Sexuelle Probleme

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Eine erfüllte Sexualität ist eine Basis für eine geglückte Beziehung. Trotzdem oder gerade deshalb ist Sex eine der größten Konfliktzonen.

Eine erfüllte Sexualität ist einer der wesentlichen Grundsteine einer erfüllenden Partnerschaft. Wenn zwei Menschen es schaffen, sich in den intimsten Momenten einander wirklich zuzuwenden, im Wortsinn ineinander aufgehen, sich Glück und Freude schenken, schafft das ein Gefühl von Zusammengehörigkeit, das viele Alltagssorgen und -probleme in den Hintergrund rückt.

Leider ist gerade diese elementare Basis nicht so leicht herzustellen. Etlichen so genannten „sexuellen Revolutionen“ und tausenden von Büchern zum Trotz gilt das Sexualleben immer noch als eine der größten Konfliktzonen.

Wenig Lust zu reden

Einer deutschen Studie zufolge belegt die Unzufriedenheit mit Sex und Erotik sogar den Spitzenplatz in der Partnerschafts-Problemstatistik: 49 Prozent berichteten von Problemen und Unzufriedenheit mit der Sexualität. Und der Anteil der Paare, von denen wenigstens einer das Glück im Bett nicht finden konnte, lag mit 65 Prozent sogar deutlich über der Hälfte. Die meisten der Unzufriedenen hielten das für noch weit gravierender als die Probleme in der partnerschaftlichen Kommunikation, die mit 48 Prozent den zweiten Platz in der Unzufriedenheitsstatistik einnahmen.

Als Hauptursache für die massive Unzufriedenheit orteten die Forscher einen Mangel an Bereitschaft, offen und ehrlich über diesen wichtigen Teil der Partnerschaft zu reden. Zwar haben sich die Zeiten gewandelt und kaum einer findet es heute noch schwer, etwa im Freundeskreis ganz allgemein über Sex zu reden. Alle sind aufgeklärt, jede Sexualtechnik und jede Spielart des erotischen Miteinanders wird in den Medien abgehandelt. Doch gerade in der Partnerschaft ist das konkrete Ansprechen von Wünschen und Phantasien immer noch tabu.

Wie viel es bringen würde, diese Schamgrenzen zu überwinden, haben die Wissenschaftler auch erhoben und kamen dabei zu dem Hoffnung machenden Schluss, dass ein bisschen mehr an Gesprächsbereitschaft das Eheleben gehörig in Schwung bringen würde. Im Durchschnitt werden 35 Prozent der sexuellen Wünsche der Männer und 44 Prozent der Frauen erfüllt. Die Überraschung der Studie war aber, dass von denen, die unerfüllt bleiben, gut die Hälfte vom Partner oder der Partnerin gerne erfüllt würden. Die Anzahl erfüllter sexueller Wünsche ließe sich also verdoppeln, wenn sie der jeweils andere Partner nur kennen würde.

Herausfinden, was der andere mag

Kommunikation ist alles – auch bei der Sexualität.

Selbst Paare, die sonst eine radikal offene Sprache gefunden haben, neigen, sobald es um Sexualität geht, dazu, vieles unklar, ungenau und unschlüssig zu verklausulieren oder überhaupt zu schweigen. Dahinter steht die – fast immer unbegründete – Hoffnung, dass der andere die eigenen Wünsche und Bedürfnisse schon irgendwie, auf geheimnisvolle Weise heraushören und begreifen wird können.

Der beste Weg, das Liebesleben zu bereichern, besteht darin, herauszufinden, was der andere mag. Und umgekehrt den Mut aufzubringen, auch die eigenen Begehrlichkeiten zu artikulieren. Das ist, zugegeben, nicht immer leicht. Viele erschrecken vor sich selbst, wenn sie von Rollenspielen oder Sexualpraktiken träumen, die nicht der „Norm“ entsprechen; und noch mehr fürchten die meisten, den anderen damit zu schockieren oder für abnormal gehalten zu werden. Das erklärt auch, warum die Erotikchats im Internet solchen Zulauf haben. Dort wird anonym kommuniziert, unverbindlich und ohne Hemmschwellen.

