Alkoholkrankheit

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Ständiges bzw. exzessives periodisches Trinken ist eine chronische Krankheit mit körperlichen, psychischen und sozialen Folgen. Geeignete Therapiemöglichkeiten helfen, vom Alkohol loszukommen.

Alkoholismus im Überblick
  • Alkoholismus ist nach wie vor das größte sozialmedizinische Problem.
  • Männer sind dreimal so oft betroffen wie Frauen, doch nimmt der Anteil der Frauen und Jugendlichen deutlich zu.
  • Die Lebenserwartung bei Alkoholkranken ist gegenüber der Normalbevölkerung stark reduziert.
  • Menschen gelten als abhängig, wenn sie pro Tag trinken mehr als ca. einem halben Liter Bier oder etwa 0,2 Liter Wein trinken.
  • Ein erhöhtes Risiko für Alkoholmissbrauch haben labile, unsichere, sorgenvolle Menschen oder Personen, die stark unter Druck stehen.
  • Ohne geeignete Therapie lässt sich die Alkoholkrankheit kaum überwinden.

Chronischer Alkoholmissbrauch erhöht das Risiko für eine ganze Reihe von Krankheiten. Gelingt es nicht, das Trinken rechtzeitig einzuschränken, wird aus dem Missbrauch eine chronische, fortschreitende Krankheit.

In Maßen konsumierter Alkohol kann jedoch auch gesundheitsfördernd sein.

Alkoholismus ist eine durch ständiges bzw. vermehrtes periodisches Trinken hervorgerufene chronische Krankheit, die sowohl auf körperlicher, als auch auf psychischer und sozialer Ebene schädigt. Die Krankheit, die sich über Jahre hinzieht, führt unbehandelt in häufigen Fällen zum Tod.

Um dauerhaft ohne Alkohol auszukommen, ist es abgesehen von einer Therapie fast immer nötig, das Leben grundsätzlich zu verändern.

Häufigkeit

Fast jeder zehnte Österreicher konsumiert Alkohol in einem gesundheitsschädlichen Ausmaß, etwa vier Prozent gelten als alkoholkrank.

In industrialisierten Ländern liegt der Anteil der Alkoholkranken bei etwa drei bis fünf Prozent der Bevölkerung. Männer sind dreimal so oft betroffen wie Frauen, doch nimmt der Anteil der Frauen und Jugendlichen deutlich zu. Alkoholismus ist damit nach wie vor das größte sozialmedizinische Problem. Die Lebenserwartung bei Alkoholkranken ist gegenüber der Normalbevölkerung stark reduziert.

Die meisten Schätzungen von Suchtexperten gehen davon aus, dass Alkoholabhängige im Schnitt zwischen 17 und 20 Lebensjahre verlieren.

Was den Alkoholkonsum betrifft, gehört Österreich zu den Spitzenreitern: Die Jahres-Konsummenge von 12,2 Liter reinem Alkohol ist im EU-Vergleich ein Spitzenwert und laut OECD-Zahlen um 1,1 Liter mehr als der EU-Durchschnitt. Laut dem vom Gesundheitsministerium herausgegebenen Handbuch Alkohol gelten in Österreich etwa 340.000 Menschen als alkoholkrank, knapp 735.000 Österreicher konsumieren Alkohol regelmäßig in einem gesundheitsschädlichen Ausmaß. Der Großteil der Krankheits- und Todesfälle, die auf Alkohol zurückzuführen sind, betrifft nicht die alkoholkranken Trinker, sondern die deutlich größere Gruppe der alkoholgefährdeten Problemtrinker.

Was ist Alkoholabhängigkeit?

Alkoholkranke sind nicht fähig mit dem Trinken aufzuhören, bevor sie völlig betrunken sind.

Menschen gelten dann als abhängig, wenn sie mehr als 20g reinen Alkohol (Frauen) bzw. 30g reinen Alkohol (Männer) pro Tag trinken. Das entspräche ca. einem halben Liter Bier oder etwa 0,2 Liter Wein. Allerdings ist nicht möglich, einen absoluten Wert für die Trinkmenge anzugeben, ab der Alkohol „gefährlich“ wird – zu groß sind die individuellen Unterschiede. Außerdem kommt es oft weniger auf die Trinkmenge an als auf die Art und Weise, wie getrunken wird (zum Vergessen von Problemen, als einziges Mittel der Entspannung).

