Depression - Stefan Frenz

Mein Tipp gegen depressive Stimmungsschwankungen

Im Alltag sind wir alle zum Teil großen Belastungen ausgesetzt. Wenn ich überbelastet bin, bemerke ich bei mir des Öfteren kleine Stimmungsschwankungen. Gibt es Möglichkeiten diesen depressiven Schwankungen vorzubeugen? Vor allem Bewegung tut mir dann gut. Ich zeige Ihnen drei Beispiele, wie Sie Bewegung gegen Stimmungsschwankungen einsetzen können.

1. Bewegung gegen Stimmungsschwankungen im Alltag – Weniger ist mehr

Ich bemerke immer wieder die therapeutische Wirkung von Bewegung. Um gegen Stimmungsschwankungen vorzugehen, empfinde ich besonders Ausdauersportarten als sehr gut geeignet. Ich nutze z. B. Nordic Walking, Dauerlauf oder Ähnliches, um meinen Kreislauf immer mal wieder in Schwung zu bringen. Dabei habe ich nicht nur die Möglichkeit meine eigene Kondition zu verbessern. Wichtig ist, dass das Bewegungspensum optimal auf die eigene Leistungsfähigkeit abgestimmt ist. Ich versuche darauf zu achten, dass ich mir z. B. beim Laufen auf keinen Fall zu viel zumute.

Mein Tipp: Ich gehe gerne im Wald laufen. Der weiche Waldboden schont die Gelenke und der Organismus freut sich über die gesunde Luft.

2. Bewegung im Verein – Soziale Kontakte pflegen

Mir fällt es oft schwer, mich selbst zu einer extra Portion Bewegung zu motivieren. Dann hilft es mir weiter, wenn ich unter der Woche zu festen Zeiten Trainingseinheiten in einem Verein mit Gleichgesinnten wahrnehmen kann. Bei der Wahl der Sportart sind der eigenen Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob Fußball, Golf, Tennis oder andere Sportarten – im Verein kann ich mich mit anderen Sportbegeisterten messen und habe in der Gemeinschaft noch eine Menge Spaß. Wenn der gesamte Bewegungsapparat regelmäßig gefordert wird, fühle ich mich auch im Alltag besser und bin im Allgemeinen leistungsstärker und fit.

Bei der Bewegung im Verein komme ich raus aus einer möglichen Isolierung, die der berufliche Alltag mit sich bringen könnte. Oft es ist so, dass wir uns nach der sportlichen Betätigung noch “auf ein Bier” mit den Kameraden treffen. Auch dabei können soziale Kontakte sehr gut gepflegt werden und neue Freundschaften entstehen von ganz alleine.

Mein Tipp: Ich bin in zwei Vereinen angemeldet. So hat man die Möglichkeit Leute aus zwei verschiedenen sportlichen Bereichen kennenzulernen.

3. Bewegung und das Problem mit der Regelmäßigkeit

Bei allen meinen sportlichen Aktivitäten merke ich immer wieder, wie wichtig es ist, dass man Sport regelmäßig ausübt. Wenn ich in der Woche feste Zeiten für die sportliche Betätigung ansetze, bin ich gut in der Lage den übrigen Alltag zu planen. Habe ich z. B. für eine längere Zeit mit dem Laufen ausgesetzt, fällt mir aller Anfang schwer. Nach ein paar Lauf-Terminen, die ich regelmäßig ausübe, geht dann alles schon viel leichter.

Mein Tipp: Ich lege mir immer jährlich einen speziellen Kalender an, in dem ich alle regelmäßig geplanten sportlichen Aktivitäten unterbringe. Erledigte Aufgaben hake ich mit einem grünen Stift ab.

Was tun Sie gegen depressive Stimmungsschwankungen? Bewegen Sie ich in Ihrem Alltag ausreichend und regelmäßig?

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