3 Minuten Lesezeit

5 Tipps, um der zunehmenden Jobunsicherheit zu begegnen

Hand aufs Herz: Verschwenden Sie auch gelegentlich zweifelnde Gedanken über Ihre berufliche Zukunft? Damit sind Sie nicht allein. Immer mehr Menschen – insbesondere junge Menschen, wie aktuelle Studien zeigen – blicken mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. Befristete Arbeitsverträge schaffen unsichere Arbeitsstellen. Im Zentrum der Zukunftsangst steht auch häufig die Unsicherheit, ob langfristig ein guter Job gefunden werden kann, der einen Lebensstil gemäß der eigenen Vorstellungen ermöglicht.

Die Gründe sind vielfältig: Zunehmende Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, niedrige Löhne, steigende Mieten und Lebenshaltungskosten auf der einen Seite, auf der anderen Seite mehr Wahlmöglichkeiten, konkurrierende Lebensentwürfe und der Wunsch nach sinnhafter Betätigung.

Jobunsicherheit beseitigen: So kann es gelingen

Das Phänomen Jobunsicherheit ist komplex – aber man kann ihm entkommen! Diese 5 Tipps sind nicht die Lösung aller Probleme, geben aber wichtige Hinweise, wie man der beängstigenden Spirale aus Unsicherheiten, Zweifeln und Ängsten entkommen und berufliche Ziele erreichen kann.

1. Ziele klären

Zu Beginn sollte die Frage stehen ‘Was will ich und wie kann ich es erreichen?’. Gerade die erste Frage klingt banal, ist aber häufig der entscheidende Knackpunkt. Wenn man sich nicht darüber im Klaren ist, was man will, kann man sich auch nicht auf ein Ziel konzentrieren. Der Wunsch nach einem guten Job gleicht so eher dem Griff nach den Sternen. Die Mühe, dieser Frage gründlich nachzugehen, lohnt sich – die nächsten Schritte leiten sich häufig fast von alleine davon ab.

2. Pläne schmieden

Ist das Ziel geklärt, kann man einen “Schlachtplan” anfertigen. Dabei hilft es, konkrete Schritte aufzuschreiben und nacheinander, in einer sinnvollen Folge, abzuarbeiten. Übersteigerter Aktionismus birgt die Gefahr, vorschnell und unbedacht zu handeln. Lieber etwas Zeit nehmen und auf qualitative Ergebnisse achten.

3. Selbstzweifel beseitigen

Ist die Jobunsicherheit berechtigt? Es hilft ungemein, sich darüber klar zu werden, ob man Selbstzweifel hegt oder ob es berechtigte, objektive Gründe für die Jobunsicherheit gibt. Denn daraus ergeben sich unterschiedliche Strategien: Während eine Antwort auf die objektiven Gründe bspw. ein Praktikum oder eine Zusatzqualifizierung sein kann, muss man nagende Selbstzweifel anders angehen. Wer Selbstzweifel in den Griff bekommt und sich seiner Stärken besinnen kann, hat die erste Hürde auf dem Weg zum beruflichen Erfolg bereits gemeistert.

4. Beraten lassen

Manchmal kann es ratsam sein, auf externe Hilfe zurückzugreifen und einen erfahrenen Jobcoach zu konsultieren. Dies ist kein Zeichen von Schwäche – im Gegenteil! Ein unabhängiger Blick von außen kann sehr dabei helfen, die eigenen Potenziale herauszuarbeiten und persönliche Ziele und Strategien zu entwickeln. Für viele Menschen stellt ein Coaching auch einen guten Startimpuls dar, um in die Gänge zu kommen.

5. Auszeiten nehmen

Man muss etwas dafür tun, um persönliche Ziele zu erreichen. Und der Traumjob ist ein großes Ziel. Aber man sollte darauf achten, nicht in einen Sog zu geraten, der die Jobunsicherheit und die damit zusammenhängenden Gedanken und Aktivitäten in den Mittelpunkt des Lebens rückt. Stress steht dem eigentlichen Ziel nur im Weg. Sinnvoller ist es, überlegt und planvoll vorzugehen und sich auch Zeit für Erholung und Freizeit zu gönnen, um wertvolle Energie zu tanken.

 

Haben Sie bereits eine Phase der persönlichen Jobunsicherheit überwunden? Dann hinterlassen Sie gerne einen Kommentar, wir freuen uns über Erfahrungsberichte!

Fotoquelle (c) iStock.com/SIphotography

Aktualisiert am: 18. November 2019
Beruf und Karriere - Pascal Bandra