelp.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/lexikon"}],"about":[{"href":"https:\/\/instahelp.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/lexikon"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instahelp.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instahelp.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3282"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instahelp.me\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=704"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}