Aufmerksamkeit und Experimentierfreude

Alles, was mit Sex zusammenhängt, sollte auf besonders sensible Weise behandelt werden.

Wer sein Sexualleben bereichern will, tut gut daran, diese Hemmschwellen auch in der Partnerschaft abzubauen. Allerdings ist ein erfülltes Sexualleben nur dann möglich, wenn sich beide Partner wohlfühlen. Aber die Sexualität hat so viele Spielarten, dass es – ein wenig Aufmerksamkeit und Experimentierfreude vorausgesetzt – fast immer möglich ist, einen gemeinsamen Nenner zu finden.
  • Schaffen Sie eine Atmosphäre des Vertrauens, lassen Sie den anderen wissen, dass Sie Interesse an den geheimsten Gedanken des anderen haben.
  • Gehen Sie vorsichtig mit dem Offenbarten um. Zeigen Sie nicht gleich Ablehnung, wenn Ihr Partner eine Phantasie mit ihnen teilt, die Ihrer eigenen nicht entspricht.
  • Wenn der Partner Phantasien äußert, die Sie nicht haben, die Ihnen aber auch nicht den Spaß verderben, lassen Sie sich darauf ein. Selbst wenn die Phantasie Sie selbst nicht erregt, können Sie davon profitieren, weil die Lust des anderen immer auch die eigene Lust beflügelt.
  • Phantasien sollten niemals Verunsicherung oder Befremden auslösen und schon gar keine Urteile über den anderen. Den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, warum bestimmte Ideen und Sehnsüchte erotische Gefühle auslösen.
  • Phantasien zu offenbaren fällt leichter, wenn es beide tun. Reagieren Sie auf die Erzählungen Ihres Partners. Ein „Daran hab ich früher auch oft gedacht“ oder „Das stell ich mir schon aufregend vor“ machen es leichter, sich weiter zu öffnen.
  • Ein gutes Mittel, über solche Phantasien zu reden, ist, sich gemeinsam zwei Welten zu schaffen. In der „Phantasiewelt“ ist alles erlaubt, und wer dem anderen einfach nur erzählt, was er darin sieht, tut sich leichter, als wenn er seine Wünsche gleich als Aufforderung formuliert. Das lässt dem anderen Platz, zuzuhören, ohne sich gleich unter Druck gesetzt zu fühlen. Was Sie beide davon in die „wirkliche Welt“ herübernehmen, wird sich zeigen.
  • Auch wenn Sex nur ein weiteres Thema ist, will es doch auf besonders sensible Weise behandelt werden. Eine Liebesnacht, die mit Kritik beginnt, wird kaum einen befriedigenden Höhepunkt haben. Der Vorwurf „Du küsst mich nicht mehr“ wird kaum Lust auf einen innigen Kuss wecken und ein „Schon lange her, dass du mich mal berührt hast“ kann nicht in einer heißen Umarmung enden.

Jeder möchte attraktiv sein, gut „im Bett“, ein toller Liebhaber, eine aufregende Liebhaberin. Wer sein Sexualleben verbessern will, sollte dort anfangen und den anderen wissen lassen, was gut tut. „Ich mag es, wenn du mich so streichelst wie letzte Nacht“ oder „Du küsst gut. Davon will ich mehr“ vermittelt dem anderen ein Gefühl der Sicherheit und zeigt gleichzeitig, wo es langgehen soll.

Wer auf diese Weise gebeten wird, sollte das anerkennen und nicht im Kopf Umkehrschlüsse anstellen: „Wenn sie hier gestreichelt werden will, heißt das wohl: dort nicht“ oder „Offenbar gefällt ihm nicht, was ich letzte Nacht gemacht habe“. Statt Wünsche als versteckte Kritik zu werten, rät der amerikanische Paartherapeut John M. Gottman: „Versuchen Sie, dieselbe Einstellung zu haben wie ein Profi-Koch. Ein Küchenchef ist auch nicht beleidigt, wenn dem Kunden heute nicht nach Polenta ist oder wenn er eine Aversion gegen Tintenfisch hat. Stattdessen wird er sich etwas ausdenken, was den Geschmack des Kunden treffen wird.“

Wie viel Sex ist genug?

