Ängste und Phobien - Nicole Inez Fuchs

Angst vor der Angst – 5 Tipps, um Ängste zu überwinden

Gleich zum Einstieg ersuche ich Sie, dass Sie Ihre letzten Jahre Ihres Lebens rückblickend betrachten. Wenn Sie dabei den Schuldigen dafür ausfindig machen müssten, dass Sie den ein oder anderen Traum nicht gelebt haben, wer wäre dies? Sehr oft wird die Antwort “Angst” lauten. Sie ist häufig der Grund, warum wir uns im Leben zu wenig zutrauen. Doch was wäre, wenn es diese nicht gäbe? Wir verraten Ihnen Tipps, um Ängste zu überwinden. 

Haben Sie auch von Zeit zu Zeit Angst davor, nicht zu genügen? Sorgen Sie sich vor einem Projekt, dass etwas schiefgehen könnte? Basteln Sie insgeheim an Ihren Träumen, trauen sich diese aber nicht umzusetzen? Aus Angst, dass es nicht klappen könnte, aus Scham, aus Angst, nicht zu gut genug zu sein? Dann verrate ich Ihnen was: Sie sind damit nicht alleine. Im Gegenteil – wir alle haben Ängste und Zweifel. Doch sich vor diesen Gefühlen zu drücken, macht nicht glücklich.

5 Tipps, um Ängste zu überwinden

Ängste überprüfen

Fangen wir beim Beginn an: Wenn wir all unsere Ängste permanent für bare Münze nehmen würden, wären wir 24 Stunden beschäftigt. Deshalb ist es wichtig, dass sie jene Befürchtungen, die Ihnen schon seit Ewigkeiten im Weg stehen, genauer betrachten. Welche davon sind wirklich begründet? Notieren diese. Beginnen Sie bei der größten Angst. Schauen Sie sich alle einzeln an und bewerten Sie diese nach Gültigkeit.

Auf positive Erfahrungen zurückgreifen

Sind Sie kurz davor, Ihren Traum zu verwirklichen? Dann hilft es Ihnen wenig, wenn Sie sich Ihren destruktiven Gedanken hingeben. Es ist auch nicht ratsam, in der Vergangenheit zu graben, um zu sagen “aber es hat doch damals schon nicht geklappt”. Legen Sie Ihren Fokus auf die Dinge, die in einer Situation gut waren und geklappt haben. So ermutigen Sie sich selbst und stärken sich den Rücken. So können Bedenken zur Seite gedrängt werden und Hoffnung kann den Platz einnehmen.

Lösungen und Stärken, um Ängste zu überwinden

Sind Sie ein Mensch, der ein Problem in jeder Lösung sieht? Wenn ja: Das macht nichts, Sie können dies ändern. Indem Sie ab jetzt nicht mehr nach dem Haar in der Suppe suchen, sondern sich darüber freuen, wie gut die Suppe schmeckt. Sollten Sie doch ein Haar finden, dann entfernen Sie es und suchen Sie nach Lösungen. In jedem Problem steckt auch gleichzeitig eine Lösung, man muss nur bereit sein, sie zu finden. Dabei helfen Ihnen Ihre Stärken. Denn wenn Sie Ihre Träume anpacken, werden Sie Seiten an sich entdecken, die Sie bisher noch nicht kannten.

Visionen lebendig halten

Worauf auch immer Sie den Fokus lenken, diese Dinge werden Sie vermehrt beschäftigen und Ihre Energie beanspruchen. Wenn Sie sich also Ihren Befürchtungen widmen, werden Sie Ihre Ängste nicht überwinden. Widmen Sie sich jedoch so oft wie möglich Ihren Visionen, werden die Ängste nebensächlich. Dann sehen Sie mehr und mehr Ihre Ziele vor Augen. Auch wenn die Angst groß ist, Ihre Visionen können stärker sein. Nehmen Sie sich täglich Zeit dafür, Ihren Träumen Platz zu geben.

Sich konfrontieren, um Ängste zu überwinden

Sollten Sie Angst vor einer bestimmten Situation haben, hilft es, wenn Sie sich dieser aussetzen. Gehen wir davon aus, dass Sie gerne Vorträge halten würden. Doch Sie befürchten, dass Sie der Situation nicht gewachsen sind. Ihre Angst sagt: “Du wirst stottern, den roten Faden verlieren und rot wie eine Tomate anlaufen.” Wissen Sie, was gegen solche Befürchtungen hilft? Tun! Tun Sie, wovor Sie Angst haben. In den meisten Fällen wird es nicht einmal halb so schlimm, wie vermutet.

Was auch immer Ihre Pläne sind, lassen Sie nicht zu, dass die Angst Sie daran hindert, diese umzusetzen. Glauben Sie an sich, dann tut es auch das Leben.

 
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