Erst nach jahrelangem, systematischem Missbrauch entsteht Alkoholkrankheit – und ein Missbrauch hat meist handfeste Gründe.

Grundsätzlich unterscheidet man deswegen zwischen gewohnheitsmäßigen, aber nicht abhängigen Alkoholkonsumenten und abhängigen Alkoholkranken, die unfähig sind, vor dem Vollrausch aufzuhören zu trinken bzw. bei einer Abstinenz an Entzugserscheinungen leiden. Gelingt es nicht, das Trinken rechtzeitig einzuschränken, wird aus dem Missbrauch eine chronische, fortschreitende Krankheit.

Ursachen

Die Ursachen für die Entwicklung einer Sucht sind nicht restlos geklärt. Labile, unsichere Menschen haben ein höheres Risiko.

In Maßen konsumiert, kann Alkohol gesundheitsfördernd sein. Der lockere Umgang mit dem Rauschmittel ist in unserer Kultur jedoch so selbstverständlich geworden, dass sich viele kaum noch bewusst machen, dass es dabei sich auch um eine abhängig machende Droge handelt. Wo der Genuss aufhört, problematischer Trinkkonsum anfängt und die Grenze zur Alkoholkrankheit überschritten wurde, ist im Einzelfall oft schwer zu sagen. Vor allem auch, weil ehrliche Selbstreflexion ab einem bestimmten Stadium schwer fällt und später gar nicht mehr möglich ist. Das ist ein Symptom aller Suchtkrankheiten.

Ein erhöhtes Risiko für Alkoholmissbrauch haben labile, unsichere, sorgenvolle Menschen oder Personen, die stark unter Druck stehen.

Vorbeugung

Mit etwas Aufmerksamkeit kann eine Gefährdung erkannt und rechtzeitig gegengelenkt werden. Die beste Vorbeugung ist eine gesunde, stabile Psyche. In schwierigen Phasen hilft es deswegen, sich bewusst und aktiv mit den tiefer liegenden Problemen auseinanderzusetzen, statt sie durch eine Ersatzhandlung wie das Trinken auszublenden. Oft hilft schon das offene Ansprechen des Problems gegenüber Freunden oder Familienangehörigen, um Druck von der Seele zu nehmen. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Allerdings gilt: Nicht jede mit etwas mehr Alkohol durchlebte Phase bedeutet beginnenden Alkoholismus.

Eine Alkoholkrankheit entsteht nicht von heute auf morgen, sondern ist das Ergebnis eines jahrelangen, kontinuierlichen Missbrauchs. Mit etwas Aufmerksamkeit sich selbst bzw. anderen gegenüber kann eine mögliche Gefährdung erkannt und auch noch gut abgewendet werden.

Kurzzeitige Abstinenz

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie oder ein Angehöriger zu oft tief ins Glas blicken, beobachten Sie einmal für ein paar Wochen, in welchen Situationen die Sehnsucht nach Alkohol auftaucht: Wird regelmäßig zur Entspannung oder Anregung getrunken? Um die Selbstsicherheit zu stärken? Um Angst oder Sorgen zu vergessen? Und: Ginge es auch ohne?

Ein paar Tage ohne den Geist aus der Flasche sind ein erster Versuch festzustellen, ob schon eine Abhängigkeit besteht. Bereitet eine solche längere Abstinenz kein Problem, kann einem Gläschen guten Gewissens wieder zugesprochen werden. Wird die alkoholfreie Zeit hingegen als schwierig empfunden, ist der Moment gekommen, mit einem Arzt, Therapeuten oder einer Selbsthilfegruppe Kontakt aufzunehmen bzw. auf einen solchen Kontakt zu drängen.

Auch wer an sich selbst merkt, dass immer mehr Gläser für die gleiche Wirkung nötig sind oder die Gedanken immer wieder um das nächste Gläschen kreisen, sollte professionelle Hilfe suchen.

Beschwerden

Ein aufgeschwemmtes Gesicht, vergrößerte Tränensäcke, Zittern bei Abstinenz und Wesensveränderungen sind typische Symptome.