Dass beide gleich häufig Sex wollen, ist eher selten. Trotzdem kann man auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Wer wann und wie viel Sex mag, ist höchst unterschiedlich. Manche – und bei weitem nicht nur Männer – haben mehrmals am Tag Lust. Manchen reicht einmal im Monat. Statistisch gesehen schlafen Paare in Mitteleuropa einmal pro Woche miteinander.

Wenn das beiden reicht, ist es kein Problem. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich zwei Menschen finden, deren Bedürfnisse sich nicht nur am Anfang der Beziehung, sondern dauerhaft im Gleichklang bewegen, eher gering. Dann beginnt nicht selten ein klassischer Teufelskreis. Der eine fühlt sich zurückgesetzt, gekränkt, verunsichert. Drängt bei der nächsten Gelegenheit wieder, schafft damit noch mehr Druck, und das führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zur nächsten Zurückweisung.

Phasen von weniger Lust

In so gut wie jeder Partnerschaft gibt es Phasen, in denen Sex zu einem raren Ereignis wird. Wo täglich weit über Dienstschluss gearbeitet wird, finanzielle Sorgen überhand nehmen, der Hausbau im totalen Chaos endet oder ein eben geborenes Baby die ganze Welt auf den Kopf stellt, mag oft keine Lust und Erregung aufkommen. Wichtig ist, offen damit umzugehen, auch nicht vorhandenes Verlangen zum Thema zu machen und sich dabei im Klaren darüber zu sein, dass keinen Sex zu haben nicht bedeuten muss, dass Partner nicht intim miteinander umgehen können. Wer sich auch – und gerade – in schwierigen Zeiten dem anderen öffnet, sich zugänglich macht und erlebt, wie der andere seine Sorgen und Nöte teilt, wird dabei Nähe herstellen, die nicht zuletzt dem Sexualleben wieder neuen Auftrieb geben kann.

Freilich sind es nicht nur der Druck und die Zwänge von außen, die das gemeinsame Schlafzimmer zu einer Oase der Sprach- und Lustlosigkeit machen können. Die meisten sexuellen Flauten sind in Wahrheit eher das Spiegelbild für die Flaute in der Partnerschaft selbst. Wo ständiger Streit, wechselseitige Verletzungen, Unverständnis füreinander und nicht erfüllte Lebensträume die Beziehung überschatten, kann im Bett keine Lust auf Nähe und Intimität aufkommen. Paartherapeuten halten die Aufarbeitung solcher Konflikte daher folgerichtig für das wirksamste Aphrodisiakum überhaupt. Wo das gelingt, wird die neue Annäherung ganz automatisch Lust auf noch mehr Nähe machen.

Ursachen für den Lust-Verlust

Wenn die Lust ausbleibt, kann das viele Ursachen haben. Nicht alle sind offensichtlich.

Alter ist kein Lustkiller. Natürlich haben die wenigsten Menschen mit 80 noch genauso oft Sex wie mit 25, schließlich kommt es im Organismus zu starken hormonellen Veränderungen. Aber Sexualität beschränkt sich nicht auf den Geschlechtsverkehr allein. Glückliche Paare schaffen es, im Lauf der Jahre zu vielen anderen Arten von Intimität zu finden. Nähe, Vertrauen, Geborgenheit und alle Arten von körperlicher Zärtlichkeit können eine erotische Grundstimmung schaffen, die ein erfülltes Sexualleben bis ins hohe Alter garantieren. Wenn die Lust im Schlafzimmer einschläft, hat das meist andere Gründe.

Zu viel Nähe

Paare, die sich ständig nur als Einheit sehen, haben in der Regel weniger Sex. Zu viel Nähe kann die Neugier und die Lust auf den anderen stark reduzieren oder ganz vertreiben. Wo beide Partner auch ihre Eigenständigkeit pflegen, entsteht das Bedürfnis nach Nähe ganz von allein. Und Sex ist eine der schönsten Arten, diese herzustellen.

