Rückenschmerzen

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Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Schmerzzuständen, nur bei jedem zehnten Patienten gibt es eine körperliche Ursache. Medikamente und physikalische Maßnahmen helfen.

Rückenschmerz ist als Symptom vieler verschiedener Erkrankungen sehr häufig und entsteht in der Regel an Gelenken, Knochen oder benachbarten Muskeln und Nerven der Wirbelsäule. Neben dem Kopfschmerz ist er die häufigste Ursache chronischen Schmerzes. Nur bei etwa zehn Prozent der Patienten kann dabei ein klar fassbarer körperlicher Schaden für ihre Beschwerden gefunden werden. Die Schmerzen ergeben sich meist aus einem gestörten Zusammenspiel der beteiligten Strukturen, also der Sehnen, Bänder, Muskeln, Gelenke und Bandscheiben, sowie einer gesteigerten Schmerzwahrnehmung. Vom Schmerz ausgelöste Schonhaltung führt zu weiteren Fehlbelastungen und damit zu einer Chronifizierung des Leidens.

Bei der Diagnosefindung stehen das Gespräch und die körperliche Untersuchung durch den Arzt im Mittelpunkt. Bildgebende Verfahren sind vor allem zum Ausschluss von Brüchen, Bandscheibenschäden, Entzündungen und Tumoren wichtig, jedoch am Anfang der Diagnosestellung von untergeordneter Bedeutung.

Die medikamentöse Behandlung beginnt zunächst mit schmerzstillenden und antientzündlich wirkenden Medikamenten. Physikalische Maßnahmen wie Wärme, Massagen und Manuelle Medizin sind ebenfalls oft hilfreich. Besteht der Schmerz fort, kommen interventionelle Therapien, wie die gezielte Ausschaltung einzelner Nerven mit Lokalanästhetika, in Frage. Den meisten Patienten kann mit diesem Vorgehen geholfen werden, 60 Prozent der Menschen mit akutem Rückenschmerz können nach einer Woche bereits wieder zur Arbeit gehen.

Ursachen und Häufigkeit

Jeder Vierte leidet immer wieder unter Rückenschmerzen. Die Ursachen sind vielfältig, auch die Psyche hat Einfluss auf das Kreuzweh.

Rückenschmerzen sind keine Krankheit, sondern ein Symptom. Laut den Daten der Österreichischen Gesundheitsbefragung 2014 gaben 1,8 Millionen Personen an, in den zwölf Monaten vor der Befragung unter chronischen Kreuzschmerzen oder einem anderen chronischen Rückenleiden gelitten zu haben. Die Geschlechterverteilung ist nahezu gleich – 23 Prozent der Männer und 24 Prozent der Frauen sind betroffen. Das Kreuz mit dem Kreuz wird allerdings mit zunehmendem Alter immer schwerer. Im höheren Alter leidet fast jeder Zweite in der einen oder anderen Form unter Rückenschmerzen.

Sehr viele verschiedene Ursachen können hinter dieser Beschwerde stecken, was die Diagnose oft sehr schwierig macht. Es geht dabei nicht nur um die Differenzierung der konkret fassbaren, sichtbaren Krankheiten von Wirbelsäule und Stützmuskulatur, der Bänder und Sehnen, die unseren Rücken bilden; ein Hauptteil der Schmerzempfindungen am Rücken entsteht durch Störungen im Zusammenspiel der beteiligten Strukturen. Verspannungen, Reizungen, Fehlhaltungen, orthopädische Krankheiten der Beine und der Hüfte oder auch eine gesteigerte Reizwahrnehmung können am Anfang der Beschwerden stehen. Der auf Röntgenbildern gut zu sehende Knochenbau ist nur selten am Krankheitsgeschehen beteiligt, öfter sind es die umgebenden Weichteile und Nerven, die Probleme machen.

Nur bei etwa zehn Prozent der Patienten, die wegen des Symptoms Rückenschmerz den Arzt aufsuchen, kann eine spezifische Krankheit gefunden werden, die hinter dem Geschehen steckt. Immer sind Muskeln, Bänder, Sehnen, Gelenke und Knochen in ihrer Dynamik und als Einheit zu betrachten. Diese führen zu einer Schonhaltung mit unphysiologischen Belastungen, welche Muskelverkürzungen und Reizungen der Sehnen bedingen; der Schmerz verstärkt sich und damit auch die Fehlhaltung. Ein Teufelskreis entsteht.