Äußerlich sichtbare Zeichen von Alkoholismus können ein aufgeschwemmtes, rot-bläuliches Gesicht, wässrige Augen und vergrößerte Tränensäcke sein. Wird wenig oder gar nichts getrunken, kommt es zu Entzugserscheinungen wie Zittern, Schwitzen, Übelkeit, Angst oder Unruhe – ein häufiges Symptom etwa am Morgen.

Typisch sind Wesensveränderungen, etwa mit einem Hang zu Rührseligkeit, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit oder extremer Eifersucht.

Alkoholkranke haben keine Lust mehr auf Sex; bei Männern führt die Krankheit oft zu völliger Impotenz. Oft sind die sozialen und psychischen Schäden, die durch das Alkoholproblem entstehen, genauso schlimm wie die medizinischen Folgen der Krankheit. Konflikte mit der Familie, Freunden, der Polizei und am Arbeitsplatz sind häufig und können in Scheidung, Verlust des sozialen Netzes, Armut und Depressionen enden bis hin zur totalen Isolation der Betroffenen. Das verstärkt das Alkoholproblem weiter.

Mögliche Folgen von Alkoholmissbrauch

Magenprobleme, Fettleber, Herzmuskelschäden und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen sind häufige Folgen.

Alkohol wird von der Leber abgebaut. Die kann im gesunden Zustand bis zu 170g reinen Alkohols pro Tag verstoffwechseln. Dabei helfen ihr zwei Enzyme: die Alkoholdehydrogenase (ADH) und das sogenannte mikrosomale oxidierende System (MEOS). Der Alkohol wird durch verschiedene chemische Prozesse erst in Acetaldehyd umgewandelt, eine höchst toxische Substanz, und dann in Kohlensäure und Wasser abgebaut.

Werden regelmäßig große Menschen Alkohol konsumiert, nimmt die Aktivität des Enzyms MEOS stark zu, während das Enzym ADH sich auf gleichem Niveau bewegt. Dadurch kann der Betroffene vermehrt Alkohol abbauen, muss aber auch mehr trinken, um seinen Blutalkoholspiegel und damit die Wirkung des Alkohols im „gewünschten“ Bereich zu halten. Allerdings wird dadurch auch mehr von der hochtoxischen Substanz Acetaldehyd gebildet.

Chronischer Alkoholmissbrauch erhöht das Risiko für eine ganze Reihe von Krankheiten.

Kaum ein Organsystem wird durch Alkoholmissbrauch nicht geschädigt. Dazu gehören beispielsweise:
  • Gastritis und Magengeschwüre
  • Eiweiß- und Vitaminmangel
  • Diabetes
  • Fettleber bis zur Leberzirrhose
  • Polyneuropathie
  • Hautschäden mit schlechter Wundheilung
  • akute oder chronische Bauchspeicheldrüsenerkrankungen
  • Herzmuskelschäden
  • Tuberkulose
  • Krebs

Bei 90 Prozent der Betroffenen führt ein fortgeschrittener Alkoholismus zu Gehirnschäden mit einer deutlichen Wesensveränderung bis hin zur Demenz. Eifersuchtswahn, Verfolgungsängste oder Depressionen sind typisch; die Selbstmordrate liegt um ein Vielfaches über jener der Gesamtbevölkerung. Fast ein Drittel der Kranken erleidet epileptische Anfälle.

Es kann zu Verwirrtheitszuständen oder Alkoholpsychosen kommen: Das bekannte Delirium tremens dauert vier bis fünf Tage und verläuft in Wellen. Typisch sind ein bleiches, schweißbedecktes Gesicht mit bläulichen Lippen, starkes Zittern, ein angstvoller Gesichtsausdruck, körperliche und seelische Unruhe, ein unsicherer Gang, Orientierungsstörungen und optische Täuschungen: Die berühmten weißen Mäuse oder andere kleine bewegte Dinge werden gesehen oder gespürt. Das Delirium kann behandelt werden; unbehandelt sterben 15 bis 30 Prozent der Betroffenen in dieser Phase der Krankheit. Eine Alkoholkrankheit muss behandelt werden, da sie sonst tödlich endet.

Behandlung

Ohne geeignete Therapie lässt sich die Alkoholkrankheit kaum überwinden.