Zu wenig Nähe

Wo totale Sprachlosigkeit herrscht, die Beziehung keinen gemeinsamen Kern mehr hat, entsteht Fremdheit, und zwar nicht die Art von Fremdheit, die Neugier und Erotik schafft, sondern eine, die von Frustration und Enttäuschung geprägt ist.

Der falsche Sex

Ein erfülltes Liebesleben kann nur im Gleichklang funktionieren. Wo einer gegen den Willen des anderen bestimmte Sexualpraktiken erzwingt, wird kaum echte Lust aufkommen.

Mangelnde Attraktivität

Partnerschaft ist ein intimer Rahmen, in dem vieles, was sonst in Gesellschaft wichtig ist, wegfallen darf. Wer immer nur in ausgebeulten Jogginghosen oder dem immer gleichen Hausanzug herumläuft, signalisiert dem anderen aber auch, dass es ihm nicht wichtig ist, für attraktiv gehalten zu werden.

Mangelndes Selbstwertgefühl

Wer sich selbst nicht mag, sich hässlich findet, ist auch für andere nicht anziehend. Jeder Mensch hat solche Phasen, und in guten Partnerschaften wird einer dem anderen helfen, aus diesem Tief wieder hochzukommen. Wenn es länger andauert, kann die Hilfe eines Therapeuten sinnvoll sein.

Nach einer Geburt

Es kommt vor, dass eine Geburt das Gefühl für den eigenen Körper so stark dominiert, dass ein normales Verhältnis zu Körperlichkeit und Sexualität nur langsam zurückkehrt. Kurz nach einer Geburt kann Sex schmerzhaft oder die Vagina besonders trocken sein. Diese Symptome geben sich nach einiger Zeit von selbst. Um die starke Dehnung des Beckenbodens zurückzubilden, die gefühllos machen kann, kann konsequente Beckenbodengymnastik helfen. Für Männer ist die innige Verbindung zwischen ihrer Frau und dem oder der neuen Dritten im Bunde oft schwer zu verkraften. Eifersucht und das Gefühl, ausgeschlossen zu sein, können auch die Lust vertreiben. Wer es schafft, die neue Elternbeziehung mit der alten Liebesbeziehung zu verbinden, findet sie meist ganz von selbst wieder.

Befürchtungen

Die Angst vor Schwangerschaft oder sexuell übertragbaren Krankheiten können ebenfalls Ursachen für verminderte Lust sein.

Medikamente

Viele Arzneimittel hemmen auch die Libido oder haben unangenehme Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Benommenheit. Wenn Medikamente das Liebesleben stören, sollte mit Arzt oder Ärztin nach Alternativen gesucht werden.

Wege zu neuer Lust

Aus dem Alltagstrott auszubrechen eröffnet neue Wege zur Lust.

Morgenritual: Frühstück. Die Schuljause für die Kinder packen. Schnell den Alltag mit all seinen Terminen organisieren. Küsschen. Ab ins Büro.

Die gewohnte Arbeit verrichten. Zurück nach Hause. Küsschen.

Abendritual: Die Schularbeiten anschauen. Abendessen zubereiten. Die Kinder zu Bett bringen. Ein paar Worte übers Büro wechseln. Sehen, was die 30 Fernsehprogramme bieten.

Küsschen. Schlafen gehen.

Sex gibt es zweimal die Woche. Mittwochs nach der Sauna und freitags, wenn die Kinder in der Schule sind. Den Alltagstrott halten die meisten Paarforscher für den Lustkiller Nummer eins. Ganz entziehen kann sich dem kaum jemand.

