Mentale Gesundheit
KI als Therapie-Ersatz: Was sie kann, wo die Grenzen liegen und wo menschliche Beratung mehr leistet
Es ist 23 Uhr und der Kopf will einfach nicht abschalten. Die Gedanken kreisen. An einen Anruf bei einer Therapeutin ist um diese Zeit nicht zu denken. Also tippt man die Sorgen in einen Chatbot. Und tatsächlich: Die Antwort kommt sofort, klingt warm und strukturiert. Für den Moment kann das entlasten.Genau so beginnt für viele Menschen der erste Kontakt mit KI Therapie: aus Neugier, aus Zeitdruck oder weil der nächste freie Therapieplatz noch Wochen entfernt ist.