Zusammen mit dem Arzt kann entschieden werden, ob ein Entzug ambulant oder stationär durchgeführt wird. Grundsätzlich ist bei der Behandlung das Gespräch mit dem Arzt sehr wichtig. Die zugrundeliegenden Probleme des Alkoholismus müssen aufgearbeitet werden. Dabei ist es notwendig, die Verschleierungen und Verdrängungen auf Seiten des Patienten aufzubrechen und abzubauen.

Ein ambulanter Entzug ist möglich, wenn nur relativ wenig Alkohol getrunken wird und die Krankheit noch nicht weit fortgeschritten ist.

Also wenn Komplikationen durch die Abstinenz zu erwarten sind. Besonders hilfreich ist hier ein intaktes soziales Umfeld.

Eine fortgeschrittene Alkoholkrankheit wird besser in einer Kombination aus ambulanter und stationärer Therapie behandelt. Diese so genannte Therapiekette besteht aus einer ambulanten Vorbetreuung, stationärem körperlichen Entzug, stationärer Entwöhnung und ambulanter Nachbetreuung. Wichtig für den Erfolg ist es, eine Einrichtung zu wählen, die auch seelische Unterstützung anbietet.

Der körperliche Entzug dauert meist nur wenige Tage.

Die anschließende Entwöhnungsbehandlung hilft dabei, die Krankheit aufzuarbeiten und Rückfällen vorzubeugen.

Im Grundsatz kennt man zwei mögliche Behandlungsvarianten bei Alkoholismus: Die sogenannte Aversionstherapie und die Anti-Craving-Therapie. Bei der Aversionstherapie werden dem Patienten Medikamente gegeben, die den Umbau des Alkohols von der Stufe des hochtoxischen Acetaldehyd zu Kohlenstoff und Wasser blockieren, sodass sich das Acetaldehyd im Körper anreichert. Da dies zu einer nicht unbedenklichen Wirkung führt, die subjektiv und objektiv als unangenehm empfunden wird, soll dies einen Widerwillen gegen Alkohol auslösen. Die Anti-Craving-Therapie dagegen dämpft durch Wirkung auf den Übertragungsprozess im Gehirn das Verlangen nach Alkohol.

Krankheitseinsicht

Der erste Schritt aus der Sucht ist eine grundlegende Erkenntnis: Alkoholismus ist keine Schwäche, die sich irgendwie, irgendwann wieder gibt oder selbst in den Griff zu bekommen ist. Es handelt sich um eine Krankheit, die für den Rest des Lebens bestehen bleiben wird. Sie kann lediglich in ihrem Fortschreiten gestoppt werden: indem kein Alkohol mehr getrunken wird. Dieses Wissen ist das Um und Auf für einen Therapieerfolg. Wie bei einer schweren Allergie ist jede noch so geringe Form von Alkohol – und sei es eine Praline oder Weinsauce über dem Braten – ab nun tabu.

Psychotherapie

Eine begleitende Psychotherapie hilft dabei, die Hintergründe der Sucht zu verstehen, Alternativen zum Suchtverhalten zu entwickeln und das Selbstwertgefühl wieder aufzubauen. Auch hier muss klar sein: Das geht kaum jemals schnell, sondern kann ein jahrelanger Prozess sein.

Um dauerhaft ohne Alkohol auszukommen, ist es fast immer nötig, das Leben grundsätzlich zu verändern.

Von der Partnerschaft über die Freizeitgestaltung bis hin zur Arbeit können davon alle Lebensbereiche betroffen sein.

Ergänzende Maßnahmen

Die Unterstützung durch Partner oder Freunde kann dem Alkoholkranken Mut und Kraft für die Therapie geben.

Angehörige/Freunde

Das Umfeld der Kranken, vor allem die Familie, spielt eine wichtige Rolle beim Loskommen von der Sucht.

Einerseits ist häufig zu beobachten, dass Alkoholkranke von ihrer Umgebung in ihrem Verhalten „gedeckt“ werden. So lassen sich Lebenspartner immer wieder mit Versprechen beschwichtigen, obwohl sie genau wissen, dass die wieder gebrochen werden, oder drohen mit Trennung, machen die Drohung aber nie wahr. Dieses Verhalten wird als Ko-Abhängigkeit bezeichnet: Familie und Partner, oft auch Freunde und Kollegen, werden unbewusst zu Helfern der Erkrankten.