Schließlich hat die Psyche großen Einfluss auf Probleme mit dem Rücken. Geht es um Haltung und Haltungsschäden, darf dieses Wort auch im auf die Psyche übertragenen Sinne gebraucht werden. Niedergeschlagene Menschen lassen „den Kopf hängen“, man muss „buckeln“ oder „den Rücken krumm machen“. In Belastungssituationen wird Schmerz auch stärker wahrgenommen als in der Entspannung, und der beschriebene Teufelskreis kommt in Gang. Rückenschmerz ist manchmal auch Symptom einer behandlungsbedürftigen Depression.

Verschiedene Lebens- und Arbeitssituationen gehen mit einem hohen Risiko für Rückenschmerzen einher:
  • Schwere körperliche Anstrengung, langes Sitzen, Sitzen auf vibrierenden Gegenständen, Langeweile, Unzufriedenheit, Unterforderung bei der Arbeit
  • Defizite im muskulären Stützapparat der Wirbelsäule
  • Bewegungsmangel
  • Fehlhaltungen
  • Stress

Begünstigende Krankheiten

Spezifische Erkrankungen der Wirbelsäule, des Stoffwechsels und der Gelenke, die mit Rückenschmerzen einhergehen, sind:
„Mechanische“ Rückenschmerzen:
  • Blockierungen der Zwischenwirbelgelenke
  • Blockierungen des Illiosakralgekenkes
  • Wirbelbrüche
  • Skoliose
Wurzelreizungen und Einengungen:
  • Bandscheibenschaden: Bandscheibenvorwölbung, Bandscheibenvorfall
  • enger Spinalkanal
  • Wirbelgleiten
  • Nervenwurzelentzündung
Stoffwechselbedingte Knochenerkrankungen:
  • Osteoporose
  • Osteomalazie
  • Nebenschilddrüsenüberfunktion
  • Morbus Paget
Entzündliche Erkrankungen:
  • Chronische rheumatische Erkrankungen wie die Bechterew-Krankheit, Psoriasis-Arthritis oder Morbus Reiter
  • Akute bakterielle Erkrankungen (Bandscheibenentzündung, Osteomyelitis)
  • Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen und Entzündungen der Muskulatur
Krebserkrankungen:
  • Primäre Tumoren (zum Beispiel Multiples Myelom)
  • Knochenmetastasen von Tumoren in entfernten Körperteilen

Vorbeugung

Fitness und Sport, vor allem Kraftsport, kräftigt die Rückenmuskulatur, stützt die Wirbelsäule und beugt den Beschwerden vor. Durch rückenschonende Hebetechniken, eine gesunde Haltung am Arbeitsplatz und Entspannungstechniken können häufige Ursachen von Rückenschäden ausgeschaltet werden.

Beschwerden

Neben dem Rückenschmerz bestehen Funktionseinschränkungen der Wirbelsäule, also Bewegungseinschränkungen, Zwangs- oder Schonhaltung. Bei Schmerzen in der Lendenwirbelsäule strahlt der Schmerz oft in ein Bein aus. Je nach der Grunderkrankung können weitere Symptome hinzutreten.

Mögliche Folgeerkrankungen und Komplikationen

Es besteht die Gefahr, dass sich durch das ständige Wiederkehren der Rückenschmerzen ein chronisches Schmerzsyndrom entwickelt: Die Schmerzen haben dann ihre Warnfunktion verloren und bestehen auch ohne die zugrunde liegende Ursache.

Diagnose

Oft genügen schon das Gespräch mit dem Arzt und eine klinische Untersuchung zur Diagnosestellung. Zum Ausschluss anderer Krankheiten sind eventuell weitere Diagnosemethoden notwendig.

Erster Punkt ist eine sorgfältige Befragung zur Krankengeschichte. Wichtig sind Angaben über die Dauer der Schmerzen, die Intensität, den Beginn der Schmerzen, die Ausstrahlung in andere Körperregionen, eventuell begleitende Lähmungserscheinungen und Empfindungsstörungen, Nachlassen oder Zunahme des Schmerzes bei bestimmten Bewegungen oder Haltungen, Schmerzverlauf innerhalb eines Tages, zurückliegende Schmerzepisoden und Angaben zur Wirksamkeit bisher versuchter Therapien.

Eine gründliche Untersuchung des Rückens mit Prüfung der Beweglichkeit und eine orientierende neurologische Untersuchung von Empfindung, Reflexen und Muskelkraft schließen sich an.

Die weiteren Untersuchungen sollten folgende Fragen beantworten:
  • Hat der Schmerz eine körperliche Ursache?
  • Kann ein Tumor oder eine Entzündung ausgeschlossen werden?
  • Ist die Ursache eine Störung der Wirbelsäule oder liegt die Schädigung an einem anderen (benachbarten) Ort?
  • Geht der Schmerz von den Nervenwurzeln aus?
    • Wenn ja, was ist die Ursache?
    • Welche Wurzeln sind betroffen?
  • Sind Bänder, Knochen oder Muskeln beteiligt? Wenn ja, welche?
  • Gibt es neben den Schmerzen Funktionsausfälle der Nerven oder Muskeln?
  • Liegt eine Fehlhaltung, Muskelverkürzung, Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz oder Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose) vor?