Sicher ist spontane Lust aufregend. Aber im Trubel des Alltags allein darauf zu vertrauen, dass sie sich schon einstellen wird, heißt die Augen vor der Realität zu verschließen. Manchmal wollen solche Momente eben inszeniert werden. Ein lustvoll geplantes Wochenende, vielleicht auch mal ohne Kinder, oder ein schönes – am besten gemeinsam – vorbereitetes Abendessen mit guter Musik können der Beginn einer lusterfüllten Liebesnacht sein. Wer sich dem anderen auch im turbulenten Alltag zuwendet und mit seinen Wünschen ebenso offen umgeht wie mit den Bedürfnissen seines Partners, wird feststellen, dass die Lust auch nach vielen Jahren wieder kommen kann.
  • Das Vorspiel für eine lustvolle Nacht beginnt lange bevor das Licht gelöscht wird. Wo tagsüber kleine Zärtlichkeiten, liebevolle Blicke, erotische Anspielungen ausgetauscht werden, wächst die Lust bis zum Abend fast automatisch.
  • Lassen Sie sich Zeit. Im Durchschnitt dauert das Liebesspiel in mitteleuropäischen Betten acht Minuten. In dieser Zeit würden Sie keine noch so unwichtige Besprechung im Büro abwickeln – und für die wichtigste und intensivste Kommunikation zwischen zwei Menschen sollte einfach mehr Zeit sein.
  • Lernen Sie Ihre sexuellen Wünsche zu formulieren, sagen Sie Ihrem Partner was Ihnen gefällt, oder zeigen Sie es ihm einfach, indem Sie seine Hand führen. Erogene Zonen gibt es nicht nur an den Genitalien, überall an Ihrem Körper sehnen sich noch unbekannte Punkte nach Berührung.
  • Experimentieren Sie mit verschiedenen Positionen, mit Ihren Phantasien und den Phantasien Ihres Partners. Nicht jede davon muss auch praktiziert werden. Oft ist es einfach erregend, sie sich zu erzählen oder etwa einen Dritten ins Bett zu phantasieren. Ein Vibrator oder andere Hilfsmittel können zu neuen Spielarten der Sexualität führen.
  • Haben Sie keine Angst vor den Erwartungen des Partners oder der Partnerin. Männer mit Erektionsproblemen kennen das – und nicht selten ist es die Angst selbst, die zu diesen Problemen führt. Wie viele Befragungen zeigen, sind die Erwartungen von Frauen viel weniger auf Leistung ausgerichtet, als Männer denken. Zärtlichkeiten mit der Hand, der Zunge oder dem ganzen Körper können genauso viel Lust verschaffen wie ein erigierter Penis. Wer so weit gekommen ist, stellt meistens fest, dass das Erektionsproblem ganz von selbst verschwunden ist. Wenn nicht, hilft es manchen, ganz bewusst eine Zeit lang koitusfreien Sex zu vereinbaren. Das nimmt den Druck und bietet Möglichkeiten, andere Formen des Einander-Lust-Schenkens zu erforschen.
  • Selbstbefriedigung ist eine gute Möglichkeit, den eigenen Körper kennen zu lernen. Das kann Ängste nehmen und neue Lust schüren. Dabei muss man nicht zwangsläufig allein sein. Viele empfinden es als erregend, dem Partner oder der Partnerin bei der Liebkosung des eigenen Körpers zuzusehen, und können dabei sinnlich miterleben, was der andere als angenehm empfindet.

Zuweilen kann es allerdings auch hilfreich sein, einen Paar- oder Sexualtherapeuten aufzusuchen, denn nicht immer gelingt es, den Ursachen des Lust-Verlusts selbst auf die Spur zu kommen und sie zu beseitigen. Paar- und Sexualtherapeuten können dem Beziehungsgefüge einer Partnerschaft durch ihre unvoreingenommene Sicht von außen auf die Spur kommen und dabei helfen, neue Handlungsmuster aufzubauen und dadurch die Lust neu zu entfachen.



Redakteur: Christian Skalnik (Journalist)
Aktualisierung: 03.11.2015, Elisabeth Tschachler (Journalistin)
Medizinisches Review: Priv.-Doz. Dr. rer. Med. Dipl.-Psych. Jochen Jordan (Psychologie), Dr. Ursula Pueringer (Allgemeinmedizin, Arbeitsmedizin, Public Health)

Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.

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