Um diese Rolle zu durchbrechen, wird Angehörigen dringend empfohlen, sich an eine Suchtberatungsstelle oder Selbsthilfegruppe zu wenden.

Diese Institutionen bieten seelische Unterstützung und praktischen Rat im Umgang mit dem Problem.

Auf der anderen Seite werden oft gerade durch den Lebenspartner Kranke zu einer Therapie bewegt. Der Weg, der vor ihnen liegt, ist lang und beschwerlich. Die liebevolle Unterstützung durch die Angehörigen kann Mut und Kraft geben.

Test: Haben Sie Ihren Alkoholkonsum unter Kontrolle?

Dieser Test hilft Ihnen festzustellen, ob Sie gefährdet sind, eine Alkoholkrankheit zu entwickeln.

Bitte überlegen Sie, in welchem Ausmaß die folgenden Fragen auf Sie zutreffen, und notieren Sie den Buchstaben, der Ihrer Antwort entspricht. Zählen Sie am Ende zusammen, wie oft Sie die Antwortmöglichkeit A, B, C oder D gewählt haben, und tragen Sie diese Ergebnisse in die Auswertungstabelle ein.

1. Ich habe schon mehrmals versucht, meinen Alkoholkonsum einzuschränken.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

2. Mein Trinkverhalten macht mir Sorgen.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

3. Nach einem Rausch habe ich oft schwere Schuldgefühle und nehme mir vor, nichts mehr zu trinken.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

4. Ich neige dazu, meinen Alkoholkonsum hinunterzuspielen.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

5. Nach einem Rausch kommt es bei mir gelegentlich zu Erinnerungslücken.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

6. Im Rauschzustand habe ich schon manchmal Dinge gesagt oder getan, die mir danach zutiefst peinlich waren.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

7. Das erste Glas schütte ich in der Regel hinunter.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

8. Im betrunkenen Zustand habe ich dann und wann schon einmal ein „Blackout” gehabt.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

9. Anspielungen auf meine Trinkgewohnheiten sind mir unangenehm.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

10. Tagsüber muss ich oft an Alkohol denken.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

11. Ich freue mich schon immer auf den ersten Schluck.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

12. Um mir unnötige Auseinandersetzungen zu ersparen, trinke ich zum Teil auch heimlich.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

13. Unter Alkoholeinfluss werde ich großspurig und aggressiver.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

14. Ein Leben ganz ohne Alkohol ist für mich völlig unvorstellbar.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

15. Im berauschten Zustand bin ich schon einmal gewalttätig geworden.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

16. Wenn ich auf mein Trinkverhalten angesprochen werde, flüchte ich mich in Ausreden.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

17. Sobald ich zu trinken begonnen habe, kann ich nicht mehr aufhören, bis ich schwer betrunken bin.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

18. Wegen meiner Trinkgewohnheiten fühle ich mich so schuldig, dass ich oft denke: „Es wäre besser, wenn es mich nicht mehr gäbe.“

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

19. Ich versuche immer wieder, zumindest eine Zeit lang abstinent zu bleiben.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

20. Meine Freizeitgestaltung wird von meinen Alkoholgewohnheiten bestimmt.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

21. Wenn ich keinen Alkohol zu Hause habe, werde ich ganz unruhig.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

22. Ich habe immer eine große Menge alkoholischer Getränke eingelagert.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

23. Meine Freizeit verbringe ich lieber mit Menschen, die auch gerne trinken.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

24. Wegen meines Trinkverhaltens ist bei mir ist schon einmal eine Beziehung in die Brüche gegangen (in eine schwere Krise geraten).

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

25. Meine Familie macht mir wegen meines Alkoholkonsums schwere Vorwürfe.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

26. Außer Trinken habe ich kaum Interessen.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

27. Ich nehme kaum Obst und Gemüse zu mir.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

28. Oft genehmige ich mir auch einen Schluck während der Arbeit.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

29. Wenn ich aufgefordert werde, mit dem Trinken aufzuhören, reagiere ich trotzig.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

30. Es stört mich nicht, mit Leuten zu trinken, die weit unter meinem Niveau sind.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

31. Ich neige zu übermäßiger Eifersucht.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

32. Seit ich trinke, hat mein sexuelles Verlangen bzw. meine sexuelle Potenz deutlich nachgelassen.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