Rückenschmerzen sind meist ein Phänomen, das mit der Bewegung der Wirbelsäule zusammenhängt. Statische bildgebende Verfahren sind deshalb nur eingeschränkt aufschlussreich. Sie sind vor allem zum Ausschluss von Brüchen, Bandscheibenschäden, Entzündungen und Tumoren wichtig, jedoch am Anfang der Diagnosestellung von untergeordneter Bedeutung. Ohne Verdacht auf solche gefährliche Ursachen wird auf bildgebende Verfahren in der Regel verzichtet, weil die Erfahrung zeigt, dass ein Großteil dieser Rückenschmerzen nach sechs Wochen abgeklungen ist. Erst wenn sich nach sechswöchigen Therapieversuchen keine Besserung einstellt, wird erstmalig eine Bildgebung durchgeführt.

In der bildgebenden Diagnostik steht die Magnetresonanztomografie (MRT) an erster Stelle. Sie liefert die beste Darstellung von Muskeln, Bändern, Knochenmark und der Strukturen im Spinalkanal und verursacht keine Strahlenbelastung. Auf eine zusätzliche Röntgenuntersuchung kann nach einer MRT meist verzichtet werden. Um nach Unfällen Knochenbrüche der Wirbelsäule zu erkennen, werden Röntgenbilder nach wie vor angefertigt. Die Computertomografie (CT) hat ihre Stärke in der genauen Darstellung knöcherner Strukturen. Bei Verdacht auf Tumoren oder Entzündungen kann eine Szintigrafie nötig werden.

Eine erste Diagnose kann meist der Allgemeinmediziner stellen. Je nach Ursache wird dieser den Betroffenen an einen spezialisierten Arzt weiterleiten.

Behandlung

Zu Anfang können Schmerzmittel helfen, Bewegung und manuelle Therapien sind sinnvoll, Psychotherapie kann die Entwicklung eines chronischen Schmerzsyndroms verhindern.

Die Behandlung richtet sich nach der zugrundeliegenden Krankheit. Entsprechend sollten vor Therapiebeginn die spezifischen Rückenleiden ausgeschlossen sein, die spezielle Therapien erfordern.

Therapie von akutem Rückenschmerz

Als Basistherapie werden schmerzstillende und antientzündliche Medikamente gegeben. Ibuprofen, Naproxen oder Diclofenac gehören zur Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) und werden bei Rückenschmerzen eingesetzt. Die Dosis sollte zwar wirksam, aber so niedrig wie möglich sein. Auch Paracetamol kann eine gute Wirksamkeit zeigen, eine maximale Tagesdosis von 3 Gramm sollte jedoch nicht überschritten werden.

Sind die Schmerzen durch diese Medikamente nicht beherrschbar, können schwache Opiode angewendet werden. Muskelentspannende Arzneimittel (Muskelrelaxantien) wie Benzodiazepine haben zwar eine schmerzlindernde Wirkung, führen jedoch zu Müdigkeit und verursachen eine Medikamentenabhängigkeit. Deshalb kommen sie im Regelfall nicht zum Einsatz.

Bei akutem Rückenschmerz (z.B. Hexenschuss) kann zusätzlich mit lokaler Wärme behandelt werden. Von Bettruhe wird abgeraten. Stattdessen sollte körperliche Aktivität soweit wie möglich beibehalten werden.

Manuelle Therapien durch entsprechend ausgebildete Ärzte können hilfreich sein, besonders bei Wirbelblockaden. Vor einer solchen Maßnahme müssen Krankheiten, die mit einer Bruchgefahr der Wirbel einhergehen, durch Röntgenuntersuchung und Blutuntersuchungen ausgeschlossen werden.

Bei lang anhaltenden Rückenschmerzen sollte eine weitere Diagnostik erfolgen. Wenn notwendig, mit Konsultation der Fachgebiete Physikalische Medizin und Rehabilitation, Neurologie und Orthopädie. Aufgrund der Beschwerden und Untersuchungsergebnisse sollte ein Therapieplan aufgestellt werden, der die weiteren Behandlungszeile festlegt.

Therapie von chronischem, unspezifischem Rückenschmerz

Die Basistherapie entspricht der des akuten Rückenschmerzes. Wichtig ist eine gut ausgebildete Rumpf- und Beckenmuskulatur, die die Wirbelsäule stützt und den Rücken gerade hält. So sind Rückengymnastik und Haltungskorrektur nicht nur zur Vorbeugung, sondern auch in der ursächlichen Therapie ein zentraler Punkt.

