Stress - Nicole Inez Fuchs

5 Tipps im Umgang mit emotionalem Stress

Stress wirkt sich nicht nur auf unseren Körper aus, er beeinflusst auch unsere Psyche enorm. Emotionaler Stress ist nicht zu unterschätzen und braucht ebenfalls unsere Beachtung. Er zeigt sich durch generelle Unzufriedenheit, Gereiztheit, Pessimismus und Überforderung. Wir haben 5 Tipps für Sie, wie Sie die Überforderung erkennen und einen adäquaten Umgang mit emotionalem Stress entwickeln können.

Tipps im Umgang mit emotionalem Stress

Bewertung der Situation

Manchmal steigern wir uns in eine Situation regelrecht hinein, ohne dabei zu bemerken, dass sie gar nicht so schlimm ist. Aus der Sicht eines Außenstehenden ist das Ereignis vielleicht nicht einmal bedeutend. Das heißt nicht, dass Sie sich selbst nicht ernst nehmen sollen. Damit ist gemeint, dass es oft gut ist, einen Schritt zurückzumachen und sich das Ganze aus der Distanz anzusehen. Sind die Emotionen wirklich angemessen? Wird davon die Welt untergehen oder können wir dem Ereignis vielleicht sogar etwas Positives abgewinnen? Ihre Sicht auf die Dinge ist zeitgleich Ihr Umgang mit emotionalem Stress. Umso gelassener Sie die meisten Situationen sehen können, desto besser geht es Ihnen.

Gedanken überprüfen

Ein Mensch hat in etwa 60.000 Gedanken pro Tag. Fast alle davon passieren einfach – wir schenken Ihnen also keine Beachtung. Über die Jahre hat auch jeder von uns ein gewisses Denkmuster entwickelt. In den meisten Fällen ist dies auch nicht weiter tragisch. An Bedeutung gewinnen Gedanken vor allem, wenn Sie unseren Alltag negativ beeinflussen. Emotionaler Stress kann also auch bewirken, dass Sie pessimistisch eingestellt sind und negativ denken. Wenn Sie also wieder einmal das Gefühl von Überforderung spüren: Prüfen Sie Ihre Gedanken. Wenn Sie dies regelmäßig tun, finden Sie früher oder später heraus, welche Glaubenssätze die Übeltäter sind.

Auslöser finden

Kennen Sie das? Ihnen geht es emotional schlecht und Sie wissen gar nicht wirklich warum. Beobachten Sie sich selbst und Ihr Umfeld. Gibt es da bestimmte Personen, bei denen Sie sich nach einem Treffen schlecht und gestresst fühlen? Welche Situationen machen Sie innerlich gereizt? Haben Sie schlechte Gewohnheiten, die sie pessimistisch gestimmt machen? Sobald Sie den Auslöser für Ihre Stimmung haben, ist auch schon der erste Schritt im Umgang mit emotionalem Stress getan.

Sich selbst beruhigen

Eine gute Beziehung zu sich selbst ist Grundlage für fast alles im Leben. Deshalb ist es auch wichtig, dass Sie selbst gut für sich sorgen. Dazu gehört auch, dass Sie sich selbst beruhigen, wenn Sie sich selbst stressen oder sich gestresst fühlen. Hören Sie sich selbst zu. Was haben Sie zu sagen? Was genau bereitet Ihnen Unbehagen? Welche Sätze würden Sie an Ihre besten Freunde richten, wenn diese ähnliche Gedanken hätten? Sie würden bestimmt auf diese eingehen und Sie beruhigen. Ähnlich funktioniert das mit Ihrem eigenen Stress.

Kreativität

Sich kreativ zu betätigen, ist eine gute Möglichkeit im Umgang mit emotionalem Stress. Egal, ob Sie malen, schreiben, basteln, singen oder häkeln wollen – solange es Sie beruhigt, ist es richtig. Dabei geht es nicht darum, perfekt zu sein oder etwas Großes zu schaffen. Sinn dahinter ist, dass Sie sich entspannen und Ihr emotionaler Stress von Ihnen abfällt. Sobald Sie im Flow der Tätigkeit sind, werden Sie Ihre Umgebung und Ihre Sorgen vergessen.

Nehmen Sie sich und Ihre Gefühle ernst. Stress betrifft nicht nur Ihren Körper, sondern auch Ihren Geist. Um zu vermeiden, dass Sie sich dauerhaft überfordert fühlen, können Sie unsere Tipps ausprobieren. Finden Sie heraus, welche für Sie geeignet sind.


Fotocredits: iStock.com/stockfour