33. Ich trinke, weil ich mich überfordert fühle.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

34. Erst wenn ich Alkohol zu mir genommen habe, fühle ich mich körperlich und psychisch fit.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

35. Es ist schon vorgekommen, dass ich einige Tage durchgetrunken habe.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

36. Ohne Alkohol kommt es bei mir zu schweren Angstzuständen.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

37. Sobald die Alkoholwirkung nachgelassen hat, fange ich zu zittern und/oder zu schwitzen an.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

38. Im nüchternen Zustand habe ich sogar Angst davor, das Haus zu verlassen.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

39. Ich kann mir vornehmen, nichts mehr zu trinken, und im nächsten Augenblick trotzdem zur Flasche greifen.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

40. Das Trinken ist für mich schon zum Zwang geworden.

stimmt gar nicht A…B…C…D stimmt völlig

Auswertung:

Wie oft haben Sie Antwortmöglichkeit A, B, C oder D gewählt? Multiplizieren Sie die Anzahl mit dem daneben stehenden Wert und bilden Sie die Gesamtsumme.
Antwortmöglichkeit A: ………. x 0 = ………..
Antwortmöglichkeit B: ………. x 3 = ………..
Antwortmöglichkeit C: ………. x 8 = ………..
Antwortmöglichkeit D: ………. x 12 = ………..

Gesamtsumme: ………… Punkte

0 bis 36 Punkte: Ihr Testergebnis bietet keinerlei Hinweis auf eine Gefährdung durch Alkohol. Wenn Sie überhaupt trinken, dann aus Genuss und mit Maß und Ziel.

37 bis 96 Punkte: Ihr Testergebnis lässt darauf schließen, dass Sie Ihren Alkoholkonsum nicht vollständig unter Kontrolle haben. Sie sollten Ihren Alkoholkonsum einschränken. Unterdrücken Sie aber nicht nur Ihr Bedürfnis nach Alkohol, sondern finden Sie auch die Gründe heraus, die Sie so oft zum Glas greifen lassen. Trinken Sie, um sich zu enthemmen, um intensiver zu erleben oder um Spannungen abzubauen? Suchen Sie nach geeigneteren Bewältigungsstrategien, die es Ihnen ermöglichen, auch mit weniger Alkohol auszukommen.

97 bis 480 Punkte: Ihr Testwert ist ein alarmierender Hinweis dafür, dass Gefahr im Verzug ist. Ihr Alkoholkonsum ist offensichtlich schon außer Kontrolle geraten. Gelegentliche Abstinenzphasen oder kurzfristige Versuche, kontrollierter zu trinken, können darüber nicht hinwegtäuschen. Zögern Sie daher nicht länger und unterbrechen Sie den verhängnisvollen Kreislauf Rausch – Schuldgefühle – gute Vorsätze – Rückfall. Hören Sie vor allem auf, sich selbst zu beschwichtigen. Sie trinken wirklich zu viel. Es kann sein, dass Ihre Gefährdung bereits so weit fortgeschritten ist, dass Sie überhaupt die Finger vom Alkohol lassen sollten. Eine solche Erkenntnis verstärkt bei vielen Alkoholabhängigen die ohnedies schon ausgeprägten Verleugnungstendenzen. Ersparen Sie sich diese Falle und stellen Sie sich Ihrem Alkoholproblem. Schämen Sie sich nicht, medizinische und/oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wenn Sie zu trinken aufhören, begnügen Sie sich nicht damit, das Bedürfnis nach Alkohol lediglich zu unterdrücken oder nach Plan zu trinken. Solche Versuche enden fast immer mit einer Enttäuschung. Nur wenn es Ihnen gelingt, die psychischen Hintergründe Ihres Trinkverhaltens herauszufinden und zu verändern, haben Sie eine ernsthafte Chance, Ihren Alkoholkonsum unter Kontrolle zu bekommen.



Redakteure: Patricia Herzberger (Journalistin), Christian Skalnik (Journalist)
Aktualisierung: 11.11.2015, Elisabeth Tschachler (Journalistin)
Medizinisches Review: Univ. Prof. Dr. med. Gabriele Fischer (Psychiatrie), Dr. med. Bettina Reiter (Psychiatrie, Psychoanalyse)

Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.

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