Ein Therapieplan legt die Maßnahmen fest, zu denen können zählen:
  • Massage
    Ziel: Muskeln lockern, Wohlgefühl hervorrufen und Schmerzen zu lindern.
  • Krankengymnastik und Bewegungsübungen
    Ziel: Muskelkräftigung, Schmerzlinderung, Mobilisierung verkürzter Muskulatur, Ausgleich unbalancierter Muskulatur, Korrektur von Fehlhaltungen.
    Bei jedem dritten Patienten kann damit ein erneutes Auftreten des Rückenschmerzes verhindert werden.
  • Manuelle Therapie und manuelle Medizin
    Ziel: Gelenkblockierungen werden durch den Arzt gelöst (Einrenken).
  • Rückenschule (Haltungsschulung)
    Ziel: Langfristige Verhaltenskorrektur und Erlernen rückenschonender Bewegungen. Die Rückenschule ist sowohl bei chronischem als auch chronischen Rückenschmerzen empfohlen.
  • Fitness und Sport
    Ziel: Stärkung des muskulären Stützapparates

Spätestens nach etwa 6 Wochen Therapie sollte, wenn sich keine Besserung einstellt, der Behandlungsplan umgestellt werden. Die Einweisung in eine Fachklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation oder in ein spezialisiertes Schmerzzentrum ist in Erwägung zu ziehen.

Ebenso sollte über eine begleitende psychologische und verhaltenstherapeutische Mitbehandlung nachgedacht werden. Der Entwicklung eines chronischen Schmerzsyndroms kann dadurch entgegengewirkt werden.

Sind die Schmerzen nach etwa einem halben Jahr noch immer nicht verschwunden, sollte ein Gespräch über die weitere Vorgehensweise, mit Vorschlägen über häusliche Selbstbehandlung, einen Kuraufenthalt und Therapiesport erfolgen.

Heilungschancen

Der Großteil der Beschwerden klingt nach sechs Wochen ab. Sind die Schmerzen Folge eines anderen Leidens, hängt die Heilung von der Besserung dieser Grunderkrankung ab.

Nur etwa zehn Prozent der Menschen mit Rückenschmerzen suchen den Arzt auf. Von diesen können 60 Prozent innerhalb einer Woche wieder zur Arbeit gehen. Ein Wiederauftreten des Schmerzes ist allerdings häufig, manchmal schließt sich eine längere Krankengeschichte an das erste Ereignis an. In der überwiegenden Zahl der Fälle sind Rückenschmerzen aber mit entsprechender Behandlung innerhalb von sechs bis acht Wochen verschwunden. Haben die Schmerzen eine spezifische Ursache, hängen die Heilungschancen von der Besserung dieser Grunderkrankung ab.

Ergänzende Maßnahmen

Akupunktur und Meditation können unterstützend wirken.

Eine vollständige Auflistung und Einteilung der komplementärmedizinischen Verfahren in anerkannte, zweifelhafte, nicht allgemein anerkannte oder gesichert nutzlose therapeutische Verfahren ist angesichts der mangelhaften Datenlage kaum durchführbar. Eine Auswahl und Bewertung bestimmter Therapieformen wird aber dennoch angeführt: Diese Bewertung der Einschätzung kann sich in den nächsten Jahren sicherlich wieder verändern und stellt auch derzeit keine Konsensmeinung dar. In letzter Zeit mehren sich Hinweise, dass Akupunktur und Meditation für Schmerzpatienten hilfreich sein können.

Zu den Naturheilverfahren, von denen einige zur Physikalischen Medizin zählen, gehören Hydro-und Balneotherapie, Wärmetherapie, Kältetherapie, Bewegungstherapie und Atemtherapie, Massage, Chirotherapie.

Als unkonventionelle, wissenschaftlich nicht anerkannte Therapieverfahren, die aber von Einzelpersonen als hilfreich empfunden werden, gelten: Magnetfeldtherapie, Bioresonanztherapie, Varianten der Ozontherapie.



Redakteurin: Verena Ahne (Journalistin)
Aktualisierung: 09.11.2015, (Journalistin)
Medizinisches Review: Univ. Prof. Mag. Dr. Otto Fleiss (Bewegung), Dr. med. Christian Merhaut (Anästhesie, Schmerztherapie), Dr. med. Michael Rosner (Psychosomatik, Innere Medizin), Dr. med. Thomas Sycha (Pharmakologie), Univ. Prof. Dr. med. Peter Wessely (Neurologie, Schmerztherapie)

Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.

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